News 23.12.2009, 08:41 Uhr

Word muss geändert werden

Das kanadische Unternehmen i4i hat Microsoft wegen einer Patentrechtsverletzung verklagt. Der Software-Riese soll sein Programm Word seit 2003 mit einer geklauten Anwendung bestückt haben. Auch im Berufungsverfahren bekam i4i Recht.
Nachdem Microsoft vor einem US-Berufungsgericht abermals gegen i4i verloren hat, muss das Unternehmen jetzt handeln. Ansonsten droht per Mitte Januar 2010 ein Verkaufsverbot des bekannten Textverarbeitungsprogramms. Der Software-Riese will seine Software jetzt nachträglich anpassen, indem die geklaute Anwendung (im Zusammenhang mit der Dokumentenbeschreibungssprache XML) entfernt wird. Keine Auswirkungen hat das Gerichtsurteil auf bereits verkaufte Word- und Office-Versionen. Sie bleiben unberührt.


Kommentare

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X5-599
23.12.2009
Wieso für einmal. Das haben die schon öfters gemacht, sprich Patente von anderen verletzt. Angefangen hat es irgendwo bei MSDOS irgendwas wo die eine Backupfunktion integrierten welche geklaut war. MS hat also durchaus Erfahrungen darin Patente von anderen zu missbrauchen. Ausserdem bestehen Patente zu Recht.

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dzs
05.01.2010
... Ausserdem bestehen Patente zu Recht. Patente haben ihre Berechtigung in vielen Bereichen der Technik. In anderen sind sie schädlich. Dazu gehören Softwarepatente. Software sollte man mit dem Urheberrecht schützen, nicht mit Patenten. Als Teeny habe ich viel mit einem Z-80 GMX Computerchen gespielt und in Basic programmiert. Später habe ich dann gelernt, dass solche Dinge Namen haben wie Rekursion, Stack oder Fortschrittsbalken und ich hatte Freude, auch auf etwas in der Art gekommen zu sein. Noch später hörte ich, dass einige dieser Dinge patentiert werden können und ich war sauer. Andere gestörte Patente finden sich in der Chemie, wo man neuerdings eine Substanz patentieren kann, statt einer Anwendung der Substanz zu einem gewissen Zweck.