Testcenter 18.11.2021, 08:29 Uhr

Im Test: HP Officejet Pro 8022e

Günstiger Multifunktionsdrucker mit Tintenlieferservice – PCtipp testet, was er taugt.
(Quelle: HP)
HP lanciert mit dem Officejet Pro 8022e einen Multifunktionsdrucker, der mit vier einzelnen Tinten (Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb) druckt. Das fürs moderne Büro konzipierte Gerät will beim Drucktempo, der Ausstattung und Bedienung überzeugen. Interessant ist der sogenannte HP+-Service, den der Hersteller Käufern anbietet. Was dahinter steckt? Entscheiden diese sich bei der Inbetriebnahme den Service zu nutzen, erhalten sie 6 Probemonate, also kostenfrei, der Tintenflatrate «HP Instant Ink» sowie ein Jahr zusätzliche HP-Garantie geschenkt. Wichtig: Entscheidet man sich einmal für den HP+-Service, gibt es kein Zurück mehr. Das heisst: Solange der Drucker in Betrieb ist, müssen auch originale HP-Druckerpatronen benutzt werden, um das Gerät zu betreiben. Andere akzeptiert das Modell nicht mehr.

Simples Setup

Quelle: PCtipp.ch
Neben der klassischen Verbindung via USB, kann das Gerät auch per WLAN oder auch LAN-Kabel in ein Netzwerk integriert werden. Grundsätzlich verfügt das für einen Strassenpreis von 169 Franken erhältliche und kompakt gebaute 4-in-1-Modell (46 × 34 × 41 cm, B × T × H) über eine Drucker-, Scan-, Kopier- und Faxeinheit. Der Papiervorrat umfasst 225 Blatt. Das Ausgabefach kann maximal 60 Blatt aufnehmen. Auf der Oberseite des Gerätes befindet sich zudem die ADF-Einheit (automatischer Vorlageneinzug), die wiederum bis zu 35 Blatt fasst und den Kopiervorgang von Dokumenten genauso beschleunigt wie die vorhandene automatische Duplexdruckeinheit. Autark bedienen lässt sich der Officejet Pro 8022e mit seinem 6,86 cm grossen farbigen berührungsempfindlichen Bildschirm. Der fällt mit seiner Grösse zwar nicht üppig aus, erfüllt aber noch, unserer Meinung nach, das Mindestmass. Ein separater Ziffernblock zur Eingabe fehlt dem Gerät. Die Installation verläuft bei HP-Druckern immer nach dem gleichen Schema, und wird mit einem bebilderten Faltblatt in verschiedenen Sprachen, das dem Gerät beiliegt, sinnvoll unterstützt. Für den lokalen Anschluss via USB-Port empfiehlt es sich, zuerst die «Installer»-Software «123.hp.com» herunterzuladen. Danach, während der Softwareinstallation, wird das am USB-Port eingesteckte All-in-One-Gerät bereits gefunden und mit neusten Treibern respektive optionalen Softwarekomponenten, falls gewünscht, fertig installiert. Summa summarum nimmt diese Installation rund 5 bis 10 Minuten in Beschlag. Danach kann bereits gedruckt, gescannt, kopiert und gefaxt werden. Wer den Drucker über sein Smartphone in Betrieb nehmen will, kann dies genauso elegant per Smart-App des Herstellers erledigen. Nach der Installation lässt sich dann per Handy drucken oder auch scannen, und zwar vom gesamten Netzwerk aus. Gut gefallen hat uns die Implementierung der Digitalisierungseinheit: Gescannt werden kann nämlich direkt auf den USB-Stick, in (Netzwerk-) und Cloud-Ordner, Share-Point und natürlich auch E-Mail. Zwar fällt der Touchscreen damit nicht gerade gross aus, dafür überzeugt er mit seiner klaren Menüstruktur. Auf verschachtelte Untermenüs hat der Hersteller weitgehend verzichtet.



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