News 17.04.2015, 07:35 Uhr

Apples 12-Zoll-MacBook lässt sich kaum reparieren

iFixit hat Apples hauchdünnes MacBook mit 12-Zoll-Retina-Bildschirm auseinander genommen. Das Fazit: Der Laptop besteht tatsächlich fast nur aus Batterien und lässt sich kaum noch reparieren.
Apples jüngstes Notebook, das hauchdünne MacBook mit 12-Zoll-Retina-Bildschirm, begeistert. So meinte Apple-Mitgründer Steve Wozniak vor Kurzem bei seinem Auftritt in Zürich, das Gerät lasse ihm «das Wasser im Munde zusammenlaufen», ganz im Gegensatz zur gehypten Apple Watch.
Jetzt hat der Reparaturdienst iFixit das Gerät in seine Bestandteile zerlegt - und hatte mit der fachgerechten Entblätterung seine liebe Mühe. Denn das jüngste Notebook aus dem Hause Apple strotzt nur so von verklebten und zusammengelöteten Teilen sowie proprietären Schrauben. Kurzum: Für Leute, die selbst Hand an ihr MacBook legen wollen zwecks Reparatur, ist das Gerät ein Albtraum. Auf einer Skala von 1 bis 10 erhielt das MacBook die schlechteste Bewertung, was die Reparaturmöglichkeit anbelangt.
Für Anwender bedeutet dies: Solange die Garantie läuft, nicht viel. Denn dann sollte das Gerät im nächsten Apple-Store repariert oder ersetzt werden. Danach wird es dagegen teuer oder mühsam. Vielleicht ist daher das jüngste MacBook das erste Gerät, bei dem sich die Garantieverlängerung auf vier Jahre lohnen könnte.
Viel Akku auf engstem Raum bietet das jüngste MacBook von Apple
Bei den Innereien haben die iFixit-Leute hauptsächlich Batterien angetroffen, wie dies Apple schon bei der Präsentation versprochen hatte. Daneben fanden die Schräubler einen dünner aufgebauten «Force Touch»-Trackpad. Besonders schwierig war es laut iFixit, den neuen USB-C-Stecker auszubauen. Dieser könnte zudem schneller kaputt gehen, da er ja auch mehr gebraucht werden wird, als ein Anschluss, der lediglich einem Zweck dient.
iFixit hat zur Feier der Zerlegung des neusten 12-Zoll-MacBook das Gerät mit dem MacBook von anno 2009 verglichen. Der Grössenvergleich ist eindrücklich, wie das Bild zeigt:
Ganz schön abgespeckt: das aktuelle MacBook gegenüber dem Vorgängermodell von anno 2009


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