Partnerzone Norton 06.12.2021, 07:30 Uhr

Sind VPNs legal oder illegal?

VPNs sind in aller Munde, versprechen Sie doch fast kompletten Internet-Abhörschutz für jedermann. Doch sind solche Angebote überhaupt legal? Die Experten von Norton™ klären auf.
(Quelle: Norton)
Informatikkenntnisse – jeder, der sich zum Ziel setzt, Sie auszuhorchen, wird das irgendwie schaffen, wenn Sie nicht selbständig für Schutz Ihrer Daten sorgen. Falls Sie jetzt denken, dass Ihnen das nicht passieren kann, weil Sie «nicht wichtig genug» sind oder «mit niemandem Krach» haben, irren Sie sich gewaltig. Cyberkriminelle haben ganze Automatisationsmechanismen aufgebaut, um so viele zufällige Opfer wie möglich auszuhorchen und ihre Verbindungen nach Bank-Logins, Kreditkartendaten und ähnlichen Infos abzusuchen. Haben sie oder ihre Algorithmen genügend Infos über einen Benutzer abgefangen, versuchen sie, diese zu versilbern. Entweder, sie tätigen gleich selbst Käufe im Namen des/der Geprellten bevor diese/r es bemerkt, oder sie fertigen riesige Datenbanken mit Benutzerinformationen an, die sie weiterverkaufen. Die Käufer starten anhand der Infos riesige illegale Marketing- oder Phishing-Kampagnen. Wer im normalen Internet kommuniziert, ist grundsätzlich «gläsern».
Hier kommen VPNs ins Spiel. Die Technologie ist heutzutage einfach und günstig verfügbar und ist so simpel wie genial: Sie verschlüsselt jegliche Daten innerhalb einer Verbindung und verhindert damit, dass diese irgendwie abgehört oder ausgelesen werden kann. VPNs können einem Zielserver wie beispielsweise einer Webseite vorgaukeln, dass der/die Benutzer/in gar nicht in dem Land sitzt, aus welchem die Verbindungsanfrage stammt. Dafür sorgen abertausende Server auf der ganzen Welt, welche als Fassade der Verbindung fungieren. Dies hilft nicht nur Durchschnittsnutzern, im Internet anonym zu bleiben, sondern auch etwa Journalisten in diktatorischen Staaten. Allerdings gibt es einen Haken: Das Internetrecht ist weltweit unübersichtlich und von Ort zu Ort anders – VPNs sind nicht überall legal.
Zunächst zur Entwarnung: Die Schweiz kennt keine spezifischen rechtlichen Regeln gegen die Verwendung von VPNs. Heikel oder direkt verboten ist die Verwendung der Technologie meist in eh schon eher fragwürdig regierten Ländern wie etwa in Weissrussland, Russland, China, dem Irak, Nordkorea, dem Oman oder Saudi-Arabien. In wieder anderen Gebieten machen drastische Internetzensurrichtlinien die Nutzung von VPNs rechtlich zumindest heikel. Als Benutzer ist man selbst dafür verantwortlich, zu wissen, ob die eigene VPN-Nutzung gerade rechtlich korrekt ist. Wer schon einmal einen solchen Dienst in Anspruch genommen hat, musste Nutzungsbedingungen akzeptieren und hat beim Durchlesen ebendieser bestimmt bemerkt, dass der Anbieter sich hinsichtlich aller illegaler Tätigkeiten des Verwenders exkulpiert: Das heisst konkret: Nur weil Sie in einem VPN sind, heisst das noch lange nicht, dass eine illegale Internettätigkeit deswegen nicht mehr verboten ist. Setzt es eine Regierung darauf an (oder machen Sie einen Fehler), können Sie trotzdem identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden. Stellen Sie also sicher, dass Sie «sauber bleiben» und die im Grundsatz legalen VPN-Services auch wirklich nur dazu verwenden, wofür sie gedacht waren:
  • VPNs schützen Sie in unsicheren, vielleicht sogar gehackten öffentlichen WiFi-Netzwerken, indem alle Ihre Verbindungen verschlüsselt sind.
  • Dank eines VPN-Service können Sie Inhalte überall so empfangen, als wären Sie zuhause. Sind Sie auf Geschäftsreise und möchten allerdings auf denselben Netflix-Angebotskatalog zugreifen wie zuhause? VPNs helfen.
  • Eine Kernleistung von VPNs ist die Internet-Privatsphäre. Dank der Verschlüsselungstechnologie bleiben Sie im Internet unerkannt. Gute VPNs wie jener in der umfassenden Sicherheitssuite Norton™ 360 haben ausserdem eine «No-Log-Policy» und verpflichten sich, keinerlei Kundendaten aufzuzeichnen.
Sie haben ein Recht darauf, im Internet unerkannt zu bleiben. Holen Sie sich Norton™ 360, das Ihnen nicht nur via VPN diesen Schutz ermöglicht, sondern auch gleich Malware und Phishing-Angriffe fernhält.
Quelle: Norton
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