News 16.09.2009, 09:30 Uhr

Windows-7-Upgrade? Bitte warten

Microsoft hat Testergebnisse veröffentlicht, die besagen, dass der Upgrade-Vorgang von Windows Vista auf Windows 7 in manchen Fällen 20 Stunden und auch länger dauern kann.
Das Upgrade von Vista auf Windows 7 dauert je nach Hardware und User-Typ unterschiedlich lange
Wer sein Betriebssystem auf Windows 7 aktualisieren möchte, der darf es laut Microsoft nicht eilig haben. Rund 20 Stunden – je nach Datenmenge –, aber auch mehr dürfen sich Vista-Anwender reservieren, um das Betriebssystem auf den neusten Stand zu bringen.
Getestet haben die Redmonder drei verschiedene Hardware-Typen (geringe Qualität/Einsteiger, Mittelklasse und High-End). Am «schnellsten» funktioniert der Vista-Windows-7-Wechsel bei Anwendern mit folgenden Voraussetzungen: Top-Hardware, 64-Bit-System, bis zu 70 GB gespeichertes Datenvolumen und bis zu 20 installierte Applikationen. Hier dauert der Vorgang nur 1 Stunde und 25 Minuten.
Hinweis: Die Upgrade-Zeiten von nackten Systemen (keine gespeicherten Daten, keine installierten Applikationen) haben wir nicht berücksichtigt. Sie würden nur rund 30 Minuten betragen. Hier stellt sich aber die Frage: Welcher Anwender hat auf seinem Rechner keine Daten oder Applikationen?
Ganz anders sieht das Testergebnis bei einem Anwender aus, der zur Gruppe der Super-User zählt. Er arbeitet auf mittelprächtiger Hardware, einem 32-Bit-System und hat bis zu 650 GB Daten sowie bis zu 40 Applikationen gelagert. In seinem Fall dauert das Upgrade 20 Stunden und 20 Minuten.
Die genauen Testergebnisse finden Sie hier.


Kommentare

Avatar
X5-599
16.09.2009
Wenn man bedenkt dass man das OS vermutlich mindestens 4 Jahre oder noch länger drauf hat, ist das doch kein Preis. Werde es mir auf jedenfall auch kaufen. Aber frühestens nächstes Jahr wenn Treiber usw. auch restlos angepast sind. Bei der aktuellsten Beta Version von Win7 lief bei mir noch nicht alles.

Avatar
maedi100
16.09.2009
Dann sind wir mal gespannt, ob's nicht wieder mal ein Flopp wird, wie Vista? Zu teuer ist die Schose ohnhin, wenn man Vista einrechnet. Also der Preis für SB Lizenzen finde ich noch nicht ganz an der Schmerzensgrenze. Und wer hat schon 640 GB auf der Systempartition? Und der MidRange User mit MidRange Hardware hat seine 2 Stunden, aber das ist ja auch nicht viel.

Avatar
thom45
16.09.2009
Es ist wie in der Politik... Dann sind wir mal gespannt, ob's nicht wieder mal ein Flopp wird, wie Vista? Ein weiterer Flopp bereitet den Redmondern kaum nennenswerte Kopfschmerzen, weil genau so wie bei Vista, die einen fluchen und die andern sind begeistert, neben einer breiten Grauzone. Es wird alles weitergehen wie gehabt. Es ist doch genau so wie in der Politik.

Avatar
losalamos
16.09.2009
Habe ich schon gemacht... Ich habe bereits mehrfach Vista Home Premium mit Windows 7 RTM ein Update verpasst. Insgesamt drei Mal, die selbe technische Ausstattung (aktuelles Notebook der 1000.- CHF Klasse), aber mit verschiedenen Softwarekonfigurationen. Das heisst bis zu etwa 300! Applikationen und Erweiterungen. Zudem etwa 60GB Daten auf zweiter Partition. Ich muss zugeben, ich habe mir das erste Mal, und das war bedauerlicherweise gleich die "Kracher"-Konfiguration, nicht gross Gedanken darüber gemacht wie lange das dauern könnte. So mit etwa 50 - 60 Minuten habe ich gerechnet :-). (Heute kann ich darüber lachen...). Das wäre noch nicht das Problem gewesen, allerdings war es bereits 23:30Uhr und ich ging davon aus, dass es bis etwa 00:30Uhr dauern würde. Es war dann doch 02:10Uhr als das System vollständig war. Beim dritten Mal war es eine minimale Konfiguration (gleiche Datenmenge auf anderer Partition). Ungefähr Vista + Antivirus + drei oder vier Programme. Das dauert nur etwa 1:15h. Hinzu kamen noch drei Neuinstallationen welche viel flotter von statten gingen (ebenfalls mit 60GB auf anderer Partition). Ich muss sagen, ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass die Neuinstallation schneller arbeitete als das System mit Update. Leider habe ich aber keine Zeiten gestoppt. Bisher war noch jedes MS Betriebssystem Update mit mehr Problemen behaftet als eine Neuinstallation, also ist es vielleicht auch pure Einbildung... Mein persönlicher Tipp: NEUINSTALLATION!!! Wer immer schön alle Daten auf eine andere Partition speichert (Registry und Software Einstellungen müssten angepasst sein), soll sich die Zeit nehmen und mal wieder alles neu installieren. Wer Windows 7 kauft um sein System aufzurüsten, sollte vorher abklären ob schon neue Treiber für alle Hardwareprodukte vorhanden sind (Mein Acer war nicht zu 100% glücklich mit dem Update, die Installation auf dem EEE 1000H brachte bisher fast keine Kompatiblitätsprobleme mit sich) .

Avatar
Juerg Schwarz
16.09.2009
Nimmt mich nur wunder, was diese Deppen mit den Daten machen müssen bei einem Upgrade. Ist doch einfach nur Krank die ganze Sauce. Ubuntu musste noch niemals meine Daten anrühren bei einem Update. Nein noch niemals.

Avatar
losalamos
16.09.2009
Habe ich mich... Habe ich mich ehrlich gesagt auch gefragt. Vor allem habe ich nicht ganz nachvollziehen können, weshalb er bei der Installation eine permanente Internet Verbindung verlangt hat. Angeblich für den Download von Updates! Nichts, was man nicht nachher machen könnte! Linux hat das von mir auch noch nie verlangt...

Avatar
lehmy
16.09.2009
Hmh.... was wär wenn man alle Daten normal auf eine andere Partiton schieben würde? Hätte das Upgrade auch solange?`Oder gehts mehrheitlich um die Registryeinträge....

Avatar
Juerg Schwarz
16.09.2009
Diese besch.... Ding könnte noch 100e male besch---ener sein und trotzdem kaufen es die Schafe zu Millionen. Kommt mir vor wie jede Anti Aging Creme oder noch besser Anti-Cellulite Creme. Je teurer und wirkungsloser desto Kauf. Nachtrag: Ups - sorry - es gibt ja auch noch Männer unter uns - wenigstens ein paar - hoffentlich.

Avatar
killer_91
17.09.2009
Nimmt mich nur wunder, was diese Deppen mit den Daten machen müssen bei einem Upgrade. Ist doch einfach nur Krank die ganze Sauce. Ubuntu musste noch niemals meine Daten anrühren bei einem Update. Nein noch niemals. Ich denke je mehr Daten auf der Systempartition sind deste mühsamer wird es. Bei einem Update von Windows werden ja auch nur die Daten ausgewechselt die Fehlerhaft sind und die Lücken gestopft die wichtig sind. Es hat aber niemand von einem normalen Update geredet, (siehe Text) sondern vom Upgrade. Und dort finde ich es mehr oder weniger logisch. Mit meinem Laptop von Vista Home Premium auf Win7 Ultimate Beta ging alles von statten in rund 1.5 Stunden. Ich schlage sowiso vor neues OS, neue installation. gruss

Avatar
skyzem
17.09.2009
Ich habe jetzt auch Win 7 Professional drauf (MSDN). Eigentlich wollte ich ja die alte Installation löschen. Gedacht getan. Leider stellte ich (kann durchaus durch Unachtsamkeit bei der Installation passiert sein) fest, dass ich plötzlich einen Ordner namens "windows.old" und andere Systemordner wie "Dokumente und Einstellungen" auf meiner Systempartition hatte. Nach einer Startmenüanpassung über "Dokumente und..." stellte ich fest, dass dies gar keine Auswirkung auf mein Startmenü hatte. Ergo hat es die Ordner von Win XP einfach übernommen, und gegebenfalls umbenannt (windows.old). Da ich aber schon einige Programme (Office, Spiele, und alles andere lebenswichtige) installiert hatte, wollte ich nicht noch die ganze Festplatte formatieren. Tja, dann lösch ich jetzt wohl einfach die Ordner von XP. Wenn 7 dann zickt, weiss ich, dass ich einen falschen erwischt habe ;) Ach ja, ich hatte für die Inst. ca 0.75h (nur Windows). Jaja, da lob ich mir Ubuntu und Co. Nur leider gibts bestimmte Programme die ich brauche nicht für Linux. Und auf einem Linux, erst noch Windows zu installieren finde ich ziemlich bescheuert.