News 04.04.2008, 10:42 Uhr

Schweizer Rechenzentrum beheizt Bad

Das Uitikoner Rechenzentrum der Dienstleisterin GIB-Services verfügt über ein neuartiges Energie-Konzept. Damit sollen jährlich 130 Tonnen CO2 eingespart werden.
Mit der Abwärme des Uitikoner Rechenzentrums wird das örtliche Hallenbad beheizt. Zu diesem Zweck wird die Abwärme durch Wärmetauscher geblasen. Das auf diesem Weg erhitzte Wasser wird anschliessend in das nahe liegende Schwimmbad gepumpt. Die Uitikoner Gemeinde erhält diesen Service gratis. Sie übernahm zuvor lediglich einen Teil der Anschlusskosten. Erbaut wurde das GIB-Services-Rechenzentrum von IBM Schweiz. Das Rechenzentrum erzeugt bei voller Leistung jährlich etwa 2800 MWh (Megawattstunden) Abwärme, so IBM. Damit könnten 80 Einfamilienhäuser ein Jahr lang komplett beheizt und mit Warmwasser versorgt werden.



Kommentare
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gpvonallmen
04.04.2008
HaBa Uitikon Herzlichen Dank dem PCTipp über diese Reportage. Liebe Grüsse Die Badmeister vom HaBa Uitikon Gilbert P. von Allmen & Roger Ruchti www.uitikon.ch

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pwnz0r
06.04.2008
Wort Spezial zum Freitag von Onkel Thom: Was koennte man wohl mit der Abwaerme des weltweiten Internet alles tun, das etwa gleichviel Energie frisst wie der weltweite Flugverkehr? 2x so oft fliegen.

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Giovanni Schoweiss
07.04.2008
Wort Spezial zum Freitag von Onkel Thom: ... Grossangelgte Kuehlaggregate am Nord- und Suedpol betreiben um das Abschmelzen des Eises um wenige Muggeseggeli von Promillen zu reduzieren. Gruss Onkel Thom Kühlaggragte sind wärmepumpen und produzieren (wie dein kühlschrank auch) mehr wärme als kälte. Aber theoretisch könnte man die wärme zur stromproduktion nutzen und mit dem strom dann wieder kühlen. Vom wirkungsgrad ist das mit dem heizen aber am besten. Da machts Uitikon genau richtig. Weiter so! Es ist durchaus denkbar, das die meschen in zukunft nur noch mit «internet» heizen. Logisch, naheliegend und sinnvoll.

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