Swisscoms TV- und Newsdienste tragen neu den Namen blue – und werden ausgebaut.

PCtipp meint

Meine Gebete wurden erhört! Dass das Teleclub – Entschuldigung – das blue+-Sportangebot ohne TV-Abo-Bindung und plattformunabhängig als Streaming-Dienst abonniert werden kann, finde ich super. Gleiches gilt natürlich für die andern Pakete. Auch die zunehmende Kooperation mit andern Providern nehme ich mit Wohlwollen zur Kenntnis. Ebenfalls als positiv empfinde ich das «Freemium»-Konzept von blue+-Senderinhalten – werbe- oder direktfinanziert.
Einen kleinen Makel durfte ich heute bei der Pressekonferenz allerdings ausmachen: Paralleles Streaming innerhalb einzelner Pakete ist nicht möglich. Hat die Familie also beispielsweise blue Max im Abo und der Vater schaut sich im Ferienhaus auf dem Tablet einen Film an, kann die Tochter z.B. im Zug keine blue-Max-Inhalte auf dem Smartphone streamen. Schade – laut Dirk Wierbitzki, Leiter Residential Customers bei Swisscom – habe dies teilweise auch rechtliche Gründe. Da sind z.B. Netflix oder Sky noch voraus mit ihren Abomodellen.
Auch noch nicht ganz überzeugt bin ich vom Konzept des Live-Fussballs in Kinos. Dies mag manch einer anders sehen, aber in einem Kino geht mir die gesellschaftliche und emotionale Komponente eines Fussballspiels total ab – stiller Konsum ist – zumindest für einen passionierten Fussballfan (anders als z.B. bei einem Film) – beim Fussball kaum möglich. 


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