Neuer Allzeitrekord 27.12.2020, 17:04 Uhr

Schweizer Post verarbeitete seit Black Friday täglich über eine Million Pakete

Die Schweizer haben aufgrund der Corona-Massnahmen 2020 ihre Weihnachtsgeschenke vermehrt online eingekauft: Mit 24,1 Millionen Paketen seit Black Friday hat die Post so viele Pakete wie noch nie in ihren Sortierzentren verarbeitet und in die Haushalte zugestellt.
(Quelle: Post)
Das sind rund 29 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der bisherige Monatsrekord vom April 2020 während des Lockdowns ist mit 19,8 Millionen Paketen erneut deutlich gebrochen. Dank des grossartigen Einsatzes der Mitarbeitenden sowie des Ausbaus der Sortierkapazität um 300 000 Pakete pro Tag konnte die Post das ausserordentliche Paketvolumen bewältigen. Über die Briefzentren stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich 15 Millionen Brief- und 125 000 Kleinwarensendungen zu, wie die Post informiert.

Die Weihnachtszeit ist für die Post und ihre Mitarbeitenden für gewöhnlich die anstrengendste Zeit des Jahres. 2020 sprengt punkto Paketaufkommen alle Grenzen und geht auch mit der Paketmenge vor Weihnachten in die Geschichte ein. Wegen der Pandemie und zum eigenen Schutz bestellten die Menschen Weihnachtsgeschenke vermehrt im Internet. Sie nutzten dabei die Möglichkeit, sich die Einkäufe und Geschenke vom Pöstler direkt an die Haustür liefern zu lassen. Dies zeigen die Rekordzahlen der Schweizerischen Post der letzten 25 Tage vor Weihnachten inklusive Cyber Week und Black Friday: 24,1 Millionen Pakete liefen in dieser Zeit über die Förderbänder der Sortierzentren. Das sind gut 29 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode (18,6 Millionen).
Ab 29. November verarbeiteten die Mitarbeitenden der Post täglich über eine Million Pakete. Der Rekordtag mit 1,3 Millionen Paketen verbuchte die Post am 15. Dezember, also zehn Tage vor Weihnachten. Die Post schreibt im Dezember deshalb erneut einen Monatsrekord in ihrer 170-jährigen Geschichte: Bis 24. Dezember haben die Postmitarbeitenden mit 19,8 Millionen bereits mehr Pakete zugestellt als während des Lockdowns im April (17,3 Millionen). Damals waren mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte sämtliche Geschäfte in der Schweiz geschlossen. Einige Millionen Pakete dürften im Dezember noch dazukommen, sortieren die Mitarbeitenden der Post doch bereits ab heute Sonntag bis kommenden Mittwoch erneut Pakete für die Zustellung.

Unermüdlicher Einsatz der Mitarbeitenden

«Unsere Mitarbeitenden leisten einen Einsatz, der seinesgleichen sucht. Denn hinter dem funktionierenden Postnetz stehen Menschen, die in diesen schwierigen Zeiten seit einem Jahr Ausserordentliches leisten. Sie erbringen unter erschwerten Bedingungen körperlich sehr anstrengende Arbeit. Mein Respekt und mein grosser Dank gehört allen unseren Mitarbeitenden», sagt Dieter Bambauer, Leiter PostLogistics und Mitglied der Konzernleitung. «Wir können als Post die technischen Möglichkeiten bereitstellen und ausbauen. Was aber schliesslich zählt, sind der Einsatz und das Engagement unserer Mitarbeitenden, die die grosse Paketmenge sorgfältig, gewissenhaft und pünktlich verarbeiten und zustellen.» Die Mitarbeitenden arbeiteten in den vergangenen Wochen in Sonderschichten, samstags und auch nachts. Die Maschinen in den Sortierzentren standen zur Wartung nur während knapp zwei bis drei Stunden still.

Um diesen Berg an Paketen zu verarbeiten, hat die Post seit Januar schon 500 Stellen geschaffen, dazu kommen weitere 200 in der Briefzustellung. Die Postmitarbeitenden sortierten und stellten Pakete im Dezember auch am Samstag zu –unterstützt von 800 Temporärkräften und über 400 zugemieteten Fahrzeugen. Eine feine Abstimmung zwischen den grossen Onlinehändlern und der Post zum täglichen Volumen und zur Paketstruktur ermöglichten die entsprechenden Vorbereitungen. Und: Die Post hat im Vergleich zum Vorjahr ihre tägliche Sortierkapazität um 300 000 Pakete ausgebaut. Gut 200 000 Pakete sortieren die in diesem Jahr eröffneten regionalen Paketzentren Vétroz, Ostermundigen und Untervaz täglich Im Festtagsverkehr sortierten auch erstmals Mitarbeitende in den Briefsortierzentren Pakete – im Durchschnitt rund 100 000 pro Tag. Die Mitarbeitenden in der Briefverarbeitung sorgten auch dafür, dass täglich rund 15 Millionen Briefsendungen und 125 000 Kleinwarensendungen aus dem Ausland den Weg zu ihren Empfängerinnen und Empfängern fanden. Über das ganze Jahr 2020 betrachtet, verarbeitete die Post im Durchschnitt täglich 95 000 Kleinwarensendungen. 70 Prozent dieser Sendungen stammen aus Asien.



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