News 12.08.2008, 10:46 Uhr

iPhone-Hintertür bereits bestätigt

Es stimmt also doch: Steve Jobs hat die Hintertür in iPhone und iPod Touch bestätigt und verteidigt diese als Sicherheitsvorkehrung.
iPhone-Hacker Jonathan Zdziarski hat in der letzten Woche entdeckt, dass das iPhone regelmässig Kontakt zu einem Apple-Server aufnimmt. Weil sich der Hersteller dazu nicht äussern wollte, folgten wilde Spekulationen über den Zweck der Verbindung. Nun hat Steve Jobs gegenüber dem Wall Street Journal die Hintertür in der Firmware von iPhone und iPod Touch bestätigt. Diese habe man jedoch nur eingebaut, um nach unerwünschten Anwendungen zu suchen und um diese auch löschen zu können. Dazu stellen die Geräte regelmässig eine Verbindung zu einer Webseite her, auf der eine Blacklist zu finden ist. Dies ist laut Jobs dazu gedacht, um beispielsweise Schad-Software, die im App Store angeboten wurde, wieder vom Gerät zu entfernen.


Kommentare

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mg-i
12.08.2008
Definition von "Schadhaft" Hmmm... Das finde ich definitiv weniger Komisch. Was heisst den "Schadhaft"? Gilt der Begriff für das Gerät, denn Benutzer oder vielleicht auch sogar die Firma??? Wäre doch schön, wenn ich beim senden dieser Daten auch mal einen Gruss mitschicken könnte, so hätte ich auch was davon... En schöne Namitag!

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froeschli
12.08.2008
@Nitro: Ganz meine Meinung! Zumindest sollte der Besitzer des iPhone selber entscheiden können, ob er diese Software löschen möchte oder nicht. Das Ganze entmündigt die Apple-Produkte-Käufer... Wie sieht es aus mit dem bezahlten Geld? Wird dies dem Kunden zurückerstattet, wenn Apple eine Software löscht, welche aber bezahlt wurde? Und wer muss die Zeche bezahlen? Der Hersteller, welcher die "Schadsoftware" verkauft hat oder Apple, welche sie wieder gelöscht hat?? Gruss froeschli

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slmrvoge
12.08.2008
@Nitro: Ganz meine Meinung! Zumindest sollte der Besitzer des iPhone selber entscheiden können, ob er diese Software löschen möchte oder nicht. Das Ganze entmündigt die Apple-Produkte-Käufer... Wie sieht es aus mit dem bezahlten Geld? Wird dies dem Kunden zurückerstattet, wenn Apple eine Software löscht, welche aber bezahlt wurde? Und wer muss die Zeche bezahlen? Der Hersteller, welcher die "Schadsoftware" verkauft hat oder Apple, welche sie wieder gelöscht hat?? Gruss froeschli es gab bereits eine Applikation im AppStore welche ungefragt die ganze Kontaktdatenbank an den Entwickler kopierte - diese App wurde gesperrt - jedoch nicht entfernt - sollte es noch übler werden wäre es dann doch angebracht dass Apple diese aus Sicherheitsgründen entfernen würde - zumal es nur Apps betrifft welche über Apple gekauft wurden!

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mg-i
12.08.2008
es gab bereits eine Applikation im AppStore welche ungefragt die ganze Kontaktdatenbank an den Entwickler kopierte - diese App wurde gesperrt - jedoch nicht entfernt - sollte es noch übler werden wäre es dann doch angebracht dass Apple diese aus Sicherheitsgründen entfernen würde - zumal es nur Apps betrifft welche über Apple gekauft wurden! Da bin ich aber nicht Deiner Meinung. Dann sollte doch das iPhone gar nie Kontakt zur "Heimat" aufnehmen können dann würde auch nie eine Datenbank "nach Hause" geschickt werden...! Also ich möchte eigentlich immer noch selber entscheiden können, wem, wann, warum und wieso ich irgendwelche Daten versende. Ich möchte nicht wissen, was passieren würde wenn sowas mal aus dem Hause Microsoft kommen würde...

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ipool
12.08.2008
Schade Das ganze thönt ja schon wie bei Microsoft. Eigentlich sehr schade. Es sollte jedem User selbst überlassen sein welche Software er kauft und welche er installieren will. Ich denke dass eine Warnung gereicht hätte um auf Gefahren hinzuweisen, falls ein potentiell gefährliches Programm gefunden wird. Nun kommt es den Anwendern wie eine Bevormundung vor. Plötzlich werden dann nur nocht Softwaren zugelassen, die Apple genehm sind? Unangenehme Konkurenz findet sich in Blacklists wieder? Hoffentlich nicht.

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Telaran
12.08.2008
War der App Store nicht der Ausrede, dass die Software vor der "zur Verfügungstellung" ausreichend für die Kompatiblität geprüft wird? Warum sonst soll ein Entwickler 30% der Einnahmen abgeben und auf einen Dienst angewiesen sein? Wie kommt also eine "nutzlose" Aplikation wie "I am Rich" in den Appstore, oder eine Software die ganze Kontaktadressen an den Hersteller sendet? Ich bin kein Apple Feind, aber was Apple mit Ipod und Iphone treibt ist schon weit schlimmer, als MS sein darf. Würde MS nur sowas in Erwägung ziehen, wäre der US und EU Gerichtshof innert Minuten auf dem Plan gerufen.

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Adriano
12.08.2008
Wie oft und vor allem wie viele Bytes werden an Apple gesendet? Es hat ein weiteren Hacken... Ein iPhone Benutzer, muss Daten bezahlen, die er gar nicht senden will! Oder sehe ich da etwas falsch? Wenn ein Benutzer 200MB transferiert hat, wie soll er wissen, dass alle 200MB von ihm kommen? Und was noch lustiger ist, bis Gestern hat Jobs alles abgelehnt und auf ein mal ist es doch so, dass Apple die Kontrolle über alle iPhones hat??? So macht er sich nicht wirklich glaubwürdig...

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slmrvoge
12.08.2008
Da bin ich aber nicht Deiner Meinung. Dann sollte doch das iPhone gar nie Kontakt zur "Heimat" aufnehmen können dann würde auch nie eine Datenbank "nach Hause" geschickt werden...! Also ich möchte eigentlich immer noch selber entscheiden können, wem, wann, warum und wieso ich irgendwelche Daten versende. Ich möchte nicht wissen, was passieren würde wenn sowas mal aus dem Hause Microsoft kommen würde... mit Entwickler war NICHT Apple gemeint - sondern der Entwickler der App (dort wurde die Kontaktdatenbank hingeschickt) - Apple hat dies schlussendlich durch den Stop des Vertriebs unterbunden!

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slmrvoge
12.08.2008
War der App Store nicht der Ausrede, dass die Software vor der "zur Verfügungstellung" ausreichend für die Kompatiblität geprüft wird? Warum sonst soll ein Entwickler 30% der Einnahmen abgeben und auf einen Dienst angewiesen sein? Wie kommt also eine "nutzlose" Aplikation wie "I am Rich" in den Appstore, oder eine Software die ganze Kontaktadressen an den Hersteller sendet? Ich bin kein Apple Feind, aber was Apple mit Ipod und Iphone treibt ist schon weit schlimmer, als MS sein darf. Würde MS nur sowas in Erwägung ziehen, wäre der US und EU Gerichtshof innert Minuten auf dem Plan gerufen. Ich Entwickle selber Software - 30% sind sehr fair wenn man bedenkt das man auf einen Schlag eine Komplette Weltweite Vertriebsplattform hat - wie könnte sonst zb. ein Kunde in bsp. Südamerika bedient werden? Schau dir nur mal an was zb. Importeure in der Schweiz verlangen ;-) Das es Leute gibt die I am Rich kaufen sehe ich nicht als Problem von Apple - es gibt einfach genug Leute die Endlog Geld haben - in der Beschreibung war ganz klar das I am Rich nichts kann nur viel kostet und somit Exklusiv ist - ich hab mich krumm gelacht ;-) Du kannst auch für ein anderes Kunstwerk Unmengen von Geld ausgeben...

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slmrvoge
12.08.2008
Wie oft und vor allem wie viele Bytes werden an Apple gesendet? Es hat ein weiteren Hacken... Ein iPhone Benutzer, muss Daten bezahlen, die er gar nicht senden will! Oder sehe ich da etwas falsch? Wenn ein Benutzer 200MB transferiert hat, wie soll er wissen, dass alle 200MB von ihm kommen? Und was noch lustiger ist, bis Gestern hat Jobs alles abgelehnt und auf ein mal ist es doch so, dass Apple die Kontrolle über alle iPhones hat??? So macht er sich nicht wirklich glaubwürdig... es passiert nur eine Abfrage auf eine URL, sind vermutlich 3-4kb - es ist nicht so das das iPhone Daten an Apple sendet sondern wenn auf der URL Programme gelistet sind welche lokal vorhanden sind diese dann theoretisch gelöscht werden könnten - aber wie schon geschrieben - dieses Vorgehen hat Apple bis heute noch nie verwendet worden (die URL kann ja jeder abfragen). Apple hat KEINEN zugriff auf das iPhone - das iPhone verbindet sich nur mit einer Liste mit Programmen die aus Sicherheitsgründen enfernt werden müssen - falls es mal ein solches geben sollte. hier noch die URL: https://iphone-services.apple.com/clbl/unauthorizedApps