So halten Sie Ihr virtuelles Adressbuch aktuell

Gemeinsam

Android-Anwender nutzen meistens ein Google-Konto, um ihre Kontakte, E-Mails und Termine zwischen den Geräten abzugleichen. iOS- und Mac-Anwender tendieren eher zum Apple-eigenen Dienst iCloud. Doch manchmal kommt es auch zu Mischformen, wenn zum Beispiel der Partner ein anderes System verwendet oder geschäftliche und private Adressen eingebunden werden sollen. Dann kann es sinnvoll sein, zwei oder noch mehr Adressbücher einzurichten. Diese Adressen werden nur scheinbar in einem einzigen grossen Pool gezeigt. Tatsächlich bleiben sie weiterhin voneinander getrennt auf den jeweiligen Servern gespeichert.
Dabei ist es sehr viel einfacher, die Adressen aus dem Google-Adressbuch auf dem iPhone zu integrieren als umgekehrt. Wenn Sie also mit Ihrer besseren Hälfte einen gemeinsamen Stamm an Adressen bewirtschaften möchten, kann es sinnvoll sein, ausschliesslich für diesen Zweck ein Google-Konto einzurichten, in dem alle gemeinsamen Kontakte gespeichert werden.

Google via iCloud

Bild 3: iOS macht es sehr einfach, fremde Konten zu integrieren
Quelle: PCtipp.ch
Das iPhone macht die Integration der Google-Daten wirklich leicht. Öffnen Sie die Einstellungen des Geräts und tippen Sie dort auf den Bereich Kontakte. Öffnen Sie den Bereich Accounts und tippen Sie anschliessend auf die Schaltfläche Account hinzufügen, Bild 3. Melden Sie sich mit einem der unterstützten Dienste an und wählen Sie die Daten, die übernommen werden sollen – also in unserem Fall das Adressbuch, aber auch Notizen oder E-Mails sind Kandidaten.
Die Kontakte vom Google-Konto werden jetzt zu den anderen Einträgen in der iPhone-App «Kontakte» gelegt und dabei so behandelt, als kämen sie vom iCloud-Konto. Allerdings werden diese Kontakte nicht automatisch mit dem iPad oder Mac synchronisiert; stattdessen müssen die fremden Konten auf jedem anderen Gerät ebenfalls manuell hinzugefügt werden.

iCloud unter Android

Die Übernahme der Adressen unter Android ist leider nicht ganz so einfach und verlangt nach einer spezialisierten App, wie zum Beispiel «Sync for icloud-contacts», die im Play Store via folgenden Link erhältlich ist. Sie kann die Adressen zwar direkt aus iCloud anzapfen; aber Apple verlangt, dass für diese Apple-ID die Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv ist. Doch das empfiehlt sich sowieso in jedem Fall.  



Kommentare
Avatar
stebra
09.12.2021
Ich bin nicht sicher, aber ich denke, mit vCard werden nur die Adressen (usw.) transferiert, nicht aber die Gruppenzugehörigkeit, was unter Umständen auch ein wichtiger Teil der Adressdatenbank ist.