Happy-Passwort-Tag!

von Florian Bodoky 02.05.2018 (Letztes Update: 02.05.2019)

5. Nur auf sicheren Websites surfen

Sicherheit geht vor Sicherheit geht vor Zoom© PCtipp

Bekannte Seiten wie Facebook oder Gmail unterstützen den Verschlüsselungsstandard HTTPS. Besonders in Fällen, die ein Passwort erfordern oder wenn der Umgang mit sensiblen Daten auf der Tagesordnung steht, ist HTTPS unabdingbar. Hier empfiehlt sich die Installation der Browser-Erweiterung HTTPS Everywhere. Diese zwingt Websites dazu, sämtliche Daten nur verschlüsselt zu übertragen. Die Erweiterung ist kostenlos und steht für Firefox, Chrome und Opera zur Verfügung.

6. Zwei-Faktor-Authentifizierung

Viele Internetprovider oder sonstige Webdienste bieten bereits eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Zweck dieser Technik ist es, dass es mehr braucht als ein Passwort, um an Ihre Daten zu gelangen. So nutzen Banken fürs E-Banking meist eine kleine Maschine, die einen zufälligen Code generiert. Bei jedem Login in Ihr E-Banking lautet dieser Code anders. So sind Sie – zusammen mit Ihrer PIN, die Sie sowieso eingeben müssen – doppelt geschützt. Andere Anbieter machen dies mit einer Zusatzzahl, die sie Ihnen per SMS zukommen lassen, oder einer zuvor festgelegten Frage. Mehr zur Zwei-Faktor-Authentifizierung und wie diese angewendet wird, erfahren Sie hier.

7. Daten streuen im Internet

Social Media saugt Daten ab Social Media saugt Daten ab Zoom© Facebook

Es gibt einen Leitwert, der da heisst: Je mehr Daten von mir im Internet sind, desto mehr Werbung erhalte ich – und desto grösser ist deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass mit meinen Daten Schindluder getrieben wird. Stellen Sie sicher, dass ein Austausch persönlicher Daten wie Postadresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummern etc. nur in einer sicheren Umgebung stattfindet (Stichwort: HTTPS). Alte HTML/Java-Gästebücher auf Vereinswebsites sind kein Ort, an dem Sie Ihre E-Mail-Adresse oder, Gott bewahre, Ihre Telefonnummer hinterlassen sollten. Auch eine Pop-up-Meldung, die verkündet, dass Sie der soundsovielte Besucher dieser Website sind und deshalb an einer Verlosung teilnehmen, sollte Sie nicht dazu veranlassen, persönliche Daten von sich preiszugeben. Hinterlassen Sie Ihre Daten also nur da, wo es unumgänglich ist: bei Flugbuchungen oder beim Onlineshopping auf seriösen Portalen. Übrigens: Datensammelei ist längst keine Hacker-Freizeit-Beschäftigung mehr. Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Sie z.B. Facebook die Nutzungsrechte an Ihrem Bild überlassen, sobald Sie dieses hochgeladen haben.

8. Vorsicht vor E-Mail-Anhängen

Vorsicht vor Anhängen Vorsicht vor Anhängen Zoom© Kobik

Selbst Experten sind schon darauf hereingefallen: E-Mails von scheinbar seriösen Absendern mit seriös wirkenden Anliegen und mit virenkontaminierten Anhängen, die Ihrem PC eventuell nachhaltig schaden, Daten löschen oder verschlüsseln. Passiert das, erhalten Sie oft eine Lösegeldforderung, eingeblendet am Computer. Überweisen Sie das Geld nicht, werden die Daten nicht freigegeben, lautet die Drohung. Längst sind solche Mails nicht mehr durchzogen von schlechter Grammatik oder gar Schriftzeichen aus anderen Alphabeten (häufig Kyrillisch). Es kann auch vorkommen, dass Ihre Surfgewohnheiten ausspioniert werden, um dann eine darauf angepasste Phishing-Meldung zu verfassen (häufig Word-Dateien mit angeblichen Abrechnungen oder Ähnliches). Erhalten Sie eine solche Mail, überlegen Sie scharf: Erwarte ich etwas Derartiges? Ist es plausibel, dass ich das Erwartete per E-Mail erhalte? Im Zweifelsfall rufen Sie den (angeblichen) Absender an. Weitere Tipps zu Phishing und sonstiger Malware finden Sie hier.

Tags: Passwort
Seite 2 von 2

    Kommentare

    • fridelonroad 03.05.2018, 15.00 Uhr

      UND: der Virenschutz hat ausgedient!? - httpsfridelonroadwordpresscom/2018/04/14/cybersecurity-der-virenschutz-hat-ausgedient/

    • bobnoise 04.05.2018, 09.08 Uhr

      Ich höre dauernd "sichere Passwörter" und dann so Dinge wie, mind. Länge spez. Zeichen und wenn möglich auch kein existierendes Wort....und weils so lustig ist, alle paar Wochen muss es geändert werden. Das Resultat ist dann, dass man die Leute verrückt macht und fast jeder User unter der Tastatur oder sonst wo kleine Zettelchen versteckt, weil er sich sein eigenes Passwort nicht mehr merken kann. In meinen Augen absoluter Blödsinn. Jedes vernünftige Loginsystem, blockiert nach 3-5 Fehlve[...]

    • kukati64 02.05.2019, 11.42 Uhr

      Schreib nicht so nen Mist zusammen, das ist gefährlich. Frage lieber die PCtipp Fachleute, bevor Du so nen mist raushaust.:mad::mad::mad::mad::mad:

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.