Abo-Vergleich 04.02.2021, 10:06 Uhr

Das sind die günstigsten Handy-Abos

Wenig-Nutzer und Power-User – diese User-Profile kommen in der Schweiz häufig vor. Welchen Provider und welches Abo diese Personen 2021 wählen sollten, erfahren Sie hier.
(Quelle: Pexels/Pixabay )
Das Mobiltelefon hat nicht nur in Firmen, sondern auch im Privatleben das Festnetztelefon verdrängt – oder zumindest annähernd. Umso wichtiger ist es, die Übersicht über die vielen Provider und deren Angebote zu behalten. Das Portal Dschungelkompass.ch hat untersucht, welche Angebote aus ebendiesem Abo-«Dschungel» sich für welche User eignen und finanziell am attraktivsten sind. Nur den Preis anzuschauen ist dabei zu eindimensional. Welche Leistungen ein Abo enthält, welche zeitlich begrenzten Promotionen derzeit gelten und in welchen Ländern ein Abo nutzbar ist – all dies sind ebenfalls Parameter, die bei der Wahl eines Abonnements berücksichtigt werden sollten. So ist das Verdikt ausgefallen.

Wenignutzer

Es ist schwierig, ein eindeutiges Profil zu erstellen – zu individuell die Nutzungsweise. Darum wurden zur besseren Schärfung des Profils durchschnittliche Annahmen getroffen. Ein Wenignutzer in dieser Studie telefoniert monatlich 60 Minuten, versendet 10 SMS Nachrichten und benötigt 300 Megabyte an Datenvolumen – etwa zum Surfen oder zur Nutzung von WhatsApp. In diesem Vergleich belegt UPC mit dem Abonnement Swiss 500 MB den Spitzenplatz; zusammen mit dem Anbieter Mucho und dem Angebot Prepaid+Pack Duo Micro. Beide schlagen mit monatlichen Kosten vom 9.90 Franken zu Buche. Beide Provider nutzen das Netz von Swisscom. Unterschied: Das Angebot von Mucho ist jederzeit innert eines Monats kündbar, UPC sieht eine Mindestlaufzeit seines Abos von 12 Monaten vor. Die restlichen Angebote können Sie der Tabelle entnehmen.
Quelle: Dschungelkompass.ch

Flatrates (unlimitierte Nutzung)

Quelle: Dschungelkompass.ch

Wie der Name schon sagt: Hier geht es um Abonnements, die für einen Pauschalbetrag unlimitierte Telefonie, SMS-Versand und mobile Internetnutzung anbieten. Eine Variable bei Flatrates ist die Nutzung im Ausland. Nicht selten ist ebenfalls eine – begrenzte – Nutzung von Telefonie- und Surfdiensten in den EU-Mitgliedsstaaten oder in den USA möglich. Zudem macht Oliver Zadori, Telekomexperte von Dschungelkompass.ch, darauf aufmerksam, dass es bei diesem Abotyp häufig zeitlich begrenzte Promotionen gibt – sei es bei der Anschaffung zu einem gewissen Zeitpunkt, oder aber bei einem temporär günstigeren Tarif. Wichtig sei vor allem herauszufinden, wie lange besagte Promotion gültig sei.
Die Gewinner in dieser Kategorie sind – Dank ihrer gegenwärtigen Promotionen – die Anbieter Lidl Connect mit dem Smart Abo Unlimited sowie Salt mit dem Abo Smart Swiss. Beide schlagen (bei einem Abschluss heute, aber zeitlich unbegrenzt) mit 19.95 Franken zu Buche (statt 29.95 Franken bei Lidl oder 59.95 Franken bei Salt). Beide Nutzen das Salt-Netz. Während  Salt eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten vorsieht, kann das Lidl-Abo nach 2 Monaten gekündigt werden. Auf Platz 3 folgt Wingo mit dem Abo Swiss. Wer bis zum 24. Februar zuschlägt, zahlt über unbegrenzte Zeit nur 24 Franken pro Monat auf dem Swisscom-Netz (statt 58 Franken). Alle drei Flatrates beziehen sich hier nur auf die Schweiz.
Stolperfallen bei günstigen Abos sind nach wie vor die Aktivierungsgebühren und die Kosten für die SIM-Karte – diese sind zwar in der Regel einmalig, können aber durchaus einen Einfluss haben – sie bewegen sich in der Regel zwischen 40 und 55 Franken. Zudem können sich die Abopreise unterscheiden, wenn man z.B. das Heim-Internet ebenfalls beim gleichen Anbieter hat.


Kommentare

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Nebuk
04.02.2021
Ich bin froh, dass ich seit einigen Jahren kein Smartphone Abo habe und nur auf Prepaid setze. Durch das ganze Homeoffice und nichts mehr so richtig unternehmen können, habe ich aktuell gar keine Verwendung mehr dafür. So spare ich mir jetzt jeden Monat die 10 Franken für eine Datenoption bzw. das, was man sonst so für ein Abo zahlen würde. (y)

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POGO 1104
04.02.2021
Ich bin froh, dass ich seit einigen Jahren kein Smartphone Abo habe und nur auf Prepaid setze. Durch das ganze Homeoffice und nichts mehr so richtig unternehmen können, habe ich aktuell gar keine Verwendung mehr dafür. So spare ich mir jetzt jeden Monat die 10 Franken für eine Datenoption bzw. das, was man sonst so für ein Abo zahlen würde. (y) Kommt natürlich auf die eigenen Bedürfnisse und Nutzerprofile an. Aber die Auswahl an verschiedenen Optionen auf dem Markt ist ja gross und man findet sicher was passendes für seine Bedürfnisse - man muss es nur tun ;) - und da haperts eben bei den meisten Konsumenten....

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Nebuk
04.02.2021
Ist ja bekannt, dass die Schweizer wechselfaul sind. Damit machen die Konzerne gutes Geld.

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hpe05
04.02.2021
Ich habe ein Yallo-Schnäppchen (die gibts immer wieder). Schweiz alles unlimitiert plus 100 Min Tel. nach europa und USA/Kanada, 3 GB / Mt. für Europa /USA/Kanada plus 200 Min. telefonieren im Ausland. Das alles für 27.-. Das hat mich vom Prepaid weggelockt, vor allem deshalb, weil ich sehr viel unterwegs bin.