Betrug 23.02.2023, 10:26 Uhr

Fake-Website der AHV will Kreditkartendaten

Wie das NCSC meldet, gibt es eine Website, die aussieht wie diejenige der AHV. Sie ist aber gefälscht und versucht mittels Renten-Versprechen an Zahlungsdaten zu kommen. 
(Quelle: ncsc.admin.ch)
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit warnt: Es existiert derzeit eine Website, welche der offiziellen Seite der AHV zum Verwechseln ähnlich sieht. Auf dieser Seite wird eine angebliche Rentenreform beworben, zusammen mit einem erfundenen Statement der Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. Um das Vertrauen der Besucher zu gewinnen, sind darüber hinaus die Unterschriften aller Bundesräte unter einem entsprechenden Statement zu sehen.
Die angebliche Rentenreform sehe eine Erhöhung der Mindestpension von mindestens 400 Franken vor, heisst es da. Um als pensionierte Person davon profitieren zu können, müsse man sich allerdings anmelden – samt Kreditkartendaten, damit der angebliche Betrag ausbezahlt werden könne.
Quelle: ncsc.admin.ch
Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Die Zahlungsdaten sollen wohl missbraucht oder im Darknet verkauft werden. 
Das NCSC rät:
  • Geben Sie nie persönliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartendaten auf einer Webseite ein, die Sie über einen Link in einer E-Mail oder SMS angeklickt haben.
  • Bedenken Sie, dass E-Mail-Absender leicht gefälscht werden können.
  • Seien Sie skeptisch, wenn Sie E-Mails bekommen, die eine Aktion von Ihnen verlangen und ansonsten mit Konsequenzen drohen (Geldverlust, Strafanzeige oder Gerichtsverfahren, Konto- oder Kartensperrung, verpasste Chance, Unglück).
  • Seien Sie besonders skeptisch bei E-Mails, welche Sie zeitlich unter Druck setzen.
Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank auf, um die Kreditkarten zu sperren und melden Sie den Vorfall. 



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