Powered by Eizo 21.09.2020, 08:15 Uhr

Edle Design-Monitore in Weiss

Elegant statt sperrig, unauffällig statt dominierend: Dank weissem Gehäuse fügen sich die Monitore von Eizo elegant in ihre Umgebung ein. Was steckt dahinter? Roger Ledergerber, Key Account Manager bei Eizo, stellt sich unseren Fragen.
(Quelle: Eizo )
Bei den FlexScan-Monitoren von Eizo sind 12 von 13 der aktuellen Wide-Modelle in Weiss erhältlich. Ist das die neue Trendfarbe bei Bildschirmen?

Roger Ledergerber, Key Account Manager Eizo
Quelle: Eizo
Roger Ledergerber:
Bei der Farbwahl der Monitorgehäuse gehen wir nicht nach Trends, sondern lassen uns von ergonomischen Kriterien leiten. Weisse Gehäuse haben gegenüber den üblichen schwarzen Monitoren eine ganze Reihe von Vorteilen, sowohl für die Arbeit am Bildschirm als auch für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Was wird konkret bei der Arbeit am Bildschirm besser?

Ledergerber: Wenn die Umrandung des Bildschirms schwarz ist, haben Sie einen hohen Kontrast zu dem, was Sie auf dem Bildschirm sehen und meist auch zu Ihrer Umgebung. Das ermüdet die Augen enorm und die Konzentration lässt schnell nach. Die Arbeit wird unproduktiv und fehleranfällig.

Bei den aktuellen FlexScan-Modellen ist der Rand nicht einmal einen Millimeter breit. Nimmt man da die Farbe überhaupt wahr?

Ledergerber: Es ist richtig, dass der Rand oben und an der Seite knapp einen Millimeter breit ist. Aber auch hier gilt: Wenn Sie zwei Bildschirme nebeneinanderstellen, was wir heute an vielen Arbeitsplätzen sehen, dann ist auch hier die weisse dünne Linie weit weniger störend als bei einem Bildschirm mit schwarzem Gehäuse. Da aber auch der Standfuss und der untere, etwas breitere Rand weiss gehalten sind, sprechen wir doch von einer grösseren Fläche. Hier wirkt sich der geringere Kontrast viel deutlicher aus.

Und wie verbessert die Gehäusefarbe das Wohlbefinden am Arbeitsplatz?

Ledergerber: Stellen Sie sich einmal die Situation in einem Grossraumbüro vor. Oft sitzen sich Menschen gegenüber, aber sie verstecken sich hinter grossen schwarzen Bildschirmen. Hier sorgt allein die weisse Farbe des Gehäuses für eine hellere Umgebung und damit für mehr Wohlbefinden. Der ganze Raum wirkt freundlicher, wenn anstelle von schwarzen Monitoren weisse Modelle auf den Tischen stehen.

Wird der Bildschirm so zum Designobjekt? Gehört er jetzt zur Einrichtung wie eine Lampe oder eine Vase?

Quelle: Eizo
Ledergerber:
Der weisse Monitor wirkt tatsächlich modern und passt gut zu anderen hellen Geräten, etwa einem weissen Schreibtisch oder eben Lampen. Oft ist der Empfang in einer Firma sehr hell und freundlich gestaltet, da passen unsere Monitore sehr gut rein. Diesen Trend sehen wir auch im Medizinbereich. In dem viel mit weissen Produkten gearbeitet wird, fügt sich ein weisser Monitor perfekt in die Umgebung ein.

Überhaupt wird das Design auch bei Bürogeräten immer wichtiger. Das Grossraumbüro widerspiegelt die Firmenkultur, und die soll modern und ansprechend wirken. Das gilt heute für Architekturbüros genauso wie auch für Banken, IT-Firmen und so weiter. Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Kunden sollen sich in den Räumlichkeiten wohl fühlen.

Wenn die Leute den ganzen Tag am Bildschirm arbeiten, dürften aber am Ende andere Kriterien ausschlaggebend sein als die Farbe des Gehäuses eines Monitors …

Ledergerber: Das Ziel muss immer sein, dass der Bildschirm augenschonend und ergonomisch ist. Nur so sind lange Arbeitstage am Computer zu bewältigen.

Was bedeutet augenschonend?

Ledergerber: Wir haben erforscht, was die Ursachen für die Ermüdung der Augen ist. Eine der Ursachen ist der Anteil des blauen Lichtes, den wir abschwächen konnten. Das ist insbesondere beim Arbeiten in den Abendstunden wichtig: Untersuchungen belegen, dass das Arbeiten an Geräten mit blauem Licht den Schlaf beeinträchtigt. Zusätzlich erreichen wir mit dem sogenannte Papiermodus eine angenehme Betrachtungsumgebung.

Die Lichtverhältnisse in einem Raum können während des Tages stark variieren. Muss man da nicht ständig die Einstellungen anpassen?

Ledergerber: Hier kommt die EcoView-Technologie zum Einsatz. Ein Sensor misst kontinuierlich die Veränderung des Umgebungslichtes und passt die Helligkeitswerte automatisch an. Das hat übrigens auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch: Der Stromverbrauch sinkt gegenüber der vollen Bildschirmhelligkeit um bis zu 50 Prozent. Und wenn wir gerade beim Stromverbrauch sind: Dank mechanischem Netzschalter können die Monitore ganz ausgeschaltet werden. Damit liegt der Stromverbrauch bei Null, wenn nicht gearbeitet wird.

Sie haben vorhin auch die Ergonomie angesprochen. Was bieten die FlexScan-Modelle in dieser Hinsicht?

Quelle: Eizo
Ledergerber:
Hier bieten wir höchste Flexibilität. Einerseits erlaubt der Standfuss, den Monitor bei Bedarf auf Augenhöhe anzuheben oder bis auf den Tisch abzusenken. Der Neigungswinkel lässt sich so einstellen, dass er ideal zum Betrachtungswinkel positioniert werden kann. Ausserdem lassen sich die FlexScan-Monitore auch um 90 Grad in der Porträt-Modus drehen.

Die FlexScan-Monitore von Eizo werden als Business-Monitore angeboten. Fokussieren Sie dabei auf klassische Office-Anwender oder auf eine anspruchsvolle Anwendergruppe im CAD- oder Grafik-Bereich?

Ledergerber: Die Palette der FlexScan-Monitore ist sehr breit. Wir bieten Modelle in verschiedenen Grössen und Auflösungen an, sodass eigentlich für jede Berufsgruppe etwas dabei ist. Was aber alle Modelle auszeichnet: Dank perfekter Entspiegelung, flimmerfreiem LED-Backlight, grossem Blickwinkel und hoher Auflösung sind selbst feinste Details aus verschiedenen Betrachtungswinkeln erkennbar. Das macht sie für jeden Einsatzbereich zum perfekten Bildschirm.