Internetpolizei im Dauereinsatz

Bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität trudeln immer mehr Meldungen ein: Spam, Kinderpornos und Wirtschaftskriminalität nehmen zu.

von Jens Stark 20.06.2008

    Zoom Auch die Meldungen, die 2007 von Internetnutzern bei der Koordinationsstelle eingingen, sind markant von 6329 auf 10'196 Meldungen gestiegen. Laut Kobik ist dies vor allem auch auf diverse Spam-Wellen im letzten Jahr zurückzuführen. Die Müll- und Phising-Mails betrafen denn auch 20,8 Prozent der Meldungen. Fast genauso hoch ist aber auch der Anteil der Mitteilungen über Kinderpornografie (19,9 Prozent). Schliesslich sind die Meldungen über Wirtschaftskriminalität stark gestiegen. Betrug deren Anteil 2006 noch 4,5 Prozent, stieg er im letzten Jahr auf 11,4 Prozent.

Von den 734 Verdachtsdossiers betrafen deren 368 das Ausland und wurden an Interpol überwiesen. 366 Dossiers landeten auf den Tischen der verschiedenen kantonalen Strafverfolgungsbehörden.


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