Passwortschutz 08.06.2021, 08:15 Uhr

Die Mehrheit der InternetnutzerInnen verwendet ein Passwort für mehrere Dienste

In der Corona-Krise haben Nutzer mehr digitale Dienste mit Login ausprobiert: Inzwischen ist ein Drittel (33 Prozent) bei bis zu 20 Online-Diensten mit Nutzername und Passwort registriert.
Bei der Passwort-Erstellung werden die Menschen in Deutschland zunehmend kreativ
(Quelle: www.web.de )
Die Zahl der Passwortsünder bleibt hoch: Die Mehrheit (61 Prozent) der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland verwendet ein und dasselbe Passwort für mehrere (55 Prozent) oder sogar alle (6 Prozent) Dienste (Vorjahr: 60 Prozent). Jeder Fünfte (19 Prozent) ist bereits Opfer eines Passwortdiebstahls geworden. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag des E-Mail-Anbieters WEB.DE zum Tag der Passwortsicherheit.
«Die Studie zeigt ein gestiegenes Risiko durch unsichere Passwörter. Es werden immer mehr Dienste mit Login genutzt, aber mit den Passwörtern wird zu leichtsinnig umgegangen. Wer dasselbe Passwort für mehrere Accounts verwendet, riskiert den Verlust oder Diebstahl persönlicher Daten. Um die eigenen Onlinekonten effektiv zu schützen, sollte man für jeden Dienst unbedingt ein starkes, einzigartiges Passwort erstellen und, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Wenn eine Webseite ein zentrales Anmeldeverfahren bietet, sollte man auf einen vertrauenswürdigen Single Sign-on Anbieter setzen», sagt Jan Oetjen, Geschäftsführer des E-Mail-Anbieters WEB.DE.
Über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) ändert nach Medienberichten zu Hacks und Datenlecks die Passwörter bei den betroffenen Diensten. Ein Viertel (25 Prozent) geht noch einen Schritt weiter und ändert die Zugangsdaten auch bei anderen Diensten, die ebenfalls betroffen sein könnten. Insgesamt gibt jeder Zweite an, in den vergangenen zwei Jahren etwas (25 Prozent) oder sogar deutlich vorsichtiger (25 Prozent) beim Umgang mit den eigenen Passwörtern geworden zu sein. Den höchsten Wert auf ein sicheres Passwort legen die meisten bei Onlinebanking (88 Prozent), Online-Payment (71 Prozent) und der persönlichen E-Mail-Adresse (50 Prozent).

Max Bold
Autor(in) Max Bold



Kommentare

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eislexus
08.06.2021
Sie schreiben : Die Mehrheit.... in Deutschland....??? Wie kann das auf die Schweiz übertragen werden?? Es ist ja auch kein Wunder, dass soviele Nutzer/innen das selbe Passwort für die Unterschiedlichen Dienste verwenden. Heutzutage ist es ja schon soweit, dass NUR das öffnen einer Internet Adresse schon einen Benutzer Account fordert, oder die Cookies die ganze Seite verdecken! So Stumpfsinnige Seiten sollten gar nicht mehr besucht werden! Jeder der eine Webseite erstellt, will alles über den Besucher wissen. Die Frage stellt sich da schon: Was geschieht mit den Angaben? Was nützt es einem Seitenanbieter ob der Besucher män/weib ist? ich will nur die Infos von dem was er anbieten kann! Wieso muss eine Velowerkstatt wissen, wann ich geboren bin? Ich will keine Geburtstagstorte dort kaufen! Die Anbieter sind ja selber schuld, wenn der/die Benutzer für seine Accounts das gleiche Passwort benutzt! Ich will mir nicht elfundachtzig Passworter von jedem Account merken müssen! Wozu sind denn all diese Cookies nötig, die man bestätigen MUSS, und wenn die nicht angenommen werden kommst Du nicht auf die Seite! Was übrigens Gesetzlich nicht erlaubt ist! Der Benutzer hat das Recht Cookies abzulehnen! Die Sache mit den Passwörtern ist ja auch nicht geregelt. Die einen verlangen GROSS und kleinschrift, die anderen noch Zahlen, die anderen noch Sonderzeichen oder eine Kombination von allem. Und das alles, weil die Sicherung der Webseite des Anbieters und dessen Benutzerverwaltung einfach schlecht ist! Und nun den Schuldschein einfach den Benutzern zuschieben ist natürlich die einfachte und billigste Methode die der Anbieter macht! Da muss mal der Hebel angesetzt werden, wie der Anbieter seine Sicherheit den Kunden, sprich Internetnutzer, gegenüber den "Bösen" Hackern bereitstellt und absichert! Aber das kostet halt was und wird einfach abgeschoben auf die Benutzer! Nimm bei Migro ja nicht das selbe Passwort wie bei Coop!! Es könnte ja sein, dass Globus einen von beiden Hackt und so deine Daten klaut! Also bitte, fangt doch erst einmal beim Anbieter an und nicht immer die Kunden hauen!!