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PCtipp-Guide: alles über 5G

Das Netz der Zukunft nimmt in der Schweiz Konturen an. PCtipp zeigt die Vor- und Nachteile, welche Hersteller und Handys «5G» anbieten, und ob ein Umstieg lohnt.

von Daniel Bader 23.05.2019
5G, der zukünftige Mobilfunk-Standard? 5G, der zukünftige Mobilfunk-Standard? Zoom© Vodafone

5G ist in aller Munde: Sei es als Zukunftstechnologie oder handfestes Produkt in Form von Highend-Smartphones. Mächtig Dampf machen dabei vor allem die Telekomprovider – allen voran Sunrise und Swisscom. Sie führen in ihrem Produktportfolio, wie bereits erwähnt, entsprechende 5G-Handys, versprechen aber gleichzeitig auch den Infrastruktur-Ausbau ihres 5G-Netzes zügig voranzutreiben.

PCtipp klärt anhand eines Fragenkataloges, was eigentlich hinter 5G steckt, und vor allem ob, wie und wann der Endanwender auch davon profitieren kann.

Frage: Was bedeutet eigentlich 5G, und wofür steht es?

Antwort: 5G ist ein Kürzel und steht für die mittlerweile 5te Mobilfunk-Generation. 5G ist damit der Nachfolger von LTE/4G, welches wiederum die 3G als führende Mobilfunk-Technologie ablöste. Insgesamt gibt es drei signifikante Vorteile von 5G.

Das vielleicht wichtigste Argument ist das zumindest theoretisch mögliche Download-Tempo von 20 Gbit pro Sekunde (20'000 Mbit/s). Per Upload schaufelt 5G immerhin noch 10 Git/s pro Sekunde durch die Luft, also die Hälfte. Gegenüber der 4G-Speed liegt 5G also um ein Vielfaches höher.

Transformation des G-Standards Transformation des G-Standards Zoom© backmarket

Neben diesem Tempozuwachs ist der zweite grosse Pluspunkt das massiv gestiegene Volumen an Endgeräten, die sich in solch ein 5G-Netz einwählen können. Sie liegt bei etwa einer Million an Geräten pro Quadratkilometer. Bei dieser Anzahl soll 5G immer noch eine Datenrate von 100 Megabit pro Sekunde sicherstellen können. Im Vergleich dazu schafft es eine LTE-Zelle, nur rund 200 Verbindungen gleichzeitig aufzubauen und zu halten.

Und drittens besticht 5G durch seine sehr kurzen Latenzzeiten (=Reaktionszeiten) von maximal vier- bis eine tausendstel Sekunde. Aufgrund dieser kurzen Reaktionszeit profitieren vor allem die Wechsel von 5G-Funkzelle zu 5G-Funkzelle. Was das in der Praxis heisst? Jeder der einmal im Zug per 4G gesurft hat, weiss, dass es unter Umständen sehr lange gehen kann, bis man bei einem Verbindungsabbruch wieder Zugriff auf das mobile Internet erlangt, sofern man aus einer bestehenden Zelle «rausgeworfen» wurde. Denn gerade das neue Einloggen ist oft mit nervigen Wartezeiten verbunden. Mit 5G soll dies der Vergangenheit angehören.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Anwendungsbereiche von 5G

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    Kommentare

    • Florian Bodoky 23.05.2019, 14.52 Uhr

      Was ist Ihre Meinung zu 5G? Teilen Sie es uns hier mit.

    • nimra66 23.05.2019, 22.03 Uhr

      Zudem hat man im Naturheilkundlichen bereits bei 3G heftige Reaktionen bei Tieren (die denken nicht so wie der Mensch) festgestellt - nur weil da steht Die Provider drei wichtigen Provider Salt, Sunrise und Swisscom benutzen für ihr 5G-Netz übrigens nur solche Frequenzen, die seit Jahren als unbedenklich gelten. Weiterhin ist der Vergleich nicht ganz schlecht, denn ich kürzlich gelesen habe - Nur die Temperatur-Erwärmung (Laut BAKOM, ha ha ha) als gesundheitsgefährdend zu betrachten - wär[...]

    • Maxtech 24.05.2019, 09.47 Uhr

      Die Provider drei wichtigen Provider Salt, Sunrise und Swisscom benutzen für ihr 5G-Netz übrigens nur solche Frequenzen, die seit Jahren als unbedenklich gelten. Das hat anderen Bezug. Gemeint sind höhere Frequenzen. Diese dringen weniger in den Körper oder durch Wände. Hochfrequenz ist nichtionisierende Strahlung und nicht zu verwechseln mit ionisierender wie atomare Strahlung. Seit 3G und durch die Anwendung des Modulationsverfahrens ist die Strahlenbelastung gesunken. Noch mit 2G GSM [...]

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