So bleiben Sie (ein bisschen) anonym

Kurzanleitung für Hola und FoxyProxy

So setzen Sie Hola ein

Es hat funktioniert: Netflix glaubt, wir sitzen in Estland
Nach der Installation ist die Handhabung einfach. Oben rechts wird das Hola-Icon (ein oranges Smiley) eingeblendet. Klicken Sie darauf und wählen Sie das Herkunftsland, das der Dienst simulieren soll. Danach kann losgesurft werden. Es werden zwar quasi alle Länder der Erde angeboten, jedoch funktionieren nicht alle gleich gut. Tipp: Surfen Sie auf Seiten international verfügbarer Webdienste wie etwa Netflix. Preist die Startseite den Content in der Landessprache des ausgewählten Landes an und surft der Browser die länderspezifische URL an, hat es funktioniert.

So setzen Sie FoxyProxy ein

Nach der Installation wird eine neue Schaltfläche eingeblendet. Klicken Sie in Chrome auf den FoxyProxy-Knopf. Hier können Sie den Proxy aktivieren oder deaktivieren. Wählen Sie zum Aktivieren die Option «Use proxy Default for all URLs» respektive «verwende proxy Default für alle URLs».
Per Klick auf Neuer Proxy geht es weiter. Anschliessend werden Sie gefragt, ob der Proxy aktiviert werden soll, was Sie bestätigen. Eventuell müssen Sie noch bestätigen, dass der «proxy Default» auf die manuelle Konfiguration umgestellt werden muss.
Bei einer schnellen Websuche ergeben sich Hunderte kostenloser Proxy-IPs, die sofort einsatzbereit sind. Auf solchen Seiten finden Sie auch die Port-Nummer und das zugehörige Land. Speichern Sie sich die Adresse in der Zwischenablage und notieren Sie sich die Port-Nummer. Wählen Sie dann «Neue Proxy hinzufügen» und fügen die IP-Adresse und Port-Namen in den Eingabefeldern hinzu.
Testen Sie die Einstellung: Können Sie Webseiten aufrufen, funktioniert der Proxy, ansonsten deaktivieren Sie FoxyProxy und testen einen anderen Proxy-Server.
Tipps und Warnungen: Alle Informationen, die Sie über einen Proxy senden, können vom Besitzer des Proxys theoretisch gesehen werden. Wenn Sie keine zuverlässigen Proxys finden, kaufen Sie besser gleich einen Dienst wie ProtonVPN, der zuverlässig mit Ihrer Bandbreite funktioniert.
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Autor(in) Simon Gröflin



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