Tests 12.11.2019, 07:00 Uhr

Im Test: Garmin Fenix 6X Pro Solar

Garmins Fenix-6-Multisport-Serie beinhaltet ein Solar-Modell mit 5,1-Zentimeter-Gehäuse. Die Redaktorin hat sich den Brocken umgeschnallt.
Die Fēnix 6X Pro Solar kommt mit Garmin Power Glass und ist mit einer transparenten Solarladelinse ausgestattet. Der Solarspeicher lässt sich direkt am Handgelenk überprüfen. Dazu später mehr.
Bei der Fenix-6-Serie setzt der Hersteller auf Tasten statt Touchscreen. Laut Garmin aus Gründen der Bedienbarkeit. Natürlich ist die Handhabung draussen bei widrigen Wetterbedingungen via Tasten wohl zweckmässiger. Dennoch hätte ich eine Kombination davon geschätzt. Das 5,1-Zentimeter-Gehäuse der Solar-Version ist für mich ein Ungetüm – in der gekrümmten Handflächeninnenseite nimmt sie mehr als die Hälfte der Grösse ein! Wie das aussieht, können Sie sich auf der nächsten Seite in unserer Bildergalerie anschauen.
5 grosse Tasten (3 links, 2 rechts) sind seitwärts des 1,49-Zentimeter hohen Geräts zu finden. Sie geben ein schönes Klickgeräusch von sich, wenn man sie drückt, um im Menü hoch- oder runterzumanövrieren oder das Display-Licht des Power-Glases aktiviert. Es sind grosse Tasten und wir müssen sie ziemlich bestimmt drücken, damit etwas im Menü ausgewählt wird. 
Leider konnten wir die Outdoor-Features nicht wirklich testen, da ein Wanderausflug nicht drinlag. Das Fenix-6-Modell bietet aber z.B. GPS, Glonass, Galileo, Gyroskop, barimetrischer Höhenmesser, Kompass, Beschleunigungsmesser, Pulsoximeter-Akklimatisierung und mehr für Outdoor-Fans.
Inbetriebnahme: Über die Garmin-Connect-App ist die Uhr rasch mit unserem Android-Gerät gekoppelt.

Telefonie, Benachrichtigungen und Musik

Die SMS-Antworten können hinzugefügt werden und sind individuell anpassbar
Benachrichtigungen
Über die App sind vordefinierte SMS-Antworten auswählbar. Und das sind einige. Es gibt sogar noch eine grössere Auswahl und jede Standardantwort ist individuell veränderbar. Nice.
Musik
Die Garmin-Smartwatch verfügt über 36 GB internen Speicher und bietet eine Speicherkapazität für bis zu 2000 Musiktitel. Über die Down-Taste gelangt man zur Musikwahl. Zur Auswahl stehen Deezer, Spotify, eigene Musik oder Musik am Telefon steuern. Wer sich am Smartphone beim Musikdienst anmeldet, hat Zugriff auf seine Playlists.
Mit der Fenix 6X Pro Solar kann man Bluetooth-Kopfhörer koppeln und so z.B. beim Sport angenehm und ohne Smartphone Musik hören. Dies funktioniert allerdings nur, wenn Musik lokal auf der Multisportuhr gespeichert ist.
Übrigens: Falls Sie ein WLAN direkt an der Garmin-Smartwatch hinzufügen möchten, werden Sie bestimmt – wie wir – mindestens die Augen verdrehen. Die Auswahl jeder einzelnen Ziffer und Zahl per Taste ist wirklich mühsam. Zum Glück kann dies alternativ über die Garmin-Connect-App erledigt werden.
Telefonie
Man kann mit der Solar-Smartwatch Anrufe entgegennehmen. Im Test brauchten wir ein paar Versuche. Die Uhr muss permanent mit der Garmin-Connect-App verknüpft sein, auch wenn die App im Hintergrund läuft. Doch selbst nachdem die Anrufe angezeigt werden und man die Wahl hat zwischen Annehmen, Ablehnen und Antworten, klappte es anfangs nicht. Es war ziemlich viel Druck nötig, damit der Anruf angenommen wurde.
Die Smartwatch hat kein Mikrophon und somit ist es leider nicht möglich, direkt über die Uhr zu telefonieren. Hierfür ist das Handy notwendig, was etwas lästig ist, wenn man wandern geht oder auf dem Mountainbike sitzt und man das Handy zwar dabei hat, es aber vielleicht irgendwo im Rucksack liegt.
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Kommentare

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Claudia Maag
14.11.2019
Kommentar Hallo mr.mack Danke für den Input. Grundsätzlich gibt es bei der Fenix-6-Serie natürlich unterschiedliche Modelle. Das trifft allerdings nicht auf das Solar-Modell zu. https://buy.garmin.com/de-CH/CH/p/641375/pn/010-02157-21 Bei den 42- und 47-Zentimeter-Modellenhandelt es sich um die Pro-Version (ohne Solarscreen). Beispiele zur Alltagstauglichkeit: fehlender Touchscreen, dass man damit nicht direkt telefonieren kann (kein Mikrofon) und bei einer Akkulaufzeit von rund 2 Wochen gibt es deutlich günstigere Modelle. Die Smartwach richtet sich klar an Outdoor-Fans (wie im Test erwähnt). Lieber Gruss, Claudia

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CyberMarci
03.12.2019
Kein Touch... Guten Tag, sorry aber es scheint mir sie vergleichen die Uhr mit "Spielzeuguhren". Ja sie hat kein Touch, das ist ja auch gewollt. Der Grund ist z.B. dass man beim Bergsteigen nicht unabsichtlich etwas verstellt u.s.w. Ich würde mir wünschen, dass man sich etwas vertiefter mit den Themen befasst und hier nicht einfach dem Komerzstream folgt. Danke & Grüsse Marcel

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Klaus Zellweger
03.12.2019
Spielzeug-Uhren … ist ja klar. sorry aber es scheint mir sie vergleichen die Uhr mit "Spielzeuguhren". Ja sie hat kein Touch, das ist ja auch gewollt. Der Grund ist z.B. dass man beim Bergsteigen nicht unabsichtlich etwas verstellt u.s.w. Die Apple Watch hat ein hervorragendes Touch-Display, das sich deaktivieren lässt. Es gibt sehr wohl beides – nur eben nicht bei Garmin.

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CyberMarci
03.12.2019
ROFL / Die Apple Watch hat ein hervorragendes Touch-Display.... Haben sie schon mal eine Bergtour gemacht welche über 30h dauert mit GPS... wie lange macht das eine AppleWatch? Sicher nicht 60h mit GPS was eine eine Fenix problemlos macht... nochmals das sind Geräte die kann man vergleichen... aber wenn vergleichen... dann bitte richtig... und auch fair. Die Apple watch ist nett... aber nicht tauglich für längere Abenteuer... zudem hat die Fenix eine ganz andere Display-Technology welche bei voller Sonneneinstrahlung abgelesen werden kann und zwar immer (AlwaysOn) u.s.w.