Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Windows 10: App-Liste im Startmenü anpassen

Während sich Programmeinträge im Win7-Startmenü direkt verschieben liessen, müssen Sie unter Windows 10 zu anderen Mitteln greifen.

Herkömmliche Anwendung: Hier steht unter Mehr der Befehl Dateispeicherort öffnen zur Verfügung

© Quelle: PCtipp.ch

In Windows 7 war es noch einfach, die Einträge im Startmenü anders zu ordnen. Dort liess sich unter Start/Alle Programme ein Eintrag schlicht per Maus schnappen und mittels Drag & Drop in einen anderen Ordner verfrachten. Unter Windows 10 ist das leider nicht mehr so einfach.

Nicht nur, dass Drag & Drop nicht mehr geht. Windows unterscheidet zwischen normalen Anwendungen, wie wir sie schon unter Windows 7 kannten, und so genannten «Universal Apps», also die Kachel-Apps aus dem Microsoft Store nach dem neuen Standard des «Modern UI»-Designs. Die herkömmlichen Apps lassen sich organisieren und umordnen, die Universal Apps hingegen nicht.

Klicken Sie unter Start in der Liste aller Apps mit der rechten Maustaste auf eine herkömmliche Anwendung. Im Kontextmenü finden Sie spätestens im Untermenü Mehr den Befehl Dateispeicherort öffnen. Beachten Sie eines: Sie können den Befehl nur über tatsächliche Anwendungs-Verknüpfungen aufrufen, im Bild haben wir z.B. mit rechts auf die Anwendung zum Intel-Grafikchip geklickt. Der Befehl erscheint hingegen nicht, wenn Sie einen der gelben Ordner im Startmenü rechtsklicken (hier z.B. IrfanView oder Input Director). 

Herkömmliche Anwendung: Hier steht unter Mehr der Befehl Dateispeicherort öffnen zur Verfügung

© Quelle: PCtipp.ch

Klicken Sie auf Dateispeicherort öffnen, startet der Windows-Explorer mit dem Ordner, der die Verknüpfungen des Startmenüs enthält. Das ist dieser Ordner: C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs

Die Verknüpfungen der herkömmlichen Anwendungen lassen sich hier umorganisieren

© Quelle: PCtipp.ch

Hier drin können Sie nun die einzelnen Ordner sowie Programmverknüpfungen organisieren. Das geht wie sonst auch: Entweder durch Ausschneiden und in einem Unterordner Einfügen, durch Umbenennen oder mittels Drag & Drop. Die Ordner hier drin stellen auch im Startmenü Ordner dar – und die Verknüpfungen sind Startmenü-Verknüpfungen. Sie könnten etwa alle Verknüpfungen zu Ihren Geräten (Drucker, Maus, Sound usw.) in einen eigenen, neu erstellten «Hardware»-Ordner verschieben. Was nach dem Organisieren hier so aussieht...

Beispiel – alle Hardware-relevanten Anwendungen in einem Ordner

© Quelle: PCtipp.ch

...äussert sich anschliessend im Startmenü ebenfalls mit einem neuen Ordner Hardware, der alle Verknüpfungen aus den hier hinein verschobenen Hardware-relevanten Werkzeugen enthält:

Die umorganisierten Verknüpfungen im Startmenü

© Quelle: PCtipp.ch

Grundsätzlich klappt das Umordnen hier also auch. Die Sache hat allerdings zwei «Pferdefüsse». Was Sie hier mit Administrator-Rechten löschen, erstellen oder verschieben, wirkt sich auf alle Anwender aus, die auf diesem PC ein Benutzerkonto haben. Seien Sie je nach Situation also zurückhaltend. Falls Sie neue Verknüpfungen erstellen, tun Sie dies allenfalls besser in Ihrer persönlichen «Version» des Startmenüs. Die Verknüpfungen dazu finden Sie, indem Sie folgende Adresse in Ihrem Datei-Explorer öffnen:

%AppData%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs

Ausserdem klappt das Umorganisieren – wie eingangs erwähnt – nur mit herkömmlichen Anwendungen. Wenn Sie eine Universal App aus dem Microsoft Store mit rechts anklicken (hier z.B. PhotoScape X), fehlt der Befehl Dateispeicherort öffnen. Sie können diese App also nur deinstallieren, deren Verknüpfung an die Taskleiste heften, zum Startmenü hinzufügen oder daraus entfernen. Ein Umordnen bzw. Verschieben der Verknüpfung ist hier nicht vorgesehen.

Diese App (PhotoScape X) ist hingegen eine Universal App. Die lässt sich nicht verschieben

© Quelle: PCtipp.ch

Kommentare

Windows Apps Audio Betriebssysteme Bildbearbeitung Datenverwaltung Drucker Firmen Hardware PC Software Windows 10 Zubehör Windows & PC Smartphone & Apps Software & Tools
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Samsung stellt seine neue Mittelklasse vor
Mit dem Galaxy A37 5G und dem Galaxy A57 5G bringt Samsung die nächste Generation seiner erfolgreichen Mittelklasse nach Deutschland. Die Smartphones bieten umfangreiche KI-Funktionen.
2 Minuten
27. Mär 2026
KI-Training macht fahrerlose Autos sicherer
Alexandre Alahi von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt mit seinem Team Modelle für das Training autonomer Fahrzeuge, damit diese in jeder Stadt und in komplexen Umgebungen funktionieren und gleichzeitig mit unerwarteten und kritischen Situationen umgehen können.
3 Minuten
27. Mär 2026
KI-Ausschreibung für 57 Mio. Franken von Bundeskanzlei
Die Bundeskanzlei lanciert eine Ausschreibung zur Beschaffung von IT-Dienstleistungen in den Bereichen Daten und künstliche Intelligenz (KI) für insgesamt 57 Millionen Franken. Die Ausschreibung wurde auf der Plattform für öffentliche Ausschreibungen Simap.ch veröffentlicht. 
2 Minuten
26. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Windows-Pflege
CCleaner: ja oder nein?
Die Wartungs-Software CCleaner hält sich seit Jahren und ist bei vielen Anwendern beliebt. Doch braucht es dieses Tool heute noch? Und wenn ja, welche Version empfiehlt sich – die Free-Variante oder die kostenpflichtige Pro-Fassung?
6 Minuten
25. Mär 2026
Mail-Tipps
14 Tricks für Gmail
Googles Mail-Software Gmail kann viel mehr, als nur E-Mails anzuzeigen. Mit den richtigen Einstellungen wird Ihr Posteingang schneller, aufgeräumter – und verzeiht sogar peinliche Sende-Fehler. Unsere 14 Tricks machen Gmail auf dem PC noch effizienter.
8 Minuten
24. Mär 2026
Windows-Tipps
Fehlercodes verstehen
Die Fehlermeldungen von Windows verbergen sich oftmals hinter kryptischen Zahlencodes. Unser Artikel erklärt Ihnen die häufigsten Fehlermeldungen und zeigt auch gleich, wie man die Probleme beseitigt.
8 Minuten
23. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare