Testcenter 08.03.2021, 08:23 Uhr

Im Test: Teufel Supreme In

Teufel erweitert seine Supreme-Reihe um die «Supreme In». Nach den On-Ear- also neue In-Ear-Kopfhörer. Wir haben sie getestet.
(Quelle: Teufel)
Nach dem starken Supreme On und den vorhergehenden Airy True Wireless hat das Berliner Audio-Unternehmen einen neuen mobilen Musik-Transporter vorgestellt: die Supreme In. An und für sich In-Ear-Kopfhörer, aber entgegen dem Branchen-Trend der True-Wireless-Kopfhörer hat sich Teufel entschieden, aus den Supreme In zwar ein Bluetooth-Kopfhörer-Modell zu bauen, allerdings nicht gänzlich auf Kabel zu verzichten. Denn bei diesem Gerät sind die beiden Hörstecker miteinander verbunden – wie auch bei den Teufel Move BT.
Das Kabel zwischen den Stöpseln ist mit Stoff überzogen, um das Abwetzen des Kabels oder Kabelbruch zu verhindern. Und auch die Hörmuscheln sind Bud-förmig, also so wie z.B. die Oppo Enco Free oder die Huawei Freebuds 3. Obwohl sich mir der Sinn und die Vorteile dieser Bauart durchaus erschliessen (Kopfhörerverlierer ist mein zweiter Vorname), erinnert mich die ganze Konstruktion etwas an Opas alte Lesebrille (nur echt mit Kettchen am Bügel) und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Kabel hinter meinem Kopf (erfüllt den Zweck nicht) oder unter dem Kinn (sieht dumm aus) durchführen soll. Cool allerdings: Die Rückseiten der beiden Stöpsel sind magnetisch, was dem Thema verknotetes Kabel etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Zudem cool: Die Kopfhörer stellen automatisch ab, wenn die beiden Hörer zusammenschnappen. 
Mitgeliefert werden auch noch ein vierteiliges Aufsatz-Set aus Gummi, ein Ladekabel und eine Kunstlederhülle zur Aufbewahrung. Dies auf die Buds aufgepfropft, lassen sich die Kopfhörer besser ins Ohr drehen. Bei mir hat dies aber nur so halb gut funktioniert, denn das Kabel geht durch den hinteren Teil des Hörers hindurch. Das ist zwar gut gemeint – so lässt sich die Grösse des Kabels verstellen – verhindert aber, dass ich mir die Kopfhörer tief genug ins Ohr stecken kann, dass sie auch richtig gut halten. Dies ist bei meinem schmalen Gehörgang leider nötig, weswegen ich ganz generell Stöpsel à la Teufel Airy True Wireless bevorzuge. Ich war mir daher nicht ganz sicher, ob die Supreme In bei mir wirklich gleich gut abgedichtet haben, wie das eventuell bei einem anderen Träger der Fall gewesen wäre. 
Zum guten Glück (für mich) verzichtet Teufel auf Touch-Steuerungs-Gedöns und bringt die ganze Bedienung in einem klassischen Bedienelement am Kabel unter. Anschalten, Skip, Search, Lautstärke, Anrufannahme und so weiter.. Dort findet sich auch der Micro-USB-Anschluss (sic!) zum Aufladen des Akkus. Dieser hält ordentliche 14 bis 15 Stunden, je nach Lautstärke. Allerdings werden dann für eine volle Ladung fast 2 Stunden gebraucht. Da sind die mobilen Ladebuchsen bei True-Wireless-Stöpseln halt schon sehr praktisch. 



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