Partnerzone Norton 21.06.2021, 07:35 Uhr

Öffentliche WLANs, die digitalen Hinterhalte

Um öffentliche WLAN-Netze ist man gerade auf Reisen oft sehr froh. Dass man hier aber geradezu in moderne digitale Hinterhalte laufen kann, ist nicht genügend bekannt. Norton™ schafft Abhilfe und erklärt, wie man auch auf «Public WiFis» sicher bleibt.
(Quelle: Norton)
Eine lange Flug- oder Autoreise im Ausland beinhält meistens auch Pausen, sei dies nun beim Besuch von Autobahnraststätten oder in Form von Wartezeiten zwischen Verbindungsflügen. Hat man keine Daten-Flatrate oder befindet sich im Ausland, ist man üblicherweise nicht gewillt, beim Provider überteuerte Datenpakete zu kaufen, nur um kurz auf Facebook, Twitter oder Instagram zu verweilen. Solche Dienste oder Plattformen wie YouTube sorgen zwar für Kurzweil, verbraten aber innert kürzester Zeit viele Mega- oder sogar Gigabyte an Daten. Wer seine Handyeinstellungen für die Reise nicht so geändert hat, dass alle Services die kleinste mögliche Datenmenge verbrauchen, schluckt spätestens beim Blick auf die nächste Handyrechnung leer. Auch Geschäftsleute, welche unterwegs nur mal kurz den Chef updaten oder einen Ablauf prüfen müssen, sind auf Datenverbindungen angewiesen. Gottseidank gibt es mittlerweile fast überall öffentliche WLAN-Netze als Zusatzleistung für Kunden und Reisende, würde man meinen – oder?
Klar, schnelleres Internet und das Einsparen von Handykosten sind starke Argumente für die Verbindung mit einem allgemein verfügbaren WLAN-Netz. Wer genauer hinschaut (und über das entsprechende technische Know-How verfügt) merkt jedoch, dass solche Angebote mit Angriffsversuchen von Cyberkriminellen nur so durchsetzt sind. Dies leuchtet ein, denn wer sich in schlecht gewartete öffentliche Netze einnisten kann, findet irgendwann auch ein potenzielles Opfer mit einem schlecht geschützten Notebook, hackt sich in Windeseile hinein und sammelt vielleicht geldwerte Informationen. Zu den grössten Gefahren in «Public WiFis» gehören:
  • Man-in-the-Middle-Angriffe (MitM), bei denen die Cybergauner eine Software auf Ihr System schleusen, welche Ihnen beispielsweise beim nächsten E-Banking-Besuch eine saubere offizielle Webseite vorgaukelt, allerdings jegliche Überweisungen unerkannt abgreift und auf die eigenen Konten abzweigt. Dies ist nur ein Beispiel für die Anwendung von MitM-Angriffen.
  • Unverschlüsselte Netzwerke, die auf alten und nicht mehr geupdateten Routern laufen. Oft kümmern sich Flughafen- oder Raststättenbetreiber nach der ersten Netzwerkinstallation nicht mehr ausreichend um ihre Router. Diese verschlüsseln also nicht automatisch alle Datenströme, sodass Kriminelle sie problemlos abhören und nach nützlichen Informationen absuchen können.
  • Verbreitung von Schadsoftware mittels der Suche nach Sicherheitslücken auf Ihrem System. Cyberkriminelle wissen oft, wie und wo Notebooks und Smartphones ideal angegriffen werden können und prüfen bei Neuverbindung Ihres Geräts sofort, ob es angreifbar ist. Falls möglich infizieren die Gauner anschliessend Ihr Gerät und hoffen, dass später persönliche oder geldwerte Daten abgegriffen werden können.
  • «Snooping» und «Sniffing», Softwaremethoden also, welche alle Ihre Netzwerkaktivitäten abhören und so überprüfen, welche Webseiten Sie besuchen und wie man Sie idealerweise angreifen sollte. Im schlimmsten Falle können so sogar Bankdaten und ähnliches ausgelesen werden.
  • Bösartige Hotspots, eine ganz perfide Vorgehensweise. Stellen Sie vor, Sie besuchen die Raststätte «zur Mehrspurstrecke». Dort erkennt Ihr Gerät ein WLAN-Netz namens «MehrspurstreckeWLAN» – klingt offiziell, nicht? Vielleicht gehört sie aber auch Cyberkriminellen, welche unerkannt einen kleinen Router platziert und diesem einen «echt» klingenden Namen gegeben haben. Sind Sie verbunden, ist Ihr Gerät den Gangstern ausgeliefert.
Wie kann man öffentliche Netzwerke jedoch sicher nutzen? Einerseits sollten Sie immer darauf achten, dass alle Webseiten, mit denen Sie sich verbinden, das HTTPS-Protokoll verwenden (achten Sie auf das S nach HTTP in der Internetadresse). Zusätzlich hilft es, wenn Sie beim Betreiber nach dem offiziellen Netzwerknamen fragen. Und schlussendlich ist eine starke Sicherheitssuite wie Norton™ 360 die sicherste Variante, denn sie erkennt ungenügend geschützte Netzwerke, warnt Sie bevor Sie sich verbinden und blockiert jegliche verdächtige Datenströme. Schlussendlich sollen Sie auch auf Reisen sorglos im Internet surfen können – auch auf öffentlichen Netzen.
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