News 06.05.2016, 11:04 Uhr

Achtung! Windows 10 bald kostenpflichtig!

Microsoft feiert die 300'000'000. Installation - und erinnert an die Deadline.
In Redmond knallen die Korken. Bereits 300 Millionen Mal wurde Windows 10 installiert – in nur 9 Monaten. Das berichtete Microsoft gestern. Die Verantwortlichen freuen sich und erinnern gleichzeitig daran, dass die Frist für das kostenlose Upgrade bald abläuft. 
Für Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 gibts das Upgrade auf Windows 10 nämlich gratis. Allerdings nur bis zum 29. Juli. Dann wird für alle Nutzer eine Gebühr fällig, möchte man das Betriebssystem erstehen. 119 US-Dollar soll es kosten. 
Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, 1 Milliarde PCs mit Windows 10 bis 2018 auszurüsten. 


Kommentare

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PC-John
06.05.2016
Es steht ganz klar geschrieben: "Bis zum 29. Juli 2016 ist das Upgrade ab ... gratis." Danach kostet es. Was ist daran so schwierig zu verstehen? Wenn eine Win-10 Maschine nach dem Stichtag abschmiert und neu aufgesetzt werden muss, ist es ist dem Gratis-Update demnach vorbei, Punkt und fertig. Also bitte vorsehen mit entsprechenden System-Sicherungen, es gibt genügend Varianten und Beschreibungen davon. Etwas schwieriger wird es dann bei defekter Hardware, wenn ein System-Dump auf ein neues Mainboard (welches bei Microsoft noch nicht registriert ist) aufgespielt werden soll. PC-John

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hanswurst1
06.05.2016
Es steht ganz klar geschrieben: "Bis zum 29. Juli 2016 ist das Upgrade ab ... gratis." Danach kostet es. Was ist daran so schwierig zu verstehen? scheint schon nicht ganz einfach zu sein, denn Du liegst falsch. Wenn eine Win-10 Maschine nach dem Stichtag abschmiert und neu aufgesetzt werden muss, ist es ist dem Gratis-Update demnach vorbei, Punkt und fertig. PC-John Nein. Man kann mit dem Media Creation Tool von MS eine Win10 Installations-DVD (ein iso, dass man auf DVD-Brennen kann) erstellen. Damit kann auf der *bestehenden* Hardware, auf der auf Win10 upgraded wurde, auch wieder frisch installiert werden.

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PC-John
06.05.2016
... Nein. Man kann mit dem Media Creation Tool von MS eine Win10 Installations-DVD (ein iso, dass man auf DVD-Brennen kann) erstellen. Damit kann auf der *bestehenden* Hardware, auf der auf Win10 upgraded wurde, auch wieder frisch installiert werden. Ja, das ist richtig, mit Betonung auf "bestehender" Hardware. Microsoft kennt alle seine aktivierten Windows anhand einer Checksumme der bei der Aktivierung "bestehenden" Hardware. Das ist ein Code der CPU, des Mainboards, der Anzahl und Typ der RAM-Module, der Harddisks etc. Alle diese wichtigen Komponenten ergeben eine Checksumme, welche auf dem Windows-10-Aktivierungs-Server abgespeichert ist. Solange nun auf einen PC-System mit dieser Checksumme ein Win-10 frisch installiert wird, auch nach dem Stichtag, ist das rechtens, und der Aktivierungs-Server hat nichts dagegen. ABER: Wenn diese Checksumme nicht mehr stimmt, z.B. nach einem Mainboard-tausch, weil es defekt ging, wird es schwierig. Ich hatte dieses Szenarium bislang noch nicht durchgespielt. Mit einem neuen Mainboard kann ich heute und bis zum 29.7.2016 ab Win-7/8.1 ohne weiteres wieder auf Win-10 upgraden. Wie das mit einem neuen Mainboard ab dem Stichtag nun genau aussieht *), wenn kein Upgrade mehr möglich ist, das weiss ich zuwenig genau. *): Irgendwo wurde in der Vergangenheit (vor ca.2 Jahren) einmal ge-/be-schrieben, dass künftig das Windows an die Hardware gebunden würde, vor allem für OEM-Versionen bei Hardware mit installiertem Betriebssystem, und dabei kein Install-Key mehr vergeben würde. Eine defekte Hardware würde eine neue Windows-Lizenz benötigen. PC-John