iWay: Stärker gewachsen als erwartet

Preisanpassungen und neue Produkte

Der Kundentreue kommt iWay jetzt mit einer schweizweiten Anpassung der Geschwindigkeiten und Preise vor allem bei Abos mit hohem Datenvolumen entgegen. So kostet neu ein Abo mit 1000/1000 Mbit/s Up- und Download-Geschwindigkeit noch 59 Franken im Monat. Beim 10-GBit/s-Abo senkt iWay den Preis sogar von 99 auf bis zu 69 Franken.
Die Pandemie-bedingte hohe Nachfrage nach Video-Konferenz und Kollaborations-Werkzeugen führt derweil zu neuen Angeboten bei iWay. So bietet der Provider für Unternehmenskunden ab sofort die Möglichkeit einer Telefonie-Anbindung an die Kommunikationslösung Microsoft Teams. Für kleinere Unternehmen mit eher einfachen Anforderungen erfolgt die Verbindung über einen Session Border Controller, der von iWay gehostet wird. Jeder Teams-User erhält dabei eine Telefonnummer und kann damit sowohl ein- wie ausgehend telefonieren.
Für Unternehmen mit komplexeren Bedürfnissen an die Telefonie-Lösung bietet iWay VPBX an. Neben der Anbindung an Microsoft Teams lassen sich so eine Auswahl an PBX-Funktionalitäten integrieren. Dadurch wird ein Mischbetrieb aus Tischtelefonen, Mobile Clients und Microsoft-Teams-Nutzern möglich.
Weitere neue Produkte für Firmenkunden betreffen sogenannte Fallback-Lösungen. Neben der Möglichkeit, bei einem Unterbruch des Fiber- oder DSL-Anschlusses auf den jeweils funktionierenden Kanal zu wechseln, kann nun auch das Mobilfunknetz mit 4G/LTE als Backup verwendet werden.

Gute Zukunftsaussichten

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Vetterli mit einem Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Denn der steigende Preisdruck und ein gewisser negativer Effekt nach der Pandemie dürften ein gleich starkes Wachstum im Access-Bereich wie in den vergangenen Jahren weniger wahrscheinlich machen.
Generell soll iWay dabei in der nächsten Zeit hauptsächlich organisch wachsen. Eine Übernahme schliesst Vetterli aber ebenfalls nicht aus, wie er an einer virtuellen Medienkonferenz meinte. «Für die nächsten fünf Jahre ist geplant, dass wir einen guten prozentualen Marktanteil erlangen werden, von dem wir heute noch entfernt sind», ergänzte er ohne konkrete Ziffern zu nennen. Es sei also noch Wachtumspotenzial vorhanden, das man ausschöpfen wolle, ohne dass man sich bei iWay vom Credo die «beste Alternative zu den grossen Providern» zu sein verabschieden müsse. «Allerdings müssen wir schon auch einen gewissen Marktanteil anstreben, um in Zukunft konkurrenzfähige Preise anbieten zu können», meinte Vetterli.


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