News 07.10.2003, 12:00 Uhr

VeriSign verteidigt «Sitefinder»

Trotz massiver Kritik seitens der Internetgemeinde steht die US-Domainregistrierungsstelle immer noch hinter ihrer umstrittenen «Sitefinder»-Funktion.
Am Wochenende hat VeriSign [1] ihren "Sitefinder"-Dienst auf Grund eines Ultimatums der Internetbehörde ICANN [2] abgestellt [3]. "Sitefinder" leitete falsch eingetippte .net- und .com-Webadressen auf eine Suchseite von VeriSign. Die ICANN glaubt, dass der neue Dienst die Stabilität des Internets gefährdet. Anders sieht dies VeriSign. Das Unternehmen liess gestern verlauten, dass die Befürchtungen um "Sitefinder" übertrieben seien. VeriSign finde keine Beweise, dass "Sitefinder" ein Sicherheitsproblem darstelle. Die Domainregistrierungsstelle bezweifelt auch, ob ICANN überhaupt die Autorität hat, VeriSign zum Abstellen des Dienstes zu zwingen. "Sitefinder" scheint somit noch nicht endgültig vom Tisch zu sein.

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