News 27.03.2008, 12:41 Uhr

Wurden die Käufer getäuscht?

Zwist herrscht derzeit um das «Vista Capable»-Logo. Microsoft habe Kunden absichtlich irregeführt.
Das «Vista Capable»-Logo auf Notebooks und PCs besagt, dass Windows Vista darauf ausgeführt werden kann. Das Gerät muss dabei vor allem über entsprechende Speicherkapazität, hohe Grafikleistung sowie einen modernen Prozessor verfügen.
Microsoft ist derzeit mit einer Sammelklage konfrontiert. Die Software-Gigantin soll die Hardware-Voraussetzungen für das neue Betriebssystem bewusst niedrig kommuniziert haben. Kunden hätten Geräte mit dem Aufkleber «Windows Vista Capable» gekauft und erst später festgestellt, dass die Hardware nur Vista Home Basic verträgt. Durch das Logo habe Microsoft die Preise künstlich erhöhen können.
Ein US-Gericht hat sich der Klage bereits angenommen. Nun sollen Firmen wie Dell, HP, Amazon und Acer als Zeugen aussagen.
Tipp: Eine Vista-Erklärung gibts hier.


Kommentare

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BlackIceDefender
27.03.2008
Da muessen die hw anbieter wohl ueber die eigenen buecher. die bieten ja vista geraete an mit 1Gb hauptspeicher. da stottert sozusagen die performance. die hier angebotenen vista capable hatten immer einen gutschein fuer einen upgrade zu vista home basic. nie zu home premium oder hoeher. und der hauptspeicher war 512 Mb. aber es sieht halt gut aus, wenn der rechner im sonderangebot zu 500 zu haben war. jetzt, wo niemand kauft, wollen die hw anbieter halt dort geld holen, wo es geld hat. bei ms naemlich. die haben ja sehr viel fluessige reserven.

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rolcomp
28.03.2008
Bingoo @BlackIceDefender Das stimmt schon, es ist ja klar, dass MS nur das Minimum angibt für das Minimum, so können Hardware-Verkäufer genau so zusätzlich verdienen wie MS. Ich weiss aus persönlicher Erfahrung wie MS die Hardware-Hersteller und Händler informiert wie das gehen kann um zusätzlich zu Geld zu kommen. Ich würde mich schämen diesen Hinweisen nach zugehen und zum Glück machen das nicht alle - am ehesten eben die Kaufhäuser.