News 08.08.2006, 09:00 Uhr

Mac: kein Virtual PC mehr, dafür VMware

Microsoft hat angekündigt, dass es keine Version von Virtual PC für Intel-Macs geben wird. Dennoch müssen Apple-Fans nicht auf Virtualisierungssoftware verzichten. Nebst Parallels bringt jetzt auch VMware eine Lösung für Mac-Rechner heraus.
Von Virtual PC für Mac-Computer wird es keine neue Version mehr geben. Dies hat Microsoft an Apples Worldwide Developer Conference (WWDC) verlauten lassen: "Die Mac-Abteilung hat entschieden, momentan keine universelle Version von Virtual PC anzubieten. Aktuelle Nutzer von Virtual PC werden aber weiterhin Produktsupport erhalten." Laut dem Redmonder Konzern wäre der Aufwand für die Entwicklung einer Programmvariante für Intel-Macs zu gross: "Die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen Virtualisierungslösung wie Virtual PC für Intel-basierende Macs ist so als ob man eine Version 1.0 programmieren würde."
Virtualisierungssoftware ermöglicht es, ohne Neustart ein anderes Betriebssystem auf dem Rechner laufen zu lassen. Damit lässt sich etwa Mac OS X und Windows XP gleichzeitig nutzen.
Trotz der Absage von Microsoft müssen Mac-Nutzer nicht auf Virtualisierungssoftware verzichten. So bietet Parallels mit Desktop [1] bereits ein entsprechendes Produkt an. Ausserdem hat VMware angekündigt, bald eine Beta-Fassung seiner Virtualisierungssoftware für Mac zu veröffentlichen [2].


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