Partnerzone Bitdefender 14.06.2021, 07:30 Uhr

Das Cybersicherheits-ABC: L und M

Verschiedenste Bedrohungen lauern in der digitalen Welt. In dieser ABC-Artikelserie informiert Bitdefender über alle wichtigen aktuellen Malware- und Angriffsvarianten, die Sie kennen müssen. Diesmal: Logic Bombs und Malvertising.
(Quelle: Bitdefender)

L wie «Logic Bombs»

Viren und andere Malware sind oft ausgeklügelt konzipierte Programme. Ihre Hersteller wissen, dass sie in der modernen Welt mit allzu simpel gebauten Schadprogrammen nicht mehr weit kommen, da schon die in heutigen Betriebssystemen eingebauten Schutzsysteme recht fortgeschritten sind und schädliche Vorgänge schnell erkennen und blockieren können. Es ist für Malware also wichtig, nach der Einnistung in ein Wirtssystem je nach Zweck der Software nicht gleich sofort aktiv zu werden, sondern auf das Eintreten einer bestimmten Voraussetzung zu warten. Dieses Vorgehen nennt man eine «Logic Bomb»: Eine Bombe also, welche definierte Logiken wieder und wieder abarbeitet und erst dann zündet, wenn die Zeit reif ist.
Eher scherzhaft gestaltete Malware wartet beispielsweise oft auf bestimmte Daten wie Freitag den Dreizehnten oder den ersten April, um aktiv zu werden. In der Geschichte der Malware gibt es allerdings einige weniger lustige Einträge: Immer wieder wurden Computerprogrammierer überführt und verurteilt, weil sie «Logic Bombs» im System ihrer Arbeitgeber hinterlassen hatten. Einige davon sollten ihren Herstellern einen finanziellen Boost geben, da die Aktienkurse der entsprechenden Unternehmen durch den öffentlich einsehbaren Angriff auf ihre Server wohl fallen würden, andere wiederum sollten zünden, falls ihrem Autor je gekündigt würde. Wie einige Quellen behaupten, war es sogar eine «Logic Bomb» der amerikanischen CIA, welche den Kalten Krieg im Jahre 1982 beinahe beendet hätte. Jedenfalls sind «Logic Bombs» auch heutzutage weit verbreitete Vorgehensweisen, mit denen Cyberkriminelle versuchen, ihre Programme intelligenter zu gestalten.

M wie «Malvertising»

Die Cybersecurity-Welt liebt Wortkombinationen. Dies erkennt man auch auf Begriff «Malvertising»: Unter der Vermischung von «Malware», also Schadsoftware, und «Advertising» (Werbung) versteht man Online-Werbung, die zur Verbreitung von Malware konzipiert oder zweckentfremdet wurde. Auch wenn diese Form der Streuung von Schadsoftware dem Durchschnitts-Surfer meist nicht bekannt ist, stellt sie eine sehr gefährliche und vor allem erfolgreiche Masche dar.
Fast jede Webseite, die Sie besuchen, zeigt Ihnen visuelle Werbung in irgendeiner Form an, denn die Betreiber müssen ihr Angebot ja irgendwie finanzieren. Somit werden Sie auch auf legitimen Seiten mit ebenso «korrekter» Werbung geradezu bombardiert. Schaffen es findige Cyberkriminelle allerdings, über die teils chaotisch aufgebauten Plattformen zur Werbeschaltung ganz offiziell aussehende «Ads» mit Schadsoftware zu beladen, können sie allein schon beim Aufrufen des Werbeblocks entsprechende Viren auf Ihren Computer laden, ohne dass Sie es bemerken. Das perfide ist, dass die Online-Werbeindustrie überall ist und ausgeklügelte Systeme besitzt, um Ihnen so viel Werbung – und damit potenzielle Schadsoftware – wie möglich ins Gesicht zu klatschen. Hier hilft nur eine umfassend schützende Sicherheitssuite wie Bitdefender Total Security. Sie enthält intelligente Software, welche jede aufgerufene Webseite scannt und gefährliche Inhalte sofort blockt. Auch alle Downloads werden durchleuchtet, damit kein Virus seinen Weg auf Ihre Festplatte findet. Mit Dutzenden weiteren Funktionen ist Bitdefender Total Security Ihr idealer Schutzschild im Internet. Werbung ist schon nervig genug – sorgen Sie dafür, dass sie nicht auch noch gefährlich wird!
Quelle: Bitdefender
Buchstäblich sicher: Bitdefender Total Security.

Autor(in) Bitdefender Schweiz


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