Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Kleinanzeigenbetrug: Ware bezahlt, aber nie erhalten

Auf Plattformen wie Ricardo, Tutti, Anibis oder Facebook Marketplace erscheinen immer wieder betrügerische Inserate. Die Betrüger locken mit tiefen Preisen und schneller Abwicklung. Nach der Vorauszahlung wird die bestellte Ware jedoch nie geliefert.
© (Quelle: Cybercrimepolice)

cybercrimepolice.ch der Kantonspolizei Zürich muss wieder eine Warnung aussprechen. Diesmal geht es um Betrug mit Kleinanzeigenportalen.

Die Betrugsmasche

Die Cyberkriminellen erstellen Inserate mit beliebten Produkten wie Smartphones, Spielkonsolen oder Designerartikeln. Um Vertrauen zu schaffen, verwenden sie echte Fotos und glaubwürdige Beschreibungen. Die Preise liegen oft deutlich unter dem Marktwert, wodurch bei Interessierten der Eindruck entsteht, ein besonders gutes Geschäft zu machen.

Um Seriosität vorzutäuschen, nutzen die Betrüger Namen, Telefonnummern oder IBANs mit Schweizer Bezug. Wer sich meldet, wird meist freundlich, aber bestimmt gedrängt, rasch zu bezahlen, um das vermeintliche Angebot nicht zu verpassen. Häufig schicken sie sogar Kopien von Ausweisen, Postquittungen oder Fotos und Videos, die den angeblichen Versand in einer Postfiliale belegen sollen.

Als Zahlungsmittel werden meist direkte Überweisungsarten wie TWINT oder Banküberweisung verlangt. Nach der Zahlung bricht der Kontakt abrupt ab, Nachrichten bleiben unbeantwortet und die versprochene Ware trifft nie ein.

Was muss ich tun

  • Bleiben Sie misstrauisch, auch wenn Ihnen das Gegenüber eine Ausweiskopie, eine Schweizer Telefonnummer oder eine IBAN vorlegt. Diese Angaben beweisen nicht, dass die Person tatsächlich existiert und können missbräuchlich verwendet werden.
  • Treffen Sie sich persönlich und zahlen Sie bar bei Übergabe, wenn möglich.
  • Melden Sie betrügerische Inserate oder Profile über die dafür vorgesehene Meldefunktion der jeweiligen Plattform.

Ich habe bereits Geld überwiesen

  • Informieren Sie umgehend die involvierten Finanzinstitute und versuchen Sie, die Transaktion zu blockieren oder eine Rückforderung der Zahlung einzuleiten.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Polizeistelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.

Kommentare

Sicherheit Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Acer ruft die E-Scooter / Predator ES Series 5 wegen Brandgefahr zurück
In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ruft Acer die E-Scooter / Predator ES Series 5 zurück. Es besteht Brandgefahr.
2 Minuten
25. Mär 2026
Wissenschaftler treiben KI den Hochmut aus
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringen Künstlicher Intelligenz (KI) Zurückhaltung und Bodenhaftung bei. Dies vor allem bei Ärzten und Finanzfragen.  
3 Minuten
25. Mär 2026
Oppo stellt den Falter ohne Falte vor
Mit dem Find N6 bringt Oppo ein neues Falt-Smartphone, bei dem die Falte auf dem inneren Display praktisch verschwunden ist. Auch die restliche technische Ausstattung ist beeindruckend.
2 Minuten
25. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Neue PCtipp Website
Seit Montagnachmittag ist die neue PCtipp Website online. Sie ist schnell, schlank und auf allen Geräten abrufbar.
2 Minuten
23. Mär 2026
Sunrise passt Roaming-Optionen an
Sunrise packt neu mehr Leistung in die Roaming-Optionen für beliebte Reiseziele in Europa, Nordamerika und vielen weiteren Ländern – zu gleichen oder tieferen Preisen.
3 Minuten
23. Mär 2026
Powered by Samsung
Was das Samsung Galaxy S26 Ultra im Alltag besonders macht
Mehr Privatsphäre, bessere Nachtaufnahmen und ein Zoom mit viel Reserve: Das Galaxy S26 Ultra setzt dort an, wo ein Smartphone im Alltag wirklich überzeugen muss.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare