Test: Xiaomi Roborock S5

Smart-Home-App, Vertrauen ist gut ...

Smart-Home-App 

Auch bei maximaler Kartenvergrösserung am Smartphone und kleinen Fingern war es nicht so einfach, kleine Rechtecke zu zeichnen
Quelle: cm/PCtipp
Man kann seine Räumlichkeiten als Karte erfassen und speichern. Diese Funktion befand sich zu Beginn in der Beta-Phase. Das merkte man leider auch. Nach dem Update auf Version 5.4.61 wurde es leicht besser. Damit der Roboter keine Pflanzen killt und Kabel mitreisst, gibt es Sperrzonen und No-Go-Linien. Die virtuellen Absperrbänder sind praktisch; um eine Pflanze kann man ausserdem einen rechteckigen Sperrbereich definieren. 
Auch bei maximaler Kartenvergrösserung am Smartphone und kleinen Fingern war es nicht so einfach, kleine Rechtecke zu zeichnen und diese dann zu verschieben. Nach dem Speichern konnten wir sie zuerst nicht mehr ändern. Seltsamerweise muss der Roborock an der Ladestation sein, damit man Sperrzonen und Absperrbänder verändern kann.
Grundriss: Ein Raum wird halbwegs korrekt erfasst und dargestellt. Will man aber mehrere Räume, sprich die Wohnung, erfassen, überlappten bei uns die Räume und wurden schief und nur mangelhaft dargestellt. 
Mühsam fanden wir, dass wir den Roborock pro Raum neu hinzufügen mussten. Trotz WLAN-, Bluetooth- und Standortzugriff fand die App das Gerät jeweils nicht. Beim manuellen Hinzufügen war erneut ein WLAN-Reset nötig. Die App überzeugte nicht.
Timer
Der Witz an einem Roboterstaubsauger ist doch eigentlich, dass man einen Zeitpunkt für die Reinigung definieren kann. Ich möchte morgens zur Arbeit fahren und wenn ich abends heimkomme, ist die Wohnung sauber. Doch von der Erfüllung dieser Erwartung sind Staubsaugroboter heute noch ein ganzes Stück entfernt.
In der App ist es möglich, einen Timer zu stellen und wahlweise täglich, wöchentlich oder individualisiert zu wiederholen. Man kann dann das Gerät starten oder z.B. einen Zeitpunkt für den Turbo-Modus oder eine Pause definieren. Ausserdem sind die Putzprotokolle dann in der App ersichtlich. Das hat im Test alles einwandfrei funktioniert.

Vertrauen ist gut …

Auch nachdem wir den Roborock über drei Wochen bei uns rumkurven hatten, trauten wir ihm nicht ganz. Das heisst, wir liessen ihn zwar freier seine Arbeit erledigen, waren aber immer daheim, wenn er putzte. Entweder im selben Raum oder zumindest in der Nähe. Sie hören es sofort, wenn der Roboter ein herumliegendes Kabel gefunden hat. Wir mussten ein paarmal eingreifen. Denn nein: Wir finden es nicht sinnvoll, vor der Reinigung durch einen Staubsaugroboter die Wohnung erst zehn Minuten von sämtlichen Kabeln und herumliegenden Gegenständen aufzuräumen. Wozu hat der Roborock Sensoren und gibt es Sperrzonen in einer App?
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Kommentare

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Gaby Salvisberg
15.03.2019
Dazu kommt das du wohl nicht die Wohnung dazu hast für einen solchen Helfer überhaupt fair zu testen. Ich freue mich schon auf Inserate wie: "Wohnung gesucht, passend zu Staubsauger!" LG, Gaby

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stephu
15.03.2019
Ernsthaft? Ich freue mich schon auf Inserate wie: "Wohnung gesucht, passend zu Staubsauger!" LG, Gaby Was ist den dass für ein Kindergarten? Psychologie-Kurs erste Stunde, wenn man keine Gegenargumente oder konstruktive Antwort hat einfach mal ins lächerliche ziehen. Es gibt nun mal Produkte die nicht für alle Standorte/Bauten geeignet sind. schönes Wochenende LG Stephan

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Gaby Salvisberg
15.03.2019
Was ist den dass für ein Kindergarten? Psychologie-Kurs erste Stunde, wenn man keine Gegenargumente oder konstruktive Antwort hat einfach mal ins lächerliche ziehen. Und Lektion 2 ist dann die übertriebene Empörung als Reaktion auf ein ironisches Scherzli? Ich kann meinen Einwand auch in mehr Worte fassen, damit dir klar wird, was ich meine. Es dürfte sehr, sehr viele Wohnungen und Möblierungen geben, die nicht so richtig mit Staubsaugerrobotern kompatibel sind. Ich habe vor Jahren mit einem Roomba ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich frage mich inzwischen wirklich, ob es überhaupt Wohnungen gibt, in denen sich diese Geräte tipptopp zurechtfinden – und wie diese aussehen müssten. Zu den anderen Punkten, die du angeführt hast, müsste sich Claudia äussern. Der Artikel ist nicht von mir, aber ich sehe, dass sie beim Test ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie ich damals mit dem Roomba. Gruss Gaby

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Claudia Maag
19.03.2019
Lieber Stephu Vielen Dank für dein Feedback. Wie kommst du darauf, dass diese Berichterstattung "voreingenommen" ist? Ich habe den Xiaomi Roborock s5 über 3 Wochen getestet und habe meine Erfahrungen und meine Meinung auch ausführlich schriftlich dargelegt. Der PCtipp ist zwar ein Fachmagazin, richtet sich aber auch an Laien. Das heisst, der Grossteil unserer Leser möchte wissen, mit wie viel Aufwand sie rechnen müssen und was funktioniert und was nicht. Mag sein, dass dir dieser Test einen Tick zu "bodenständig" ist, doch letztlich möchten Einsteiger wissen, ob es sich für sie lohnt, so ein Gerät anzuschaffen - auch wenn es nur 500 kostet - oder ob sie bei einem klassischen Staubsauger bleiben wollen. iRobot getestet/gestreamt: Diese "Argumentation" kann ich nicht nachvollziehen. Dies ist ein Einzeltest und kein Staubsaug-Roboter-Vergleich. Nur weil etwas angeblich bei allen Staubsaug-Robotern heute (noch) üblich ist, heisst nicht, dass es gut ist... Zur Wohnung: Ernsthaft? Vielleicht sollte ich ein Crowdfunding starten, um mir eine schickere und modernere Wohnung in der Stadt Zürich leisten zu können? P.S. Eine PCtipp-Bewertung von 4 ist bei uns "gut" und das ist auch so gemeint.