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Google Assistant: Diese Features sollten Sie kennen

Der Google Assistant sticht Assistenten der Konkurrenz wie Amazons Alexa oder Siri von Apple aus – Cortana von Microsoft sowieso. Das kann der Google Assistant heute in der Schweiz.

von Claudia Maag, Klaus Zellweger 12.09.2019

Manche mögen ihn, manche ignorieren ihn: den Google Assistant. Man mag von ihm halten, was man will, noch immer ist er unter den Sprachassistenten der am besten funktionierende – nebst anderen wie Alexa (Amazon), Siri (Apple) und Cortana (Windows).

Wer das Smartphone gern per Spracheingabe steuert, hat sicher schon nach dem Wetter gefragt, eine App öffnen oder sich ein E-Book vorlesen lassen. Doch am Assistenten wird fleissig weiterentwickelt. Wir erstellen hier eine grobe Übersicht, was der Google Assistant – mit Stand heute – hierzulande kann.

Am Wochenende schnell nach Genf ins Kino? Mit dem Assistenten übersetzen Sie z.B. für die Reservierung Am Wochenende schnell nach Genf ins Kino? Mit dem Assistenten übersetzen Sie z.B. für die Reservierung Zoom Seit Kurzem versteht der Google Assistant in der Schweiz auch Deutsch, Französisch und Italienisch, wie Google Schweiz beim 15-Jahre-Jubiläum am Dienstag vor den Medien bekannt gab. Zum Beispiel funktioniert: «Übersetze auf Französisch: Heute Abend möchte ich ins Kino gehen.»

Schweizerische «OK Google»-Eigenheiten, die er beantworten kann, sind beispielsweise: «Wie gelange ich zum Landesmuseum?» oder «Wie viele Kalorien hat ein Gipfeli?». 

Actions on Google für die Schweiz

Hiesige Unternehmen wie Tamedia, das Schweizer Radio und Fernsehen SRF sowie die Swiss haben Actions on Google für Google Assistant entwickelt.

Der Google Assistant kann durch Actions on Google mit Apps «sprechen» Der Google Assistant kann durch Actions on Google mit Apps «sprechen» Zoom Actions on Google des SRF sind z.B. SRF Meteo, SRF Nachrichten oder 100 Sekunden Wissen. Um das Wetter zu erfragen, sprechen Sie in Ihr Smartphone: «OK Google, sprich mit SRF Meteo.» Eine vollständige Liste finden Sie hier. Pro Sendung ist auch aufgelistet, mit welcher Hardware Sie den Dienst nutzen können. In unserem Beispiel sind es gemäss Serviceseite: Smartphones mit Android 5.0 oder höher, Tablets mit Android 6.0 oder höher, Geräte mit iOS 10.0 oder höher, smarte Displays oder Kopfhöhrer sowie Google Home.

Bei Tamedia sind Actions für «Tages-Anzeiger», «Berner Zeitung», «Basler Zeitung» und «Der Bund» verfügbar (Anfrage: «OK Google, sprich mit Tages-Anzeiger»).

Auch die Fluggesellschaft Swiss ist mit dabei. Gemäss einer Mitteilung von Google nutzt die Fluggesellschaft den Assistenten als Ergänzung zu den eigenen Apps und Webseiten. 

«Unsere ‹Check-in› Action ermöglicht es unseren Kunden beispielsweise, sich über zwei einfache Schritte über den Google Assistant einzuchecken», wird Maximilian Vietmeier, Manager Online Strategy and Project Coordination bei der Swiss, zitiert. In Zukunft werde man weitere Services via den Assistenten zur Verfügung stellen.

Google Assistant: Next Generation

Behshad Behzadi, Distinguished Engineer Google Assistant, erläuterte diese Woche vor den Medien, dass der Assistent der Zukunft (endlich) eher über eine Konversation statt über «OK Google ...» gesteuert werden kann. Da es in der Realität selten ruhig ist, sondern auch lautes Stimmengewirr herrschen kann, bat Behzadi die Anwesenden, viel Lärm zu machen. Währenddessen forderte er den Google Assistant auf anzuzeigen, wann das nächste Spiel des FC Barcelona stattfinden wird. Beim zweiten Versuch klappte es trotz ordentlichem Geräuschpegel. 

Nächste Seite: Textnachrichten von Drittanbietern vorlesen sowie Der Assistent und das smarte Zuhause

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