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Sekschüler aus Luzern sollen eigene Laptops erhalten

Jeder Stadtluzerner Sekundarschüler soll ab kommendem Schuljahr einen eigenen Laptop bekommen. Der Stadtrat hat für ein zehnjähriges Projekt 5,83 Millionen Franken veranschlagt.

von Claudia Maag 22.10.2018

Der Luzerner Stadtrat will auf das Schuljahr 2019/2020 alle Sekundarschüler mit Laptops ausrüsten, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Das wird die Stadt 5,83 Millionen Franken kosten. Damit sollen alle Schüler für die kommenden zehn Jahre mit Laptops versorgt werden können. Allerdings muss der Grosse Stadtrat den beantragten Kredit noch bewilligen. 

Der Stadtrat will 1200 Schüler- und 175 Lehrer-Geräte anschaffen. So soll jeder Jugendliche einen eigenen Laptop erhalten. Es seien auch alternative Lösungen getestet worden, beispielsweise dass zwei Schüler einen Computer teilen. In einem Pilotversuch in der Sekundarschule Mariahilf zeigte sich allerdings, dass dies nicht effizient sei. Die Schüler müssten selbständig arbeiten und darum durchgehenden Zugang zu einem eigenen Laptop haben.

Geprüft wurde auch, ob Schüler ihre eigenen Geräte nutzen sollen. Davon kamen die Verantwortlich aber ab. Lehrer sollen in der Lage sein, bei technischen Problemstellungen helfen zu können, was bei einheitlicher Hard- und Software einfacher ist. Es gelte auch, den Aspekt der Chancengleichheit zu berücksichtigen – darum müssten die Geräte kostenlos zur Verfügung gestellt werden, erklärt Vreni Völkle, Rektorin der Stadtluzerner Schulen, gegenüber der Luzerner Zeitung.

Insgesamt soll das Projekt 5,83 Millionen Franken kosten. Lehrer- und Schülerlaptops kosten knapp 1,4 Millionen Franken. Hinzu kämen Aufwände für Zubehör, Installation sowie für einen Reservebetrag in Höhe von 100'000. Am teuersten sind die jährlich wiederkehrenden Betriebskosten – jeweils 404'000 Franken.


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