Partnerzone Norton 24.05.2021, 07:30 Uhr

Ein Spiel ohne Gewinnchance

Kennen Sie die Horror-Splatter-Filmreihe «Saw»? Wenn ja, wird Ihnen die perfide Vorgehensweise der Ransomware «Jigsaw» bekannt vorkommen. Die Malware spielt mit seinen Opfern ein Spiel, bei welchem diese keine Gewinnchance haben.
(Quelle: Norton )
«Ransomware» tut genau das, was der Name (zu Deutsch etwa «Lösegeld-Ware») verspricht: Hat man sich erst eine eingefangen, verschlüsselt sie im Hintergrund zufällig ausgewählte, gezielt ausgesuchte oder gleich alle Festplattendaten. Danach schliesst sie den Benutzer vom Computer aus und zeigt eine unumgängliche Warnung an, welche das Opfer auf seine Zwangslage aufmerksam macht und ihm eine Frist ansetzt, um seine Daten «freizukaufen». Wird die oft in Form von anonymen Kryptowährungen geforderte Summe bezahlt, hebt die Malware die Verschlüsselung wieder auf – zumindest verspricht sie, dies zu tun. Wer nicht bezahlt, kann nie wieder auf seine Daten zugreifen, denn die Verschlüsselung bleibt für immer bestehen.
«Jigsaw» erweitert diese grundsätzliche Vorgehensweise der «Ransomware» um eine weitere Komponente. Hier zeigt sich, warum die Schadsoftware den Namen des Bösewichts aus der «Saw»-Horrorfilmreihe erhalten hat: Pro Stunde, welche der Benutzer ohne eine Zahlung verstreichen lässt, löscht «Jigsaw» einige Daten. Sind 24 Stunden vergangen, zerstört die Malware Hunderte Daten, am darauffolgenden Tag Tausende, und so weiter. Wer versucht, die Software auszutricksen oder loszuwerden, verliert zur Strafe direkt 1000 Dateien.
Seit Mitte der 2000er gehört «Ransomware» zu den gefährlichsten Formen der Malware weltweit. Dadurch, dass immer noch viele Opfer einknicken und die Lösegeldforderungen bezahlen – oft ohne dass die eigenen Daten danach tatsächlich entschlüsselt würden – stellt sie eine äusserst lukrative Masche für Online-Gangster dar. Es gibt allerdings drei Schritte, mit welchen der gefährlichen Schadsoftware zuverlässig das Handwerk gelegt werden kann. Erstens sollten Sie auch ungeachtet jeglicher Malware-Bedrohungen regelmässige Backups zumindest Ihrer wichtigen Daten machen. Sichere Cloud-Speicher sind nicht mehr allzu teuer und auch vollautomatische Backup-Software, welche Sie einmal einrichten und die danach in regelmässigen Zeitabständen alle entsprechend markierten Daten an einen entfernten Server sendet, gibt es zum Teil schon umsonst. SyncBack Free von 2BrightSparks zum Beispiel kann schon in seiner Gratisvariante alles, was Sie hierzu benötigen. Bei einem Befall verlieren Sie zwar etwas Zeit damit, Ihre Festplatten zu formatieren und Ihr System neu zu installieren, allerdings können Sie Ihre wichtigen Daten einfach wieder herunterladen. Zweitens sollten Sie unbedingt eine mächtige und umfassend schützende Sicherheitssuite wie Norton™ 360 verwenden, denn sie scannt alle Ihre Downloads und blockiert Malware schon bevor sie sich in Ihrem System festsetzen kann. Dazu gehört übrigens auch «Jigsaw». Drittens nutzen Schadprogramme üblicherweise Sicherheitslücken in Ihrem System. Diese stopfen sie, indem Sie jegliche Updates, welche Ihnen von all Ihren Programmen sowie vom Betriebssystem vorgeschlagen werden, immer sofort herunterladen und installieren.
Falls Sie doch einmal von «Ransomware» heimgesucht werden, sollten Sie auf keinen Fall das Lösegeld bezahlen. Nicht nur ist die Chance, die verschlüsselten Daten zurückzuerhalten, recht klein. Sie finanzieren zusätzlich die kriminellen Machenschaften der Betrüger. Kommen diese mit ihren Maschen nicht mehr zu Geld, lohnt sich für sie auch der Aufwand nicht mehr.
Norton™ 360
Quelle: Norton
Damit Ihre Daten nicht in Geiselhaft genommen werden: Norton™ 360 im Abonnement.


Kommentare

Es sind keine Kommentare vorhanden.

Das könnte Sie auch interessieren