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Melani warnt vor Stellenangeboten als Finanzagent

Derzeit suchen Kriminelle vermehrt sogenannte Money Mules, die deliktisch angeeignetes Geld ins Ausland transferieren sollen, wie Melani und die Schweizerische Kriminalprävention warnen.

von Claudia Maag 10.12.2019

Melani (Melde- und Analysestelle Informationssicherung) warnt via Twitter-Account des Government Computer Emergency Response Teams (GovCERT) vor Stellenangeboten, die Personen als Finanzagenten suchen, welche Geld ins Ausland transferieren sollen.

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) erklärt, wie es funktioniert: Kriminelle rekrutieren im Internet mit attraktiven Stellenangeboten Personen als Finanzagenten, auch «Money Mules» genannt. Sie sollen das «erwirtschaftete» Geld ins Ausland transferieren. Wer deliktisch erwirtschaftetes Geld an jemand weiterleitet und dafür eine Provision erhält, macht sich strafbar. Selbst, wenn es sich um kleine Summen handelt, schreibt die SKP. Ob das Geld auf einem Schweizer Bankkonto oder im Ausland überwiesen wird, ist irrelevant. 


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