Videokonfernztool 13.12.2021, 11:50 Uhr

Microsoft Teams: bald kann man das eigene Video ausblenden

Mit etwas Glück können wir noch dieses Jahr das eigene Videobild ausblenden. Ausserdem gibts für die Android-Version bald ein Update mit Notruf-Bug-Behebung.
(Quelle: Microsoft)
Die meisten haben sich an regelmässige Videokonferenzen mit Freunden, der Familie oder mit Arbeitskollegen gewöhnt. Was manchmal nerven oder gar ablenken kann: während einer Videokonferenz nebst den Bildern der Kolleginnen und Kollegen auch ständig das eigene Videobild angezeigt zu bekommen. In Microsoft Teams kann man dieses bisher nicht ausblenden; es wird standardmässig in der unteren rechten Ecke des Konferenzbildschirms eingeblendet. Die Selbstansicht kann auch die Bildschirmfreigabe stören, wenn man sich in einem Teams-Meeting befindet.
Doch das soll sich bald ändern, wie «Windowslatest» berichtet (engl.). Demnach erwägen die Redmonder einen Schalter, mit dem man das eigene Video ganz ausschalten kann. Gemäss Microsoft-365-Roadmap plant Microsoft, diese Funktion noch im Dezember 2021 zu veröffentlichen. Laut Roadmap kommt dies zunächst für die Web- und die PC-Version.

Android-Version: Update behebt Notruf-Bug

Einige US-Nutzer berichten von einem heiklen Fehler, der bei diversen Smartphones mit aktuellen Android 10-, 11- und 12-Versionen zu fehlgeschlagenen 911-Notrufen führt. Zunächst berichtete ein Reddit-Nutzer vom Problem, der bei einem Notfall mit seinem Pixel-Telefon für seine Grossmutter eine Ambulanz via 911 rufen wollte.
Google konnte das Problem reproduzieren und erklärt via Reddit, man habe festgestellt, dass das Problem durch eine «unbeabsichtigte Interaktion» zwischen der Teams-App und dem zugrunde liegenden Android-Betriebssystem verursacht werde.
Betroffen sind laut Winfuture.de hauptsächlich Nutzerinnen und Nutzer, die über eine installierte Teams-App verfügen, sich aber nicht mit ihrem Microsoft-Konto angemeldet haben. Dem Bericht zufolge ist derzeit unklar, ob auch europäische Nutzer und Notrufe auf 112 oder in der Schweiz beispielsweise 144 (Sanität) oder 117 (Polizei) betroffen sind.
Bei Google und Microsoft arbeite man mit Hochdruck an einer Lösung und wolle in Kürze ein Update zur Verfügung stellen, das das Problem behebt. Ausserdem wollen die Hersteller am 4. Januar 2022 ein Update für die Android-Plattform zur Verfügung stellen. Bis das Bugfix-Update zur Verfügung steht, wird Nutzern (Android 10 oder höher) empfohlen, Teams zu deinstallieren, via Play Store neu zu installieren und sich anschliessen mit dem Microsoft-Konto anzumelden. Dies gilt nur, wenn Sie sich auf dem Smartphone bisher nicht über die Teams-App angemeldet hatten.



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