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Lesedauer 3 Min.

Mac-Tipp: Fotos können nicht überarbeitet werden

Wenn sich ein Bild in der Fotos-Anwendung nicht wie gewünscht überarbeiten lässt, dann liegt das an verschiedenen System-Versionen.

Die Unschärfe verliert sich zwischen den Systemversionen

© (Quelle: Foto vonThea Hoyer auf Unsplash)

Eigentlich sind wir uns gewohnt, dass die Mac-, iPhone- und iPad-Versionen von Apples eigenen Anwendungen im Gleichklang schwingen – also dass etwa die Funktionen auf allen drei Plattformen deckungsgleich sind. Doch dem ist leider nicht immer so, wie das folgende Beispiel zeigt.

Wenn Sie mit dem iPhone unter iOS 16 ein Bild im Porträt-Modus aufnehmen, dann erscheint es genau in dieser Form auch in der Fotos-Anwendung auf dem Mac. Unter dem ebenfalls aktuellen macOS 13 ‹Ventura› lässt sich der Bearbeiten-Modus aufrufen, der die entsprechenden Werkzeuge für die Porträt-Fotos bereithält: So lässt sich nachträglich die Schärfentiefe regeln oder das Studiolicht verändern, so wie wir es kennen und schätzen:

So muss es sein: Unter ‹Ventura› sind alle Werkzeuge zur Bearbeitung des Porträt-Effekts vorhanden

© Quelle: PCtipp.ch

Wird dasselbe Bild hingegen in Fotos unter macOS 12 ‹Monterey› geöffnet, ist die Situation eine andere. Auch hier wird das Foto angezeigt, inklusive der künstlichen Unschärfe – doch die Werkzeuge zur Bearbeitung des Porträt-Effekts fehlen.

Unter macOS 12 ‹Monterey› fehlen alle Werkzeuge für den Porträt-Effekt, obwohl sie eigentlich in der Anwendung vorhanden sind

© Quelle: PCtipp.ch

Mehr noch: Die Schaltfläche Zurück zum Original ist aktiv, obwohl dem Bild bis jetzt kein Bit gekrümmt wurde. Wird sie gedrückt, verschwindet der Porträt-Effekt nach einer Warnung, wenn auch nur temporär: Die Tiefenmaske ist immer noch vorhanden und der Effekt kann auf einem iPhone, iPad oder Mac mit dem neusten System wieder aktiviert werden.

Die Warnung klingt bedrohlich, doch der Effekt lässt sich unter einem modernen System wiederherstellen

© Quelle: PCtipp.ch

Lösung? Keine.

Die Situation ist natürlich unschön, denn es gibt viele triftige Gründe, um auf macOS 13 ‹Ventura› dankend zu verzichten – aber das ist ein anderes Thema. Das Problem liegt darin, dass Apple die Upgrades seiner Anwendungen (leider) an die System-Updates knüpft – und sich deshalb die Fotos-App nicht separat zwischen zwei System-Versionen aktualisieren lässt.

Also: Altes System mit weniger Möglichkeiten – oder alle Möglichkeiten, aber ‹Ventura› am Hals: die klassische Wahl zwischen Pest und Cholera.

Doch ein Schlupfloch gibt es dennoch: wenn Sie das Porträt nicht in der Fotos-App bearbeiten, sondern in einer Dritt-Anwendung wie Luminar Neo. Das kann zwar nicht im Sinne des Erfinders sein, aber mit Luminar Neo werten Sie Ihren fotografischen Werkzeugkasten immerhin mit einer hervorragenden Software auf. Den Test zum sehr ähnlichen Vorgänger Luminar A.I. finden Sie hier.

Luminar Neo bietet einen eigenen Porträt-Effekt, der meistens sogar noch besser funktioniert als Apple Fotos

© Quelle: PCtipp.ch

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