News 04.09.2001, 12:00 Uhr

WIPO veröffentlicht weitere Empfehlungen zum Schutz von Domainnamen

Sogenannte «Domaingrabber» registrieren Domainnamen (Internetadressen, z.B. irgendwas.ch), um sie später gewinnbringend zu verkaufen oder um mehr Kunden auf die eigene Website zu locken. Dies führt immer wieder zu Streitigkeiten, welche nun mit den Empfehlungen der neuen WIPO-Studie verhindert werden sollen.
Selbst die in Genf ansässige UN-Agentur WIPO [1] (World Intellectual Property Organization, Organisation zum internationalen Schutz von geistigem Eigentum), ist bereits dem Domaingrabbing zum Opfer gefallen. Die neue Studie [2] geht nun über den Schutz von Markennamen heraus: So sollen beispielsweise Domainnamen von registrierten Pharma-Substanzen gelöscht werden. Streitigkeiten bei Personennamen sollen auf nationaler Ebene geschlichtet werden.
Domaingrabbing war noch vor einigen Jahren ein lohnendes Geschäft: 1998 zahlte AltaVista einem Grabber angeblich satte 3 Millionen US-Dollar für die Domain altavista.com aus. Der Domainname business.com wechselte sogar für 7,5 Millionen Dollar den Besitzer.

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