Partnerzone Norton 26.04.2021, 07:30 Uhr

Mit der Mikrowelle im Internet

Es ist immer noch allzu weitläufig bekannt, stellt aber gerade für Smart Homes und moderne Industriezweige eine wichtige Technologie dar: Das «Internet of Things». Norton™ erklärt, was es damit auf sich hat.
(Quelle: Norton )
Vielleicht haben Sie schon einmal online nach einer neuen Mikrowelle oder Waschmaschine gesucht und sind über eine Artikelbeschreibung gestolpert, welche Sie darauf hinweist, dass das Gerät WLAN-tauglich ist. Mit gerunzelter Stirn fragten Sie sich wohl: «Was soll denn sowas im Internet?» Die Antwort lautet: «So einiges, und in Zukunft noch viel mehr» – das so genannte «Internet of Things» (IoT), zu Deutsch «Internet der Dinge», ist auf dem Vormarsch.
Viele moderne Haushaltsgeräte bringen mittlerweile die Möglichkeit mit, über eine Internetverbindung mit einem Server beim Hersteller, anderen ähnlichen Geräten oder sogar dem Smartphone des Benutzers zu kommunizieren. Bei Waschmaschinen, welche so Benachrichtigungen über beendete Waschgänge oder auslaufendes Wasser versenden, zuckt vielleicht noch so mancher die Schultern. Allerdings erlauben es diese Verbindungen auch, die Geräte ohne menschlichen Einfluss stetig auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen, bei Defekten frühzeitig zu reagieren und den Techniker zu rufen oder sich selbst mittels Firmwareupdates auf dem neusten Stand zu halten.
Der Begriff «Internet der Dinge» ist mit dem Wort «Dinge» bewusst allgemein gehalten, da immer mehr Gerätetypen verbindungsfähig werden. So können Sie beispielsweise eine Garagentür installieren, welche beim Anlassen des Autos darüber informiert wird, dass Sie die Garage verlassen möchten – oder sie bemerkt Eindringversuche und informiert still die Polizei. Moderne Autos wiederum erkennen das sich nähernde Smartphone in der Tasche des Besitzers und lösen die Türverriegelung. Das Blutdruckmessgerät schickt Resultate direkt an einen Server, welcher unter Ihrem Namen für Sie und Ihre Ärztin eine übersichtliche Messkurve anbietet. Die Sicherheitskamera speichert stets Videomaterial vor, meldet Ihrem Handy jedoch, wenn eine Bewegung registriert wurde und sendet Ihnen auch direkt eine Aufnahme davon. Sie sehen schon: Das «Internet der Dinge» bringt vielleicht einige kuriose, aber auch sehr viele äusserst nützliche Erfindungen hervor.
Gerade moderne Industriezweige schwören oft auf das IoT. So helfen tausende von automatisierten Sensoren den menschlichen Mitarbeitern, effizienter zu arbeiten, noch besser informierte Entscheidungen zu treffen oder aber sich von Verletzungsgefahren fernzuhalten. Im Jahr 2020 haben Hersteller auf der ganzen Welt etwa 70 Milliarden US-Dollar investiert, um ihre Vorläufe mit IoT-Geräten auszurüsten – Tendenz steigend. Gerade hinsichtlich verbesserter Sicherheitsabläufe lohnt sich die Investition in IoT, denn auf längere Sicht können hohe Kosten eingespart werden.
Doch wo eine Internetverbindung besteht, lauern Cyberkriminelle. Längst haben sie herausgefunden, wie man Waschmaschinen, Drucker und Kaffeemaschinen als tendenziell schwach geschützte Netzwerkmitglieder kapert und über sie einfacher auf Computer und Smartphones zugreift. Dort schnappen sie sich dann die wirklich wertvollen Infos oder schleusen Malware ein, um den Benutzern zu schaden oder sie zu erpressen. Einige hilfreiche Tricks helfen allerdings dabei, die modernen Geräte nicht zu Hintertürchen verkommen zu lassen. Einerseits sollten Sie den internetfähigen Haushaltsgeräten, die keine interne Verbindung zu anderen Geräten im Haus benötigen, ein eigenes kleines WLAN-Netz spendieren. Die meisten modernen Router erlauben dies mittels der Gast-WLAN-Funktionalität. Achten Sie auch darauf, dass alle Ihre WLAN- und anderen Passwörter nicht so leicht zu knacken sind. Auch wenn für IoT-Geräte noch kaum einfach zu verwendende Antivirensoftware verfügbar ist, können Sie Ihre PCs, Macs, Smartphones und Tablets – Ihre eigentlichen Safes für die wichtigen Daten – mit einer umfassenden Sicherheitssoftware wie Norton™ 360 schützen. Die Suite kontrolliert alle Datenströme auf Ihren Computern und Smartphones, egal, von wo sie stammen. So können Sie alle topmodernen Features Ihrer Geräte sorglos geniessen. Mit freundlichen Grüssen und bestem Dank, Ihre Waschmaschine!

Norton™ 360
Quelle: Norton
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