News 13.02.2015, 10:02 Uhr

Office Online 2015: Das ist neu

Microsoft hat Office Online ein optisches und funktionales Update spendiert. Was alles neu ist, erfahren Sie in der Videogalerie.
Office Online ähnelt immer stärker den Desktop-Anwendungen des Office-Pakets. Für all diejenigen, welche das «webbasierte Office» nicht kennen: Microsoft Office Online ist sowas wie Google Drive mit ganz grundlegenden Bearbeitungsfunktionen. Just diese wurden nun von den Redmondern mächtig aufgepeppt – und es sollen im Verlauf des Jahres noch mehr Funktionen dazukommen. Daneben beinhaltet das Gratis-Office die Anwendungen Word Online, Excel Online, PowerPoint Online, Outlook, OneNote und Kalender. Alles in allem sind die Grundprogramme enger mit Microsofts Speicherwolke verzahnt und häufige Bearbeitungsfunktionen in der Werkzeugliste integriert.
Die Neuerungen fasst Microsoft in sechs Kurzvideos zusammen:

Autor(in) Simon Gröflin


Kommentare

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Katharina B.
14.02.2015
Gucky: Frappant finde ich, dass in MS Office die Makros sprachabhängige Befehle haben. Ich kann zB eine Makro für Excel, die ein Kollege in DE gebaut hat, nicht in ein englisches Excel nehmen, weil die Befehle nicht einmal erkannt werden (Function 'WENN' not recognized als Beispiel). Umgekehrt muss ich aber auch sagen, dass ich grosse teure Entwicklungen mit Officeanwendungen als Fehlinvestition betrachte. da werden ganze Applikationen in Excel verbaut, die, als Werkzeug auf der Schicht Benutzeroberfläche, gar nicht dort hingehören. Als Beispiel eine Mutter aller Excel Makros (Das Spreadsheet war ohne Daten 45 MB), mit dem die ER erstellt wurde. Die Kosten, dies durch eine industrietaugliche Lösung zu ersetzen, belief sich auf knapp eine Million. Zur Cloud und Webbasierte Anwendungen: Der Unterhalt einer firmeninternen Anwendungsinfrastruktur ist recht teuer. Das Auslagern auf webbasierte Standardlösungen, inklusive deren Datenhaltung in der Cloud finanziell eben äusserst attraktiv, gerade für kleinere Unternehmen, die trotz Kleinheit internationalen Standarts bezüglich den Prozessabläufen genügen müssen. Ich denke, das ist der massgebende Drive in Richtung Cloud. Bei den ganz grossen Firmen ist Cloud weniger ein Faktor, ausser die eben sehr bequeme Anbindung mobiler Mitarbeiter.

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gucky62
15.02.2015
Von Excel Applikationen kann ich selbst ein Lied singen. Wir haben leider auch einiges validierte Excel Applikationen in einem GMP Umfeld in Betrieb. Alleine schon der Umstieg auf Office 2010 ist immer noch in Arbeit. Die Applikationen sind zwar gute Hilfemittel und natürlich sehr stark dne Erfordernissen angepasst, aber auch extrem Pflege-intensiv. Einfache Templates gehen ja noch, aber solbalt VBA ins Spiel kommt wird es komplex udn damit kaum noch validierbar. Wie will man mit Excel Anforderungen wie Annex 11 & CFR 21 Part 11 realisieren? Das ist extrem mühsam, wenn überhaupt machbar. Der Gipfel sidn dann jedoch Access Applikationen. Sehr Hilfreich, aber nicht wirklich betreibbar in dem Umfeld. Bei den Firmen sind dazu noch eine Vielzhal von Word Templates in Gebrauch und diese jeweils umzustellen ist ein teurer Spass. Von den Templates in Dokumentenverwaltungssystemen die mit Office Arbeiten mal abgesehen. Cloud Lösungen mögen im ersten Schritt Interessant sein. Die Kostenseite relativiert sich jedoch recht schnell. Den um effizient damit umzugehen benötigt man nicht gerade kleine Bandbreiten für die Firmen-Anbindung. Auch ist die Zuverlässigkeit, bzw. Erreichbarkeit - man ist auf die Internetverbindung immer angewiesen - von extrem vielen, zusätzlichen Faktoren abhängig. Die rechtliche Situation ist das andere. Man gibt seine Daten an einen Anbieter und hat nur noch bedingt Kontrolle darüber. Viele dieser Daten sind eines der wichtigsten Werte einer Firma und damit auch von grossem Interesse für andere. Klar sollten Cloud-Dienste professionell gemanagt werden und auch hohe Sicherheitsanforderungen genügen. Nur gerade da happert es schnell mal. Der Preisdruck auf dem Markt ist hoch und die Qualität nicht immer wirklich entsprechend hoch. Jeder Cloud-Dienst ist quasi ein gigantischer Honigtopf für jeden Hacker. Einmal wirklich drin udn es ist das Paradies für Ihn und das Desaster für alle Firmen welche Ihre Daten dort haben. Von NSA usw. rede ich da ncith einmal. Backup Strategien scheinen bei Cloud-Anbietern - wie auch bei Firmen - leider auch immer mal weider schief zu gehen. Man siehe Amazon Cloud-Dienste. Nur da trifft es massiv mehr Leute udn Daten. Ich kann eine KMU grundsätzlich verstehen und da ist es vielleicht sogar besser einen Cloud-Dienst zu nutzen, als einen PC Bastler, der eigentlich keine Ahnung hat. Nur dann auch schauen welcher Cloud-Dienst. MS ist nicht unbedingt zu empfehlen, es gibt auch lokale Anbieter. Nur diese Flexibilität wird MS Ofiice kaum bieten wollen. Der Kunde soll ja auf die MS Cloud gezwungen werden. Siehe Windows 8.1. Für Aussendienst-Mitarbeiter können Cloud-Dienste gute geeignet sein, jedoch sollte man halt immer schauen wie man diese nutzt und welche Daten man denen anvertraut. Was z.B. auch generell sehr stört ist die Schnüffelei der grossen Anbieter in den Daten der Nutzer. Der Anbieter hat in den Daten der Nutzer grundsätzlich absolut rein gar nichts zu suchen. Wenn nur auf richterliche Anordnung. Damit ist schliesslich Tür udn Tor geöffnet auch massive Industrie-Spionage zu machen (Was auch gemacht werden wird). Man sollte sich einfach ganz gut bewusst sein für was man Cloud-Dienste einsetzen will. und für was nicht. Darum habe ich etwas Mühe mit dem zunehmenden Druck durch MS im Office 2015. Integration ist ok, aber dann bitte durch eine zu aktivierende Option und sonst sollen Sie es lassen. Die Manie bei Windows 8.1 mit dem MS-Login ist schon eine Frechheit erster Güte von MS. Optional ok, aber nciht mit dem doch schon deutlichen Zwängerei. Gruss Daniel