News 05.05.2010, 09:55 Uhr

Daten von SchülerVZ gesammelt

Über 1,6 Millionen Nutzerdaten des sozialen Netzwerks wurden kopiert und Dritten zugespielt. Ein Datenleck soll es gemäss SchülerVZ nicht geben.
Florian Strankowski hat mit einem selbst geschriebenen Crawler (einem Programm, das nach Daten schnüffelt) 1,6 Millionen Daten bei SchülerVZ gesammelt und dem Portal netzpolitik.org zugespielt. Er wollte auf die Tatsache aufmerksam machen, welche Gefahr vom maschinellen Auslesen von Daten ausgeht. Das Portal war bereits im Herbst 2009 ins Visier von Datenschützern geraten. Schon damals wurden Millionen von Nutzerdaten kopiert.
Strankowski habe zudem die VZ-Gruppe (SchülerVZ, StudiVZ und meinVZ) über Sicherheitslücken zum Umgehen des Kopierschutzes informiert, jedoch keine Antwort seitens der Betreiber erhalten.
Gemäss SchülerVZ gäbe es keine Schwachstelle, wodurch man Daten klauen könnte. Allerdings würde man sich um Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit bemühen. Ein schwacher Trost, denn das Gleiche wurde bereits letzten Herbst versprochen.
TÜV-Siegel für Sicherheit
Interessantes Detail: SchülerVZ hat das TÜV-Siegel für Softwarequalität und Datensicherheit


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