Schweizer Smart-Box «Kevin» verjagt Einbrecher

Kevin im ersten Hands-on-Test

«Kevin» im ersten Hands-on-Test

Im ersten Hands-on überraschte uns die Leuchtkraft der hellen LED-Module. Offenbar reicht es, die 20 × 10 cm grosse Box in eine günstige Wohnzimmerecke nahe des Fensters oder Balkons zu stellen, damit sich das Licht- und Schattenspiel bis zur Decke und raumfüllend entfalten kann. Ob sich das bei jeder räumlichen Situation anbietet, ist die andere Frage. In einem grösseren Haus mit vielen Möbeln oder bei einer Loft-Wohnung hat man nur ein Problem: Es bräuchte wohl mehrere Kevins. Diese liessen sich dann allerdings untereinander vernetzen, versichert uns der CEO. Im Gegensatz zu anderen Smart-Home-Systemen gibt es weder Kamera noch Mikrofon. Zudem soll die Box auch auf Geofencing-Merkmale des Smartphones reagieren, indem sie sich auf Wunsch die GPS-Signale seines Besitzers merkt, wenn dieser das Haus verlässt oder wieder betritt. «Im Moment geht es um eine möglichst einfache Bedienung», sagt Stylianou. Weitere Features wie ein Zusammenspiel mit anderen Smart-Home-Geräten wie Philips Hue seien schon in Planung. Eine Integration mit Smart-Home-Lautsprechern stehe beispielsweise noch nicht an erster Stelle.
Julian Stylianou präsentiert mit Mitipi einen neuen Ansatz im Einbruchsschutz
Mitipi hat gestern die Kickstarter-Kampagne mit einem Finanzierungsziel von 50'000 Franken lanciert. Verläuft die Kickstarter-Kampagne erfolgreich, will Mitipi in die USA und weitere Märkte expandieren. Wer Kevin über Kickstarter vorbestellt, bekommt ein Exemplar im Moment noch für 219 Franken. Das Finanzierungsziel wurde inzwischen erreicht. Im Handel wird das Smart-Home-Gadget dann 300 bis 400 Franken kosten. 

Autor(in) Simon Gröflin



Kommentare
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Simon Gröflin
31.01.2018
Gute Idee, aber läuft das Ding 24h ?? Oder kann es mit einem Bewegungsmelder gekoppelt werden? Ist es nicht so Abschreckend wenn immer der gleiche Sound spielt (jeden Tag bei Ferien Abwesenheit)? Gut wäre, wenn das Hundegebell mit einem Alarmmelder gekoppelt wäre. Welcher Preis gilt nun ? 149.- auf Seite 1 oder 216.- auf Seite 2 ???? Die Kickstarter-Kampagne ist eben schon vorbei. Zu diesem Zeitpunkt wars noch für 149 Franken im Angebot. Guter Punkt. Ich glaube, da sind extrem lange Sprachsamples und Sounds darauf gespeichert. Ich frage gerne nach. LG Simon

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Simon Gröflin
01.02.2018
... Ist es nicht so Abschreckend wenn immer der gleiche Sound spielt (jeden Tag bei Ferien Abwesenheit)? Gut wäre, wenn das Hundegebell mit einem Alarmmelder gekoppelt wäre. Hier noch die Antwort von Mitipi zu deiner Frage mit den Geräuschen: Die Simulation ist variabel. Will heissen, sie ist nicht zuffällig, weil dies könnte zu komischen Situationen führen, zB. drei Mal am Tag Duschen o.Ä. Es gibt einen Algorithmus der bestimmt, was wann wahrscheinlicher ist und auch darauf schaut, was davor gespielt wurde. Es ist nicht immer der gleiche Ablauf und es wird auch nicht jeden Tag zur gleichen Zeit das Gleiche gespielt. Bei der Lieferung wird Kevin Aktivitäten in der Länge einer Woche haben. LG Simon

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