01.09.2016, 06:51 Uhr

Fehler 0x80240017 bei Updates von Windows 10

Beim Aktualisieren von Windows 10 erhalte ich den Update-Fehler 0x80240017, und die neusten Updates kommen nicht. Was kann ich dagegen tun?
Als ich kürzlich selber Windows 10 neu installieren wollte, liess mich eine OEM-DVD ständig auf dem letzten Build 1511 sitzen. Das Anstossen der Windows-Update-Zentrale bekundete den kryptischen Fehler 0x80240017. Installiert war noch keine weitere Software, sondern lediglich der Chipsatz-Treiber des Motherboards. Auch nach einem Neustart von Windows 10 -  derselbe Fehler. Falls Sie auch schon diesen Fehler hatten, kann eventuell folgendes Patentrezept helfen: 
Führen Sie einen Rechtsklick auf dem Startmenü-Knopf aus und starten Sie die CMD-Konsole als Administrator. Nun tippen Sie nacheinander folgende Befehle ein, die Sie jeweils mit der Eingabeteste bestätigen. 
net stop wuauserv
net stop bits
Sie stoppen damit den Windows-Update-Dienst und einen weiteren Hintergrunddienst, der Protokolldaten übermittelt. 
Öffnen Sie jetzt im Explorer den Ordner C:\Windows\SoftwareDistribution Markieren und löschen Sie hierin sämtliche Inhalte (Dateien und Unterordner). Falls das irgendwie nicht geht, weil angezeigt wird, dass die Dateien gerade verwendet werden, starten Sie einfach einmal den PC neu und versuchen Sie erneut, diese Dateien zu löschen. 
Nachdem besagter Ordner geleert ist, starten Sie am besten einmal Windows neu. Nach dem Neustart stossen aktivieren Sie die Update-Dienste wieder. Das geht mit folgenden Befehlen, die Sie wieder nacheinander mit Enter bestätigen. 
net start wuauserv
net start bits
Scannen Sie erneut nach Windows Updates. Wenn Sie Glück haben, kommt der Abbruchfehler jetzt nicht mehr. 
Hinweis: Bevor Sie überhaupt Windows 10 wieder einmal oder zum ersten Mal komplett neu aufsetzen, ist es immer die beste Idee, zuerst ein aktuelles Systemabbild mit den neusten Builds zu laden. Grund: Man muss Microsofts Server nicht unnötig mit zu vielen Nachhol-Updates belasten, weil man unter Umständen auch hier mal länger anstehen kann. 

Autor(in) Simon Gröflin


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