Partnerzone Norton 08.11.2021, 07:30 Uhr

Wenn der Partner zum Stalker wird

Millennials und Zoomers kennen die digitale Internetwelt aus dem Effeff. Leider führt das allerdings auch zu einem weniger gesunden Umgang mit Privatsphäre in der Partnerschaft, wie Experten von Norton™ herausgefunden haben.
(Quelle: Stutterstock)
In der Zeit ständiger und kompletter Anbindung ans Internet finden auch weite Teile des Lebens junger und nicht mehr ganz so junger Menschen auf der digitalen Ebene statt. Auf Social Media kommuniziert man und präsentiert sich, über News-Apps holt man sich die neusten Infos und via LinkedIn und auf XING führt man ein ständig einsehbares Business-Portfolio. Für alle Bereiche des Lebens existiert bereits ein digitales Pendant oder eine Administrationsmöglichkeit – die «Millennials» und «Zoomers», also die beiden «Digital Native»-Generationen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, nutzen diese Digitalwelten nur zu gerne. Leider fanden Experten von Norton™ auch heraus, dass ebendiese jungen Menschen die ständige Verbundenheit auch oft missbrauchen und so ihre Partner «stalken», also überprüfen, was diese gerade so tun. Wissen tun die «Beschatteten» dies allerdings nicht…
Die Zahlen sind eindeutig: 34 % aller 10'000 Befragten haben schon einmal die Geräte ihrer besseren Hälften ohne Zustimmung kontrolliert, wobei 16 % dies regelmässig tun. Dabei haben 15 % die Suchverläufe der Partner gecheckt und 12 % gaben an, die Passwörter von Freund, Freundin, Ehemann oder Ehefrau zu kennen. Indessen gaben auch 28 % an, dass es sie nicht stören würde, wenn sie selbst Opfer dieser Kontrollhaltung wären. Besonders schockierend ist allerdings, dass 8 % sogar «Stalkerware», also Malware, die Tastatureingaben und Logins erschnüffelt, einsetzen. So können sie alle Telefon- und Textgespräche, E-Mails und Fotos in Echtzeit einsehen. Zwischen September 2020 und Mai 2021 wurden ganze 67 % mehr Geräte mit «Stalkerware» infiziert. Problematisch: Die fiese Schnüffelsoftware kann nachgewiesenermassen zu erhöhter psychischer Belastung führen. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, gaben 42 % aller Befragten an, dass sie ihrem Partner oder ihrer Partnerin zutrauen würden, auf dem eigenen Gerät heimlich «Stalkerware» zu installieren. Ausserdem waren «Millennials» und «Zoomer» über dreimal so oft bereit, die Malware zu verwenden, als Menschen über 40. Während in Deutschland nur 29 % angaben, ihre Partner online zu stalken, waren es in Indien überwältigende 74 %.
Auf einige Anzeichen sollte man unbedingt achten, wenn man bereits den Verdacht hat, mittels «Stalkerware» überprüft zu werden:
  • Das eigene Smartphone ist nicht mehr da, wo man es hingelegt hatte, taucht später allerdings wieder auf
  • Eine neue App, die Sie nicht kennen, befindet sich auf dem Gerät
  • Apps oder Betriebssystem verhalten sich merkwürdig
  • Die Batterieleistung ist massiv gesunken
  • Bei Apple-Geräten: Die App «Cydia» ist installiert, ohne dass man dies selbst getan hat
  • Auf Android-Geräten: Die Einstellung «unbekannte Quellen» für Apps ist aktiviert, ohne dass man sie selbst eingestellt hat
Achten Sie unbedingt darauf, eine umfassende Sicherheitslösung wie Norton™ 360 auf Ihren mobilen Geräten zu installieren. Die Suite erkennt jegliche Angriffe mit Malware und blockt sie sofort ab. Sollten Sie allerdings tatsächlich den Verdacht hegen, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin Sie stalkt, kommen Sie um ein klärendes Gespräch nicht herum.
Quelle: Norton
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