News 11.11.2010, 11:28 Uhr

Onlinebanking: 50 % haben Angst

Sicherheitsexperte Avira hat den Anwendern auf den Zahn gefühlt, die Onlinebanking betreiben - oder eben auch nicht. Das Ergebnis: Nahezu die Hälfte hat Bedenken in Sachen Sicherheit.
Onlinebanking scheint doch nicht so beliebt zu sein, wie Banken gerne behaupten. Nahezu ein Drittel (32 Prozent) lässt sich nämlich gemäss jüngster Avira-Umfrage von mangelnder Sicherheit abschrecken. Sie gehen lieber zur Bank und regeln Angelegenheiten am Schalter. Lediglich 20 Prozent fühlen sich im Internet sicher. Knapp die Hälfte der Befragten (48 %) jedoch begegnet dem Webbanking mit erhöhter Vorsicht.
An der Umfrage nahmen knapp über 3000 Personen teil. «Das Ergebnis zeigt, dass Geldinstitute noch viel Aufklärungsarbeit leisten müssen, bis der Grossteil ihrer Kunden bestehende Bedenken ausräumt und Bankgeschäfte im Internet abwickelt. Der Grund für das fehlende Vertrauen rührt daher, dass die meisten Banken bereits Ziel von Phishing Attacken und ähnlichen Bedrohungen waren. Damit Surfer das Internet gefahrlos nutzen können, ist Aufklärung, Schulung und der Einsatz zuverlässiger Sicherheitslösungen notwendig», erklärt Avira.


Kommentare

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Pepelpino
11.11.2010
Aber.... Sind Ihre Bedenken, lieber Andreas, nicht "hausgemacht"? Wenn ich mich vertippe, kann ich z.B. auch eine Banküeberweisung falsch ausfüllen. Wenn Ihr Nachwuchs Ihre Zugangsdaten kennt, ist das meiner Meinung grobfahrlässlich. Den Nachwuchs würde ich an Ihrer Stelle in diese Geschäfte NICHT einweihen. Mit Gruss H.R.St.

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thom45
11.11.2010
Griffige Argumente Sind Ihre Bedenken, lieber Andreas, nicht "hausgemacht"? Wenn ich mich vertippe, kann ich z.B. auch eine Banküeberweisung falsch ausfüllen. Wenn Ihr Nachwuchs Ihre Zugangsdaten kennt, ist das meiner Meinung grobfahrlässlich. Den Nachwuchs würde ich an Ihrer Stelle in diese Geschäfte NICHT einweihen. Mit Gruss H.R.St. Ich denke, Du hast recht. Griffige Argumente lieferte Andreas leider nicht...

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iRoniPod
12.11.2010
Nein natürlich sind dies keine Argumente... Wenn man einen Einzahlungsschein ausfüllt, sollte man ihn nacher nochmals überprüfen... Ob jetzt eBanking oder der Zeitaufwendige normale einzahlungsschein spielt keine Rolle, an beiden Orten passieren Fehler wenn man nicht aufpasst aber eben... Wenn man im internet ist soltle man IMMER mit dem Hirn surfen und nicht nur mit den Augen...

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coceira
12.11.2010
vorsicht ist die mutter der porzelankiste, oder wie ging das noch. I ch benutze onlinebanking gern und fast ausschlieslich, allerdings mit den noetigen vorsichtsmassnahmen (brain.exe). Mehr bedenken habe ich eigentlich mein sauer verdientes einer bank anzuvertrauen bzw. mich von einem ihrer "spezialisten" beraten zu lassen. Da ist dann gleich alles ohne mein zutun weg.

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Piranha
12.11.2010
I ch benutze onlinebanking gern und fast ausschlieslich, allerdings mit den noetigen vorsichtsmassnahmen (brain.exe).. Sorry, aber brain bringt Dir hier gar nichts.

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hwRob
12.11.2010
jene die Brain.exe nicht ausgeführten, haben auf Mailanfragen 3 oder mehrere TANs per mail zurück geschickt. Vorgängig waren haben sie natürlich die beiden anderen login-daten auf einer Bank/Post ähnlichen Website eingetragen... Phishing anyone? :rolleyes:

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EasyFinder
13.11.2010
Hallo zusammen Bin seit Anfang von Yellownet bei Postfinance und habe noch nie Probleme gehabt (die Strichlisten wurden doch längst durch die "Postfinance ID" Karten in Verbindung mit CardReader/CodeGenerator ersetzt und die WebSeite ist Verschlüsselt). Natürlich erledige ich die FinanzGeschäfte nicht mit Admin-Rechte, damit es Angreifer nicht gar so leicht haben... lg

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thom45
13.11.2010
Hochsensible Funktionen im Internet... Nein natürlich sind dies keine Argumente... Wenn man einen Einzahlungsschein ausfüllt, sollte man ihn nacher nochmals überprüfen... Ob jetzt eBanking oder der Zeitaufwendige normale einzahlungsschein spielt keine Rolle, an beiden Orten passieren Fehler wenn man nicht aufpasst aber eben... Wenn man im internet ist soltle man IMMER mit dem Hirn surfen und nicht nur mit den Augen... Ich denke der einzige Unterschied zwischen der "manuellen" Einzahlungsmethode bei Post und Bank im Vergleich zum E-Banking liegt im eindeutig höheren Fremdzugriffs-Risiko beim E-Banking. Folgendes will ich ja nicht direkt mit E-Banking in Beziehung setzen, dies aber auch nur deshalb, weil ich da selbst zuwenig dem Durchblick habe: Die plattformneutrale Computerzeitschrift C'T machte mal eine grossangelegte Untersuchung verschiedener Virenscanner. Das wichtigste Fazit war, dass bei all den getesteten etwa 10 % der Schädlinge nicht erfasst worden sind. Eine solche Info sollte einfach dem subjektiven Gefühl entgegenwirken, dass man sich zu sicher fühlt, auch wenn man alles, was einem möglich erscheint, gegen Fremdeinwirkung unternommen hat, - vorausgesetzt man unternimmt irgendwelche hochsensible Funktionen im Internet, was dies auch immer sein möge...

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EasyFinder
13.11.2010
Ich denke der einzige Unterschied zwischen der "manuellen" Einzahlungsmethode bei Post und Bank im Vergleich zum E-Banking liegt im eindeutig höheren Fremdzugriffs-Risiko beim E-Banking. Folgendes will ich ja nicht direkt mit E-Banking in Beziehung setzen, dies aber auch nur deshalb, weil ich da selbst zuwenig dem Durchblick habe: .. Hi thom45 Also scheinbar ist Dein "zuwenig Durchblick" auch noch mit "Keine praktische Erfahrungen mit FinanzAbwicklungen im Internet" gepaart, denn was soll das mit den "Hochsensiblen xxx" überhaubt heissen?? Gruss aus Ostermundigen

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thom45
15.11.2010
Hi thom45 Also scheinbar ist Dein "zuwenig Durchblick" auch noch mit "Keine praktische Erfahrungen mit FinanzAbwicklungen im Internet" gepaart, denn was soll das mit den "Hochsensiblen xxx" überhaubt heissen?? Gruss aus Ostermundigen Well, ich wiederhole den Teilabschnitt hier noch einmal: Eine solche Info sollte einfach dem subjektiven Gefühl entgegenwirken, dass man sich zu sicher fühlt, auch wenn man alles, was einem möglich erscheint, gegen Fremdeinwirkung unternommen hat, - vorausgesetzt man unternimmt irgendwelche hochsensible Funktionen im Internet, was dies auch immer sein möge... Im Gesamtkontext zum Abschnitt ist es eine Andeutung auf alle Formen von Internetaktivitäten, welche das Risiko von Fremdeinwirkungen erhöhen oder/und ein allfällig solches Risiko dramatische Folgen haben kann. Es ist eine angedeutete Worstcasebetrachtung und nicht auf etwas ganz Spezielles fokussiert. Ich hoffe, diese Antwort hilft Dir weiter.