News 11.06.2009, 11:03 Uhr

Dateipiraten sind schwer zu stoppen

Das illegale Filesharing im Internet ist zum grossen Problem geworden. Stoppen lassen sich die Dateipiraten nur schwer. Laut einer Umfrage nur per Netzsperre.
In der Diskussion rund um illegales Filesharing rücken immer wieder auch die Internetserviceprovider in den Mittelpunkt der Gespräche. Viele fordern, dass sie stärker in die Pflicht genommen werden. Die britische Regierung beispielsweise will, dass sie Warnbriefe an verdächtigte Kunden versenden bzw. dass deren Internetzugang gesperrt wird.
Laut einer Umfrage des Medienrechtsunternehmens Wiggin wäre dies auch der einzig wirksame Weg, denn 80 Prozent der Befragten würden mit dem illegalen Downloaden aufhören, wenn die mögliche Folge eine Netzsperre wäre. 30 Prozent hingegen würden auch schon bei einem Warnbrief aufgeben.
Haben Sie schon mal eine Raubkopie heruntergeladen? Nehmen Sie doch bitte an unserer Umfrage teil (rechts neben dem Artikel).

Kommentare

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MonteCristo
11.06.2009
Blablabla!! Ewig die gleiche Leier!! Also bitte! Kein Provider ist so blöd und lässt sich sowas vorschreiben. Und falls doch wird es ein Gerichtsverfahren geben das sich über Jahre hinzieht und am Schluss wird das Gesetz aufgehoben. Die Einzigen die mit dem ilegalen Download wirklich zu schaden kommen sind die Labels und nicht wie immer behauptet die Künstler. Die Künstler verdienen ja wohl am wenigsten an ihren Werken wenn wir es mal genau betrachten. Also erzählt mir nichts von wegen, das schadet den Künstlern! Am einzigen an dem Künstler heute Geld verdienen sind die Konzerte....was doch auch am meisten Spass macht, oder nicht? Ok, wenn man Amy Winhouse heisst sicher nicht......wenn man nicht mal 10Min. auf der Bühne ist weil man so zugeknallt ist das man keinen richtigen Ton raus bringt :-D Aber, und das sage ich nun zum etwa 4. mal! Müssen die Künstler endlich einsehen das sie ihre Alben besser umsonst anbieten sollten (=Werbung) und dann an den Konzerten Geld verdienen. Und alles andere macht keinen Sinn. Bei Film und Software ist das schon schwerer, das gebe ich zu.....da suche ich seit einiger Zeit eine Lösung um das Problrm zu lösen. Eine Möglichkeit wäre z.B. eine freiwillige Zahlung. Da käme dann sicher auch einiges zusammen. Und Software gibt es genug, gute Open-Source! Zum Thema I-Tunes sag ich jetzt mal nix......wie zu allen Apple-Produkten habe ich da eine schlechte Meinung von Es grüsst Der Graf von Monte Cristo

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And007
11.06.2009
Unglückliche Formulierung der Umfrage Etwas zu Präzisierung Das reine herunterladen (downloaden) von Urheberrechtlich geschütztem Material (Musik und Filme) ist in der Schweiz erlaubt. Lediglich das zur Verfügung stellen (uploaden) ist verboten. Somit müsste die Umfrage korrekterweise lauten: "Haben Sie schon illegal urheberrechtlich geschützte Files (Musik/Filme) im Internet zur Verfügung gestellt (geshared)"? Beste Grüsse August P.S: Wer's nicht glaubt kann es jederzeit bei der Suisa oder auf Admin.ch nachlesen.

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greedo
11.06.2009
Etwas zu Präzisierung Das reine herunterladen (downloaden) von Urheberrechtlich geschütztem Material (Musik und Filme) ist in der Schweiz erlaubt. Lediglich das zur Verfügung stellen (uploaden) ist verboten. Somit müsste die Umfrage korrekterweise lauten: "Haben Sie schon illegal urheberrechtlich geschützte Files (Musik/Filme) im Internet zur Verfügung gestellt (geshared)"? Beste Grüsse August P.S: Wer's nicht glaubt kann es jederzeit bei der Suisa oder auf Admin.ch nachlesen. genau...und raubkopien gibt es nicht. ein "raub" ist laut gesetz ein gewaltverbrechen. und niemand, wirklich niemand hat je eine kopie geraubt!!

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abu
11.06.2009
P.S: Wer's nicht glaubt kann es jederzeit bei der Suisa oder auf Admin.ch nachlesen. Das wurde hier schon so oft gebetsmühlenartig wiederholt, das weiss bzw glaubt mittlerweile jeder.

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foeldes
11.06.2009
Kein Provider ist so blöd und lässt sich sowas vorschreiben. Und falls doch wird es ein Gerichtsverfahren geben das sich über Jahre hinzieht und am Schluss wird das Gesetz aufgehoben. Die Einzigen die mit dem ilegalen Download wirklich zu schaden kommen sind die Labels und nicht wie immer behauptet die Künstler. Die Künstler verdienen ja wohl am wenigsten an ihren Werken wenn wir es mal genau betrachten. Also erzählt mir nichts von wegen, das schadet den Künstlern! Am einzigen an dem Künstler heute Geld verdienen sind die Konzerte....was doch auch am meisten Spass macht, oder nicht? Selten so viel Schwachsinn in so wenige Sätze konzentriert gelesen. Du hast schlicht nicht die geringste Ahnung. Geistiges Eigentum ist trotz allem auch Eigentum, dass muss der Gesellschaft, insbesondere der jüngeren Generation, endlich wieder klar werden. Auch wenn die Plattenlabels letztlich auch nur auf Profit 'aus' sind, so schaffen die wenigstens etwas bleibendes, ganz im Gegensatz zu den Telcos, welche von Downloads profiteren.

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maedi100
12.06.2009
Das wurde hier schon so oft gebetsmühlenartig wiederholt, das weiss bzw glaubt mittlerweile jeder. Ja schon - aber warum wird das "Wissen" nicht umgesetzt? -- Das Unternehmen Wiggin steht als "Medienrechtsexperte" für Netzsperren. Logisch, dann kann man gleich den Zugriff auf Dateien verhindern, auch wenn es legal wäre, diese Herunterzuladen. Wir könnten gleich noch bei jeder Seite ein Stoppschild hinheften und behaupten, dass darin Kinderpornos sind. JedeR der dann reklamiert, muss sich erstmal mit dem KinderpornokonsumentIn Vorwurf auseinandersetzen.

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killer_91
12.06.2009
Selten so viel Schwachsinn in so wenige Sätze konzentriert gelesen. Du hast schlicht nicht die geringste Ahnung. Wiso? Ich finde es eine Möglichkeit! Man soll nicht gleich alles als Schwachsinn abstempfeln wenn man sich noch nicht einmal das ganze richtig durchgelesen hat und überlegt hat ob das nicht doch möglich wäre... ...Netzsperren... Dieses Wort taucht mir in letzer Zeit einfach zu häufig auf! Vorallem im Bereich der Deutschen Medien. Netzsperre hier. Gameinportstop da. Gamedownload Stop wieder dort u.s.w. Teilweise dreht es den Politkitern!!!! (Aber das gehört in ein anderes Thema. Ich bin der Meinung das durch Sperren das ganze so oder so ziehmlich schnell umgangen wird. Und irgendwann gleichen wir CHINA. ZENSUR lässt grüssen. Und nicht nur zum Schutz der Urheberrechte... gruss

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BlackIceDefender
12.06.2009
ehm... mit netzsperre ist doch gemeint, dass der internet-anschluss eines delinquenten gesperrt wird. - eine bei gravierenden faellen vernuenftige loesung.effizienter als eine website zu 'sperren', denn diese geht einfach auf eine andere domain und/oder andere gerichtsbarkeit.

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ipool
12.06.2009
Sind ev. selber Schuld Ich finde in gewissen Belangen geht unter dem Decknahmen des Urheberrechtes einiges schief. Da muss sich die Musik und Filmindustrie nicht wundern. Der kleine Künstler, der wirklich was kreatives bietet, kriegt kaum Geld von der Suisa usw. Der soll froh sein, wenn seine Werke überhaupt wahrgenommen werden. Aber wehe wenn einem grossen Künstler was geklaut wird. Dann wird am liebsten gleich mit unverhältnismässigen Stafen gedroht. Die grossen berümtheiten (z.B. Jony Haliday usw.) kassieren fast wie die von uns zwischenzeitliche verhassten Manager und sind meisst nicht mal gerade sehr inovativ und kreativ. Ich denke die Musik und Filmindustrie ist da nich ganz unschuldig, dass die jungen von heute so viel piraterie treiben. Anstelle von fairen Angeboten, die für jugentliche auch erschwinglich sind, wird immer häuffiger der jugentliche kriminalisiert. Schade. Und wer untestützt den kleinen Künstler. Hat kein Geld, soll seber schaun? Ich hoffe, dass unsere Politik den Uhrheberrechts Lobbisten nicht nachgeben wird, sondern für alle Beteiligten eine faire Lösung anstreben wird. Und zwar wirklich für alle und nicht nur der Interessen der Musik und Filmindustrie. Nur so ein Beispiel eines Urheberechstumpfsinnes (Muss es einfach loswerden): Die französische Fernsehkanähle M6, W9 NRJ12 usw. sind über Satelit nur verschlüsselt erhältlich. Grund: Urheberrecht. Um an eine Entschlüsselungskarte zu kommen, kostet es einen nicht unerheblichen Preis. Ich glaube nicht, dass Cablecom pro Haushaltung nur annähernd soviel an Uhrheberrechten bezahlt. In der Schweiz strahlt aber z.B M6 bei Cablecom ein CH-Fenster. Wie geht nun das mit den Uhrheberrechten. Soviel ich weiss, finanziert sich besagter Sender ausschliesslich über Werbung. Wie ist das nun mit der Zulassung für das CH-Fenster zu erklären? Ähnlich ist es bekanntlich auch mit ORF Meine Meining zum blockieren von Internetzugängen, sollte wirklich nur bei groben Verstössen als letztes Mittel eingesetzt werden. Warum werden dann Spamer usw. nicht auch gleich blockiert, Ich schätze der Wirtschaftliche Schaden ist da wahrscheinlich um einiges grösser.

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BlackIceDefender
12.06.2009
...Meine Meining zum blockieren von Internetzugängen, sollte wirklich nur bei groben Verstössen als letztes Mittel eingesetzt werden. Warum werden dann Spamer usw. nicht auch gleich blockiert, Ich schätze der Wirtschaftliche Schaden ist da wahrscheinlich um einiges grösser. Da hast Du recht.