In eigener Sache 24.08.2016, 09:41 Uhr

WLAN-Router: rekordverdächtig bei Tempo, Reichweite und Preis

Die jüngste Riege der Hochleistungs-Router bietet viel Hub unter ihrer Haube. Endlich sollen dank neuer Technologien Datenübertragungsraten möglich sein, die eine kabelgebundene Lösung sogar übertreffen. Im grossen PCtipp-Test können aber nicht alle Modelle dieses versprochene Tempo halten.
Die Netzwerkspezialisten rüsten auf - und wie: Ihre neuen Elite-Router sind die Multimediazentralen im Heimnetzwerk: Sie bieten bis zu acht Ethernet-Ports, lassen sich zum Profi-Netzwerkspeicher (NAS) oder zur zentralen Druckerstation ausbauen und funken auf mehreren Datenkanälen gleichzeitig mit bis zu 2400 Gigabit pro Sekunde. Damit liegt ihr Tempo - zumindest in der Theorie - um knapp das 2,5-Fache über einem klassischen, kabelgebundenen Gigabit-Netzwerk. Dieses Ausstattungsfeuerwerk und Rekordtempo hat allerdings auch einen horrenden Gerätepreis von bis zu 470 Franken zur Folge.
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Wie der PCtipp-Test zeigt, gibt es in der Praxis ausserdem enorme Tempounterschiede von bis zu 20 Prozent. Somit ist nicht jeder Highspeed-Netzwerkknoten auch sein Geld wert. Wer das richtige Gerät wählt, kann ausserdem viel Geld sparen.

Schon im Preissegment unter 200 Franken finden sich sehr brauchbare Modelle, die den teuersten High-End-Routern beim Tempo und der Ausstattung problemlos Paroli bieten. Hier machen Firmen wie TP-Link und ZyXEL mit ihren brandneuen WLAN-AC-Modellen mächtig Druck.

Günstige Alternativen

Das PCtipp-Testlabor hat in der aktuellen Ausgabe 9/2016 sieben WLAN-AC-Router zwischen 150 und 470 Franken ausführlich getestet und zeigt auf, was die Geräte in der Praxis tatsächlich leisten. Geprüft wurden die Geräte bezüglich ihrer Bedienung, dem App-Support, der Ausstattung und dem Tempo.
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Ausserdem in dieser Ausgabe:
  • Abobonus-Spezialpreise für Werkzeugkoffer, Gin-Set und Gadgets
  • Perfekte Mailübersicht in MS Outlook
  • Update für Windows 10
  • 7 neue Ultrabooks im Härtetest
  • Wettbewerbspreise im Gesamtwert von über 4000.- Franken

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Kommentare

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Gaby Salvisberg
12.09.2016
Hallo kut Es gibt sicher ein paar Ausnahmen von Providern, die dem Kunden die Modem/Routerwahl überlassen. Und viele andere, deren untaugliche Zwangs-Modems/Router sich in den Bridgemodus schalten lassen, damit man ein richtiges Gerät anhängen kann. Funktioniert aber zugegebenermassen so leider nicht z.B. bei Swisscom, wenn man Swisscom-TV verwendet. Herzliche Grüsse Gaby

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POGO 1104
12.09.2016
Eigentlich ist der Markt in der CH für WLAN-Router verschwindend klein. Weder die Swisscom-Router noch die Sunrise Router lassen sich bridgen. Wie es mit der neuen UPC-Connect-Box ausssieht, weiss ich nicht... Was eigentlich ein Riesen Markt ist, sind gute WLAN-Access-Points! Aber das Angebot ist seit Jahren! sehr überschaubar.... Gut, inzwischen, kann man den einen oder anderen WLAN-Router in des Acces-Point-Modus schalten, aber afaik immer noch nicht viele....

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Nebuk
12.09.2016
Ich hoffe schon lange, dass die Damen und Herren in Bern endlich mal diesen Routerzwang (wie seit 1.8.2016 in DE) unterbinden.