News 23.05.2019, 12:05 Uhr

PCtipp-Guide: alles über 5G

Das Netz der Zukunft nimmt in der Schweiz Konturen an. PCtipp zeigt die Vor- und Nachteile, welche Hersteller und Handys «5G» anbieten, und ob ein Umstieg lohnt.
5G, der zukünftige Mobilfunk-Standard?
5G ist in aller Munde: Sei es als Zukunftstechnologie oder handfestes Produkt in Form von Highend-Smartphones. Mächtig Dampf machen dabei vor allem die Telekomprovider – allen voran Sunrise und Swisscom. Sie führen in ihrem Produktportfolio, wie bereits erwähnt, entsprechende 5G-Handys, versprechen aber gleichzeitig auch den Infrastruktur-Ausbau ihres 5G-Netzes zügig voranzutreiben.
PCtipp klärt anhand eines Fragenkataloges, was eigentlich hinter 5G steckt, und vor allem ob, wie und wann der Endanwender auch davon profitieren kann.
Frage: Was bedeutet eigentlich 5G, und wofür steht es?
Antwort: 5G ist ein Kürzel und steht für die mittlerweile 5te Mobilfunk-Generation. 5G ist damit der Nachfolger von LTE/4G, welches wiederum die 3G als führende Mobilfunk-Technologie ablöste. Insgesamt gibt es drei signifikante Vorteile von 5G.
Das vielleicht wichtigste Argument ist das zumindest theoretisch mögliche Download-Tempo von 20 Gbit pro Sekunde (20'000 Mbit/s). Per Upload schaufelt 5G immerhin noch 10 Git/s pro Sekunde durch die Luft, also die Hälfte. Gegenüber der 4G-Speed liegt 5G also um ein Vielfaches höher.
Transformation des G-Standards
Neben diesem Tempozuwachs ist der zweite grosse Pluspunkt das massiv gestiegene Volumen an Endgeräten, die sich in solch ein 5G-Netz einwählen können. Sie liegt bei etwa einer Million an Geräten pro Quadratkilometer. Bei dieser Anzahl soll 5G immer noch eine Datenrate von 100 Megabit pro Sekunde sicherstellen können. Im Vergleich dazu schafft es eine LTE-Zelle, nur rund 200 Verbindungen gleichzeitig aufzubauen und zu halten.
Und drittens besticht 5G durch seine sehr kurzen Latenzzeiten (=Reaktionszeiten) von maximal vier- bis eine tausendstel Sekunde. Aufgrund dieser kurzen Reaktionszeit profitieren vor allem die Wechsel von 5G-Funkzelle zu 5G-Funkzelle. Was das in der Praxis heisst? Jeder der einmal im Zug per 4G gesurft hat, weiss, dass es unter Umständen sehr lange gehen kann, bis man bei einem Verbindungsabbruch wieder Zugriff auf das mobile Internet erlangt, sofern man aus einer bestehenden Zelle «rausgeworfen» wurde. Denn gerade das neue Einloggen ist oft mit nervigen Wartezeiten verbunden. Mit 5G soll dies der Vergangenheit angehören.
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Anwendungsbereiche von 5G

Anwendungsbereiche von 5G

Frage: Ist 5G in erster Linie für Handys oder andere Produkte für Endanwender, zum Beispiel fürs HD-Gaming gemacht worden?
Antwort: Nein. Der wichtigste Nutzer für 5G und zugleich grösster Profiteur ist die Industrie oder besser gesagt Industrie 4.0. Hier gibt es zwei zentrale Anwendungen, die sich geradezu aufdrängen. Zum einen autonomes Fahren, also das Fahren ohne Fahrer. Aufgrund der leistungsfähigen 5G-Technologie wird das Auto ohne Unterbrechung quasi mit einer Unmenge an Daten versorgt, die in Echtzeit verarbeitet und quasi auf die Strasse gebracht werden muss, um das autonome Fahren mit all seinen Konsequenzen (Sicherheit, Wegplanung, Zeitmanagement, Leitsysteme, Datenaustausch zwischen Ampelsystemen usw.) überhaupt erst zu ermöglichen.
Die Pyramide: Anwendungen, die auf 5G fussen
Aufgrund der massiven Vernetzung und möglichen Datentempos lassen sich auch Robotersysteme, Industriewerkzeuge sowie auch die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine effizient gestalten sprich weiter automatisieren, da Daten in Echtzeit gesendet und verarbeitet werden. Voraussetzung hierbei ist allerdings, dass nachgeschaltete Systeme genug Leistung bieten, um die Daten auch in Echtzeit zu verarbeiten und verteilen.
5G-Anwendungen sind vielfältig
Und Endanwender? Natürlich profitieren auch Endanwender von der 5G-Technologie. So lässt sich mit einem Tempo von bereits 2 Gigabit pro Sekunde ein kompletter Film in 4K-Qualität in 1 bis 2 Minuten herunterladen. Bereits mit diesen Datenraten wäre der Film doppelt so schnell auf dem Datenträger wie bei 4G+ (max. 1'000 Mbit/s). Die Frage, die allerdings hier gestellt werden muss: Lohnt es sich überhaupt noch, einen HD-Film direkt auf das Handy zu speichern, da in Zeiten von Flatrates das Streamen von Musik, Videos usw. doch oft ausreicht. Und genau für dieses Streaming-Szenario ist ein derart hohes Download-Tempo eben nicht das Mass aller Dinge. Vielmehr zählen hier Merkmale wie eine unterbrechungsfreie Netzabdeckung, und die wiederum lässt sich bereits mit der heutigen Funktechnologie erreichen.  
Weitere mögliche 5G-Anwendungen, speziell für Anwender, könnten aus dem AR-/VR-Bereich (Augmented/Virtual Reality), im Gaming-Sektor, der Smart-Home-Vernetzung für zuhause entstehen. An Bedeutung gewinnen zudem auch hochauflösende 3D-Videos respektive das mobile 4K- oder 8K-Streaming.
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Status quo in der Schweiz

Status quo in der Schweiz

Salt, Sunrise und Swisscom sind im Besitz von 5G-Lizenzen
Frage: Was ist zu 5G der aktuelle Status quo in der Schweiz?
Antwort: Die klare Aussage von Swisscom: Bis Ende 2019 will der Platzhirsch die Schweiz komplett mit 5G versorgen. Das ist sehr ambitioniert, um es positiv auszudrücken. Sunrise hat, nach derzeitigem Stand (Anfang Mai 2019) etwa 173 Ortschaften schweizweit mit 5G abgedeckt. Bis Ende 2019 will der Provider in allen Regionen der Schweiz mit 5G präsent sein. Bei Sunrise erscheint ein Ort als erschlossen, wenn mindestens 80% der örtlichen Bevölkerung 5G-Zugang haben. Swisscom und Sunrise bieten dazu auf ihren Homepages entsprechende Landkarten, wo auf 5G überhaupt derzeit zurückgegriffen werden kann. Schätzungen, wann in der Schweiz das 5G-Netz flächendeckend vorhanden ist, gehen weit auseinander. Die Einführung wird sich wohl über mehrere Jahre hinziehen. Ende dieses Jahres, kann dazu eine erste Bilanz gezogen werden. Und zum derzeitigen Tempo: Sowohl Swisscom wie auch Sunrise bieten in ausgewählten Bereichen ein derzeitiges 5G-Spitzentempo von bis zu 2'000 Mbit pro Sekunde (2 Gbit/s) an.       
5G-Handys im Überblick
Frage: Welche 5G-Handys gibt es?
Antwort: Auf dem Markt gibt es derzeit das Xiaomi Mi Mix 3 5G (zum PCtipp-Test), das von Sunrise vertrieben wird, sowie das Oppo Reno 5G, welches Swisscom anbietet. In den Startlöchern steht auch das Samsung S10 5G. Selbst Huawei plant mit seiner Mate-Serie den 5G-Einstieg. Fraglich ist allerdings, gerade nach dem aktuellen Entzug der Android-Lizenz seitens Google auf Druck der US-Regierung, ob das Smartphone auch tatsächlich lanciert wird.
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 Umstieg auf ein 5G-Handy

Umstieg auf ein 5G-Handy

Frage: Lohnt sich der 5G-Umstieg auch auf solch ein Smartphone?
Antwort: Zum jetzigen Zeitpunkt: Nein. Erst, wenn ein wirklich einigermassen flächendeckendes Netz in der Schweiz existiert, wird 5G in den Handys auch salonfähig sein. Kauft man sich eines der angebotenen Handys, muss, um überhaupt erst von der höheren Speed in den wenigen angebotenen 5G-Bereichen zu profitieren, auch noch eine 5G-Option (etwa 10 Franken pro Monat) bei Swisscom oder Sunrise hinzugebucht werden.
Swisscom: 5G kostet Fr. 10.- extra pro Monat
Die zweite Möglichkeit, 5G nutzbar zu machen, ist der Umstieg von seinem derzeitigen (IP-)Anschluss auf mobiles 5G-Internet. Auch dies sollte mit Bedacht gewählt werden, und ist direkt abhängig von der Geschwindigkeit des 5G-Ausbaus. Zudem sollte man immer auch bedenken, dass, wenn es denn eine 5G-Funkzelle in unmittelbarer Nähe gibt, die zur Verfügung stehende Bandbreite auf sämtliche Haushalte wie auch Mobilgeräte, die sich in Funkzellenreichweite befinden, verteilt wird. So kann unter Umständen von dem sehr hohen Tempo auf dem Blatt Papier in der Praxis nicht mehr ganz so viel übrigbleiben.
Frage: Was ist denn für den 5G-Ausbau nötig?
Antwort: Um das 5G-Netz aufzubauen und voranzutreiben, gibt es drei Szenarien. Entweder müssen die bestehenden Antennen auch auf 5G erweitert werden, oder neue 5G-Fühler gebaut werden. Nach eigenen Angaben will Swisscom etwa 250 bis 300 5G-Antennen pro Jahr bauen. In der Praxis dürfte es wohl auf eine Kombination aus beidem hinauslaufen.
5G-Antenne von Sunrise
Prinzipiell gibt es allerdings die Problematik, dass gerade in dichtbesiedelten Gegenden (Städte!) die ohnehin schon an der Grenze liegenden Strahlungswerte eingehalten werden müssen, und sich die Sachlage durch 5G weiter verschärfen wird. Hingegen kann sich in eher ländlichen Gegenenden 5G schnell als mobiles High-Speed-Internet etablieren, da es hier Kostenvorteile im Vergleich zu einem kostspieligen Glasfaserausbau gibt. Die dritte Möglichkeit, 5G voranzutreiben, ist die günstigste aber zugleich auch umstrittenste Variante, nämlich die Erhöhung der Sendeleistung. (siehe nächste Seite).
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gesundheitsschädliches 5G-Netz?

Gesundheitsschädliches 5G-Netz?

Gesundheitsrisiko 5G?
Quelle: dfl
Frage: Ist 5G respektive der Ausbau des 5G-Netzes gesundheitsschädlich?
Antwort: Zuerst die Ausgangslage: Der Vorteil der dritten Option, den Ausbau zu beschleunigen, ist die Erhöhung der Sendeleistung von 5G-Antennen. Dadurch lässt sich der Bau von weiteren Sendemasten reduzieren. Um dies zu erreichen, muss der derzeit gültige Strahlenschutzgrenzwert, über kurz oder lang, gelockert werden. Genau das wird aber derzeit vom Parlament blockiert. Im Gegenzug rechnen die Telko-Provider vor, dass zirka 15'000 neue 5G-Antennen benötigt werden, wenn eben darauf verzichtet wird, die Sendeleistung anzuheben.
Elektromagnetisches Spektrum: die Mikrowellenstrahlung von 5G ist unbedenklich
Prinzipiell stellt sich aber die Frage, ob Mobilfunk, und eben auch 5G (mit und ohne einer höheren Sendeleistung) gesundheitsschädlich ist. Zumal wird auch das gesamte Mobilfunknetz immer weiter verdichtet. Problematisch sind dabei Aussagen von Menschen, die im Zuge davon über Kopfschmerzen oder auch Schlafstörungen klagen, obschon dies bisher noch keine Studie eindeutig belegen konnte. Dennoch müssen solche wichtigen Aussagen in die Gesamtbewertung immer einfliessen. Laut BAKOM (Bundesamt für Kommunikation) ist einzig die Erwärmung des Körpergewebes als schädlicher Effekt für den Menschen bisher nachgewiesen worden. Und genau dann, wenn das Handy direkt am Körper gehalten wird. Einen direkten Bezug auf ein gestiegenes Krebsrisiko gibt es in der BAKOM-Studie aber nicht. Die Provider drei wichtigen Provider Salt, Sunrise und Swisscom benutzen für ihr 5G-Netz übrigens nur solche Frequenzen, die seit Jahren als unbedenklich gelten.


Kommentare

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nimra66
23.05.2019
Wir brauchen das nicht Zudem hat man im Naturheilkundlichen bereits bei 3G heftige Reaktionen bei Tieren (die denken nicht so wie der Mensch) festgestellt - nur weil da steht Die Provider drei wichtigen Provider Salt, Sunrise und Swisscom benutzen für ihr 5G-Netz übrigens nur solche Frequenzen, die seit Jahren als unbedenklich gelten. Weiterhin ist der Vergleich nicht ganz schlecht, denn ich kürzlich gelesen habe - Nur die Temperatur-Erwärmung (Laut BAKOM, ha ha ha) als gesundheitsgefährdend zu betrachten - wäre das gleiche wie Atomare Strahlung mit dem Fiebermesser zu messen zu versuchen (es gibt im Körper elektromagnetische Felder und diese sind übrigens messbar und werden von jeglichem Elektrosmog beinflusst; 5G beinflusst den Körper sogar auf DNA Ebene - wissenschaftlich nachgewiesen, von Telekos und Lobbyisten totgeredet) Lächerlich noch obendrauf (also ihr bring hier wirklich alle Argumente der Lobbyisten für 5G) - es sei kein Krebsrisiko nachgewiesen - Pah - Schwächung des Immunsystems (was auch durch Konzentrationschwierigkeiten und Schlagmangel schon alleine entstehen kann) kann später dazu führen, dass verschiedenste chronische Krankheiten entstehen können - nur Krebs als direkt folgende Krankheit zu bemessen ist genauso blöd wie wenn man jemandem kein Wasser gibt und dann feststellt das er zu zittern beginnt. Unglaublich - wie die Lobbies hier ein unlogisches (für den Kundigen leicht zu durchschauendes) Konstrukt aufgebaut haben und dies wieder und wieder dupliziert wird, bis man es glaubt. Die Studien welche gemacht wurden, werden diffamiert und / oder von den Mainstream Medien nicht aufgegriffen oder dann eben wie in diesem Bericht "scheinbar vernünftig und logisch" und gut verständlich - aber eben falsch und unwahr. 5G wird unser Leben verändern - nicht nur in digitaler Hinsicht und die "Drohung" der Telkos, wenn die Grenzwerte nicht gehoben werden einfach mehr Antennen zu installieren zeigt deren Charakter - Gesundheit hin oder her - es müssen neue Produkte in Massen für die Massen verkauft werden. Gute Genesung dann - der ach so vorbildlichen und wirtschaftlich standortbasierten Wichtigkeit Schweiz!

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Maxtech
24.05.2019
Die Provider drei wichtigen Provider Salt, Sunrise und Swisscom benutzen für ihr 5G-Netz übrigens nur solche Frequenzen, die seit Jahren als unbedenklich gelten. Das hat anderen Bezug. Gemeint sind höhere Frequenzen. Diese dringen weniger in den Körper oder durch Wände. Hochfrequenz ist nichtionisierende Strahlung und nicht zu verwechseln mit ionisierender wie atomare Strahlung. Seit 3G und durch die Anwendung des Modulationsverfahrens ist die Strahlenbelastung gesunken. Noch mit 2G GSM konnte man empfindliche Stereoanlagen stören (hörbar einloggen mit knattern). Seit 3G aufwärts ist das nicht mehr hörbar. Modernere Technik strahlt auch schwächer. Ich wohne an einer Lage mit 3 Antennen innerhalb 50 m und besitze als Hochfrequenztechniker ein Spektroanalyzer. Die Strahlenbelastung ging mehr als Faktor 3 zurück. Gemessen kanpp 0,3 V/m. Zugelassen sind zwischen 4-6 V/m, EU Werte 58 V/m.

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Gaby Salvisberg
24.05.2019
Hallo nimra66 Zudem hat man im Naturheilkundlichen bereits bei 3G heftige Reaktionen bei Tieren (die denken nicht so wie der Mensch) festgestellt NaturheilkundlerInnen erzählen leider recht oft recht viel nicht belegbaren Stuss, weil sie sich nicht darum scheren, wie eine belastbare Studie aussehen muss, um tatsächliche Kausalitäten aufzuzeigen. Die Branche wartet weiterhin auf wissenschaftlich belegte Studien, die eine Schädlichkeit [1] nachweisen. Denn nur mit einer relevanten Anzahl seriöser Doppelblind-Tests (man will unverfälschte Daten mit unbeeinflussten Testobjekten und Testleitern) mit exakt beschriebenem Versuchsaufbau und Peer-Review (von anderen Wissenschaftlern geprüft) kann man mit hoher Zuverlässigkeit sagen, welche Behauptung zutrifft. Seriöse Wissenschaft ist zudem ergebnisoffen. Und der Sinn eines Peer-Reviews ist nicht etwa, die Resultate von Gspänli einfach abzunicken. Im Gegenteil. WissenschaftlerInnen stehen auch in einem Wettbewerb miteinander und wollen daher beim Review unbedingt die Fehler in den Studien anderer WissenschaftlerInnen aufdecken. Das bringt Renommé. Und das ist – zusammen mit dem Anspruch, für Studien unverfälschte Daten zur Verfügung zu haben – etwas vom dem, was die Wissenschaft glaubwürdig macht. (es gibt im Körper elektromagnetische Felder und diese sind übrigens messbar und werden von jeglichem Elektrosmog beinflusst Quelle? Beeinflusst bedeutet noch längst nicht, dass es auf Dauer schadet. ; 5G beinflusst den Körper sogar auf DNA Ebene - wissenschaftlich nachgewiesen, von Telekos und Lobbyisten totgeredet) Auch hier: Quelle? Und ich meine mit Quelle nicht die Verschwörungstheoretiker auf YouTube, sondern Quellen wissenschaftlicher Art, die mit wissenschaftlichen Methoden arbeiten. Schwächung des Immunsystems (was auch durch Konzentrationschwierigkeiten und Schlagmangel schon alleine entstehen kann) kann später dazu führen, dass verschiedenste chronische Krankheiten entstehen können Solche Effekte treten nicht vermehrt auf, auch wenn mehr Masten verbaut wurden (https://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf). Kennst du den Nocebo-Effekt? Das ist das Gegenteil des Placebo-Effektes. Man hat Angst, dass etwas einem schadet – und bekommt dann genau die Symptome, die man erwartet. https://science.orf.at/stories/2901269/ Unglaublich - wie die Lobbies hier ein unlogisches (für den Kundigen leicht zu durchschauendes) Konstrukt aufgebaut haben und dies wieder und wieder dupliziert wird, bis man es glaubt. Die Verschwörungstheoretiker bedienen ihre Clientel noch weit intensiver mit ihren Märchen. Was da in den Social Media abgeht mit gekauften Followern und Bots, ist ziemlich übel. Letztes Jahr wurde z.B. ein Netz von Pro-Homöopathie-Bots enttarnt, die eine ähnliche Clientel bearbeiten (https://www.buzzfeed.com/de/karstenschmehl/twitter-bots-netzwerk-homoeopathie-fake-user-dzvhae). Die Studien welche gemacht wurden, werden diffamiert und / oder von den Mainstream Medien nicht aufgegriffen oder dann eben wie in diesem Bericht "scheinbar vernünftig und logisch" und gut verständlich - aber eben falsch und unwahr. Versuchen wir es mal andersrum: Wie müsste denn aus deiner Sicht eine vernünftige, überprüfbare Studienaufstellung aussehen? Wieviele Versuchsobjekte? Und über welche Zeitdauer? Und mit welcher Art von Test? 5G wird unser Leben verändern - nicht nur in digitaler Hinsicht und die "Drohung" der Telkos, wenn die Grenzwerte nicht gehoben werden einfach mehr Antennen zu installieren zeigt deren Charakter - Gesundheit hin oder her - es müssen neue Produkte in Massen für die Massen verkauft werden. Du weisst aber schon, dass es gar nicht die Masten/Antennen sind, die eine erwähnenswerte Menge an Strahlung abgeben, gell? Es sind die Geräte. Und dies unabhängig davon, ob es sich um 3G oder 5G handelt. Wenn ein Handy schlechten Empfang hat, dann strahlt es mehr. Da ist sich die Wissenschaft einig. Was passiert jetzt strahlungsmässig bei einem Handy, wenn es zu wenige Antennen hat? Da kommst du bestimmt drauf. Man sollte also eventuell nicht mit dem Handy unter dem Kopfkissen schlafen. Und wenn man es als Wecker braucht, kann man es in den Flugmodus schalten, bevor man es aufs Nachttischchen legt. Herzliche Grüsse Gaby [1] Hier gemeint: So, wie Handys und Handyantennen im Alltag genutzt werden. Und das ist etwas anderes, als Mäuse/Ratten wochenlang nonstop mit dem Vielfachen der üblichen Handystrahlung zu bearbeiten.

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gucky62
24.05.2019
Der Antwort von Gaby ist nichts mehr hinzuzufügen. Es weiderspiegelt ziemlich gut die immer weider aufkommenden Behauptungen und abstrusen Interpretationen der Hochfrequenz-Phobiker. Leider lässt sich mit den meisten nicht wirklich sachlich diskutieren oder klare Fakten eruieren. Es ist quasi eine Doktrin das Hochfrequenzstrahlung einfach böse ist. Das elektromagnetische Strahlung zu unserer Umwelt gehört wird nicht verstanden. Selbst Licht ist nichts anderes, nur mit einer höheren Frequenz. Oft wird er Begriff Strahlung mit Radioaktivität gleich gesetzt. Wobei HF nun wirklich absolut nichts mit Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung zu tun hat. Das sind dann eben ionisierende Strahlungen. Das die Energie in HF zu lokaler Erwärmung führen kann (Abhänig von der effektive Strahlungsenergie! und Frequenzen) ist logisch, aber in den Bereichen um die es hier geht mit den Grenzwerten irrelevant. Auf die eine Art kann es ja ganz unterhaltsam sein sich die entsprechenden Seiten im Web mal an zu schauen. Aber es wird recht schnell langweilig und nervig, weil schlicht und einfach oft völlig abstrus und daneben. Leider hat man sich, wenn man sich mit Funk auseinandersetzt immer mal wieder mit solchen Personen zu tun. Gruss Daniel

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Charlito
24.05.2019
Wo geht die Entwicklung? Wie wird die Zukunft sein? 5G Router, 5G Notebook? Unrentable Glasfaser mit 5G? Wifi 6 vs. 5G, oder immer noch Beiden? Die Möglichkeit, Internet- und TV-Produkt über den Mobilfunk anzubieten ist nicht neu. Gruss, Charlito

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gucky62
25.05.2019
Wie wird die Zukunft sein? 5G Router, 5G Notebook? Unrentable Glasfaser mit 5G? Wifi 6 vs. 5G, oder immer noch Beiden? Die Möglichkeit, Internet- und TV-Produkt über den Mobilfunk anzubieten ist nicht neu. Da 5G die typischen funspezifischen Einschränkungen hat, wird Glasfaser damit sicher nicht ersetzt. Bei Fiber ist die Kapazität um ein mehrfaches höher und es ist Kabelgebunden, was IDnge von Duplex, kurze Signallaufzeiten, usw. bedeutet. DIese werden auch bei 5G wie bei alle Funkanwendungen prinzipbedingt nicht möglich oder auf schlechterem Niveau sein. 5G ist für die Mobilanbieter aber die Möglichkeit marketingtechnisch mal wieder zu machen und als "neues" Produkt auf dem Markt zu werfen. In der Realität wird es für die meisten Nutzer keinen relevanten Unterschied machen. Die meisten benötigen es vermutlich in der realität nicht. Aber eben man kann neue Geräte verkaufen, neue Abos, usw. Gruss Daniel

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karnickel
25.05.2019
Trotzdem Leute, wenn etwas nicht als schädlich bewiesen werden kann - es muss deswegen nicht unschädlich sein. Denn auch dies gilt als noch nicht bewiesen.

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nimra66
25.05.2019
Die Provider drei wichtigen Provider Salt, Sunrise und Swisscom benutzen für ihr 5G-Netz übrigens nur solche Frequenzen, die seit Jahren als unbedenklich gelten. Das hat anderen Bezug. Wie bitte - das hat anderen Bezug ? Da steht genau was gemeint ist - oder beziehen Leute da andere Informationen? - es stimmt, dass die im allgemeinen als unbedenklich gelten - also so die grosse grobe Allgemeinheit - aber zb SwissRE hat schon 2014 diese nicht als unbedenklich eingestuft https://www.ifeect.info/wcms/ftp//i/ifeect.info/uploads/df_pm_swissre_2013_11_25.pdf.pdf Der link ist zwar von diagnose funk aber man sicher auch swissRE direkt anfragen und eben - Hunde wie auch Katzen haben seit der Aufschaltung von 3G Netzen bei verschiedenen Heilpraktikern und Tierärzten (welche ich alle persönlich kenne) in der Schweiz sofortige Therapieblockaden entwickelt; das heisst dass verschiedene naturheilkundliche Therapien nicht mehr funktioniert haben. Man konnte dieses Problem aber lösen in dem man die Strahlung ausleitete - ja man kann solche Strahlung wieder ausleiten. Und genau nach dem Ausleiten haben die Therapien wieder gebissen und funktioniert.

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nimra66
25.05.2019
Wer sollte da wohl eher was beweisen ? Hallo nimra66 NaturheilkundlerInnen erzählen leider recht oft recht viel nicht belegbaren Stuss, weil sie sich nicht darum scheren, wie eine belastbare Studie aussehen muss, um tatsächliche Kausalitäten aufzuzeigen. Die Branche wartet weiterhin auf wissenschaftlich belegte Studien, die eine Schädlichkeit [1] nachweisen. Denn nur mit einer relevanten Anzahl seriöser Doppelblind-Tests (man will unverfälschte Daten mit unbeeinflussten Testobjekten und Testleitern) mit exakt beschriebenem Versuchsaufbau und Peer-Review (von anderen Wissenschaftlern geprüft) kann man mit hoher Zuverlässigkeit sagen, welche Behauptung zutrifft. Seriöse Wissenschaft ist zudem ergebnisoffen. Und der Sinn eines Peer-Reviews ist nicht etwa, die Resultate von Gspänli einfach abzunicken. Im Gegenteil. WissenschaftlerInnen stehen auch in einem Wettbewerb miteinander und wollen daher beim Review unbedingt die Fehler in den Studien anderer WissenschaftlerInnen aufdecken. Das bringt Renommé. Und das ist – zusammen mit dem Anspruch, für Studien unverfälschte Daten zur Verfügung zu haben – etwas vom dem, was die Wissenschaft glaubwürdig macht. Quelle? Beeinflusst bedeutet noch längst nicht, dass es auf Dauer schadet. Auch hier: Quelle? Und ich meine mit Quelle nicht die Verschwörungstheoretiker auf YouTube, sondern Quellen wissenschaftlicher Art, die mit wissenschaftlichen Methoden arbeiten. Solche Effekte treten nicht vermehrt auf, auch wenn mehr Masten verbaut wurden (https://www.who.int/ionizing_radiation/pub_meet/factsheets/bs_fs_304_german.pdf). Kennst du den Nocebo-Effekt? Das ist das Gegenteil des Placebo-Effektes. Man hat Angst, dass etwas einem schadet – und bekommt dann genau die Symptome, die man erwartet. https://science.orf.at/stories/2901269/ Die Verschwörungstheoretiker bedienen ihre Clientel noch weit intensiver mit ihren Märchen. Was da in den Social Media abgeht mit gekauften Followern und Bots, ist ziemlich übel. Letztes Jahr wurde z.B. ein Netz von Pro-Homöopathie-Bots enttarnt, die eine ähnliche Clientel bearbeiten (https://www.buzzfeed.com/de/karstenschmehl/twitter-bots-netzwerk-homoeopathie-fake-user-dzvhae). Versuchen wir es mal andersrum: Wie müsste denn aus deiner Sicht eine vernünftige, überprüfbare Studienaufstellung aussehen? Wieviele Versuchsobjekte? Und über welche Zeitdauer? Und mit welcher Art von Test? Du weisst aber schon, dass es gar nicht die Masten/Antennen sind, die eine erwähnenswerte Menge an Strahlung abgeben, gell? Es sind die Geräte. Und dies unabhängig davon, ob es sich um 3G oder 5G handelt. Wenn ein Handy schlechten Empfang hat, dann strahlt es mehr. Da ist sich die Wissenschaft einig. Was passiert jetzt strahlungsmässig bei einem Handy, wenn es zu wenige Antennen hat? Da kommst du bestimmt drauf. Man sollte also eventuell nicht mit dem Handy unter dem Kopfkissen schlafen. Und wenn man es als Wecker braucht, kann man es in den Flugmodus schalten, bevor man es aufs Nachttischchen legt. Herzliche Grüsse Gaby [1] Hier gemeint: So, wie Handys und Handyantennen im Alltag genutzt werden. Und das ist etwas anderes, als Mäuse/Ratten wochenlang nonstop mit dem Vielfachen der üblichen Handystrahlung zu bearbeiten. Ich werde nicht darauf eingehen - aber es ist schon so; eigentlich müsste eine verantwortungsbewusste Regierung und auch verantwortungsbewusste Industrien zuerst 110% sicher sein, dass es absolut keine negativen Auswirkungen auf Mensch, Tiere und Umwelt hat und auch in Zukunft nicht geben wird !!! Dies müsste wissenschaftlich in Doppelblind - Studien und Langzeitstudien definitiv nachgewiesen werden !!! So ist eigentlich die Welt der Medikamente geregelt - auch wenn es dort sehr tiefschwarze Grauzonen (Korruption etc.) gibt. Aber hier noch einen Link zu einem Interview mit Hr. Professor Dr. Franz Adlkofer https://www.geopathologie.ch/media/infobroschuere_2018_1.pdf Mein Umfeld besteht aus Ärzten und Naturwissenschaftlern auf höchster Ebene arbeitend und diese Leute haben alle und ausschliesslich grösste Bedenken was eine flächendeckende 5G Netzabdeckung betrifft. Glaubt mir oder nicht - oder so ähnlich... Es ist nicht das einzig bedenkliche was auf dieser Welt abgeht - auch gibt es zum Beispiel eine 5 jährige (unter Verschluss gehaltene) sogenannte Evidenzbasierte - Studie über Chemotherapie und Bestrahlungstherapie; also Behandlung gegen Krebs. Resultat: 97% der Patienten sterben innerhalb 5 Jahren. Mein Vater hat sein 15 Jahren Hautkrebs und wird naturheilkundlich täglich behandelt, es geht ihm gut. Sein Bruder hat sich eine schulmedizinisch basierten Behandlung unterziehen lassen und starb nach Chemo und Bestrahlung innerhalb kürzester Zeit (keine 1.5 Jahre) unter erheblichen Schmerzen und Deformationen der Haut etc. Haltet einfach Ausschau nach wirklich guten Möglichkeiten sich zu schützen, wir werden diese Vernetzung wahrscheinlich nicht stoppen können, dafür können wir wirtschaftlich und technisch auf top - level weiter machen. Namaste, Amen und Inshalla. Für jene die auch Englisch können hier noch ein Video (vielleicht findet man es auch irgendwo mit deutschen Untertiteln) Dr. Sharon Goldberg. https://www.youtube.com/watch?v=CK0AliMe-KA

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Midori
25.05.2019
Ich denke, es bringt nichts, 5G-Gegner pauschal in die Esotherikecke zu stellen. Genau so wenig bringt es, Befürworter als herzlose Industrielle darzustellen. Bei Strahlung egal welcher Art sind zwei Faktoren entscheidend: - Die Intensität der Strahlung; - Die Dauer, während der man der Strahlung ausgesetzt ist. Interessanterweise habe ich bis jetzt bei Gegnern von 5G nie eine differenzierte Einordnung dieser beiden Faktoren gehört. Nur immer pauschale Aussagen wie "Auch bei Strahlung mit 2.4 GHz sind diese und jene Effekte nachgewiesen. Man stelle sich vor wie das bei 60 GHz aussieht!" Höhere Frequenzen bedeuten nicht automatisch grössere Schäden. Schlussendlich ist auch sichtbares Licht nichts anderes als elektromagnetische Strahlung. Mit dem Unterschied, dass unsere Netzhaut diese Frequenzen absorbieren kann. An der Sonne erwärmt sich unsere Haut; dasselbe geschieht (weitaus schwächer) auch mit Mobilfunkstrahlung. Sind wir zu lange an der Sonne, erhalten wir einen Sonnenbrand auf Grund der UV-Strahlung (PHz-Bereich). Interessanterweise kümmert uns da die Gesundheit oftmals wenig. Schauen wir in ein Scheinwerferlicht - oder direkt in die Sonne -, brennt sich das Licht temporär auf unserer Netzhaut ein; man sieht das Licht noch länger nachleuchten. In der Mikrowelle können wir auf Grund der hohen Leistung der Strahlung sogar Essen aufwärmen. Tiere fühlen sich darin verständlicherweise gar nicht wohl. Würde uns natürlich auch nicht guttun. Mobilfunkstrahlen sind weit weg von solch extremen Effekten. V.a. in der Schweiz, wo wir tiefere Emissionsgrenzwerte haben als im Ausland. Persönlich bin ich eher gegen eine Erhöhung der Grezwerte aus dem einfachen Grund, dass mit tieferen Grenzwerten tendenziell mehr Antennen isntalliert werden müssen. Und mehr Antennen bedeuten weniger Benutzer pro Antenne und damit ein besseres Mobilfunknetz. (Was wir natürlich bezahlen müssen...) Ich bestreite nicht, dass es Personen gibt, die womöglich sensibler auf EM-Strahlung reagieren wie andere (genau so wie es Allergiker gibt). Und wie ein Dozent in einer Vorlesung einst sagte: Auch "nur" psychologische Wirkungen sind ein legitimes Gegenargument. Musste da auch erstmal etwas leer schlucken, aber ich denke in einer toleranten Gesellschaft ist das richtig. Dennoch: Im konkreten Fall von 5G ist im Allgemeinen keine Gefährdung gegeben. Daher sehe ich die ganze Hysterie mehr als Angstmache denn als Anstoss für ernsthafte Diskussionen. Weiterführende Informationen: