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Nokia geht in die Smartphone-Offensive

Mit den beiden neuen Mittelklasse-Smartphones 6.2 und 7.2 sowie den drei Feature Phones 110, 800 Tough und 2720 Flip hat Nokia zahlreiche Neuheiten im IFA-Gepäck.

von Boris Boden 06.09.2019
Das Nokia 7.2 Das Nokia 7.2 Zoom

Die bewährten Feature Phones, also einfache Handys, sind noch lange nicht tot: Der Marktführer in diesem Segment, HMD Global mit seiner Marke Nokia, zeigt auf der IFA gleich drei neue Modelle in diesem Segment. Darüber hinaus präsentiert der Hersteller mit den 6.2 und 7.2 die neue Generation seiner Mittelklasse-Smartphones.

Das Nokia 110 ist eine Erweiterung des günstigen Modells 105 mit Basisfunktionen. Das Handy in Bartype-Bauweise verfügt im Gegensatz zum kleinen Bruder über eine QVGA-Kamera und einen MP3-Player, der per MicroSD-Slot auf bis zu 32 GB internen Speicher zugreifen kann. Ob das Telefon auch nach Deutschland und in die Schweiz kommt, ist noch nicht ganz klar. Der Preis dürfte dann bei 25 Euro liegen. Ein Schweizer Preis ist derzeit noch nichit verfügbar.

Das Nokia 800 Tough Das Nokia 800 Tough Zoom Für Fr. 119.- wird es dagegen auf jeden Fall das Nokia 800 Tough geben, das sich mit seinem soliden, gemäss IP68 staub- und wasserdichten Gehäuse unter anderem an Handwerker richtet. Zum rustikalen optischen Eindruck trägt auch die Variante mit einer Rückseite im Camouflage-Look bei. Es hat ein QVGA-Display mit 2,4 Zoll, 4 GB internen Speicher, einen MicroSD-Slot sowie eine 2-Megapixel-Kamera mit Blitz und LTE. Auf dem Betriebssystem KaiOS laufen auch populäre Programme wie WhatsApp oder Facebook.

Das Nokia 2720 Flip Das Nokia 2720 Flip Zoom Mit dem 2720 Flip bringt nun auch die «neue» Marke Nokia ein Klapp-Handy mit Anklängen an die alten Designs. Es hat zwei Displays mit 2,8 Zoll innen und 1,3 Zoll aussen auf der aktiven Klappe, grosse Tasten sowie ähnliche technische Features wie das 800 Tough. Dieses Modell soll noch diesen Monat in Schwarz und Grau für Fr. 89.- verfügbar sein.

Zwei neue Smartphones

Das Nokia 6.2 ist ein neues Mittelklasse-Smartphone, das im Oktober für 249 Euro in Grausilber und Schwarz auf den Markt kommt. In Deutschland erscheint dabei lediglich die Version mit 4 GB RAM und 64 GB Datenspeicher. Es hat eine Rückseite aus Glas, in der sich die runde Einheit für die Dreifachkamera befindet. Sie bietet eine Hauptlinse mit 16 Megapixel, eine Weitwinkellinse mit 8 Megapixel und einen Tiefensensor. Die weitere Ausstattung umfasst einen Snapdragon 636 Prozessor, ein 6,3-Zoll-Display, eine 8-Megapixel-Frontcam und einen Akku mit 3500 mAh. In der Schweiz kommt es ab Ende Oktober für Fr. 249.- in den Handel.

Der grosse Bruder Nokia 7.2, den es auch in einem eleganten Grün gibt, ist bereits Ende September für 299 Euro mit 4 GB RAM und 64 GB Datenspeicher verfügbar, nur bei Amazon wird es auch eine Variante mit 6 GB RAM und 128 GB Datenspeicher für 349 Euro geben. Die grössten Unterschiede sind der schnellere Snapdragon 660 Prozessor und die Kameras, die mit Technologie von Zeiss ausgestattet wurden. Hier hat die rückwärtige Hauptlinse 48 Megapixel mit der Quadpixel-Technologie, die Frontcam bietet 20 Megapixel. Hierzulande kommt es ab Ende September für Fr. 299.- in den Handel.


    Kommentare

    • Attila 06.09.2019, 14.41 Uhr

      Und schon wieder schafft es NOKIA mit dem 7.2 nicht, ein Smartphone mit dem aktuellsten Snapdragon 670 auf den Markt zu bringen. Sie kommen mit dem Snapdragon 660. Ich würde es viel besser finden, ein paar Franken mehr für das Smartphone zu verlangen und dafür den neuesten, aktuellsten Snapdragon, in diesem Fall den 670, einzusetzen.

    • karnickel 07.09.2019, 09.57 Uhr

      Hallo Attila Du, ich glaube das spielt keine Rolle. Schau Dir mal die Abbildungen an. Gerade beim Klapphandy sieht man gut, dass es keine Smartphones sind. Sprich, wenn ich die Bedienung der Menüs über die Tastenwippe machen muss und zurück und weiter eigene Knöpfe sind, gehe ich einfach mal davon aus, dass es keine Touchscreens sind. Somit sind das für mich noch Dumbphones. ^^ Für solchen Krimskrams brauchts also weder ein tolles OS, noch eine schnelle CPU, nicht? Gruss Karnickel

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