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Studie: iOS hat am meisten Sicherheitslücken

Überraschendes Ergebnis einer Studie: Auf das Konto von iOS gehen von allen Smartphone-Betriebssystemen mit Abstand am meisten Sicherheitslücken. Dies hat laut Studie einen einfachen Grund.

von Hannes Weber 27.03.2013

Die Kuchengrafik spricht eine deutliche Sprache (Bild: SourceFire) Die Kuchengrafik spricht eine deutliche Sprache (Bild: SourceFire) Zoom Die vom Sicherheitsunternehmen SourceFire veröffentlichte Studie «25 Years of Vulnerabilities» (25 Jahre Schwachstellen) brachte Überraschendes zu Tage: So wies das iPhone-Betriebssystem iOS von den untersuchten mobilen Betriebssystemen bisher insgesamt mit Abstand am meisten Sicherheitslücken auf. Insgesamt 210 Schwachstellen zählte SourceFire für iOS, womit das Apple-Betriebssystem für nicht weniger als 81 Prozent aller auf Smartphone-Betriebssystemen entdeckten Lücken verantwortlich sei. Weit abgeschlagen folgen Android mit 9 Prozent der Lücken, Windows mit 6 Prozent und BlackBerry mit 4 Prozent der Schwachstellen.

Die der Studie zugrunde liegenden Daten gehen - wie der Name schon sagt - bis zu 25 Jahre zurück, wobei die untersuchten Smartphone-Betriebssysteme natürlich jüngeren Datums sind. Wie ZDNet.com schreibt, stammen die Informationen aus den US-Datenbanken «Common Vulnerabilities and Exposures» (CVE) und «National Vulnerabilities Database» (NVD).

Apps bieten kaum Angriffsfläche

Gegenüber ZDNet.com bezeichnete der Autor der SourceFire-Studie das Ergebnis zwar als überraschend, hatte aber auch eine Erklärung bereit. So sei es wegen Apples restriktiver App-Politik schwer, mit Malware verseuchte Programme in Umlauf zu bringen. Aus diesem Grund seien die Cyberkriminellen gezwungen, Lücken im Betriebssystem selbst ausfindig zu machen.

Demgegenüber sei es unter Android wesentlich einfacher, Malware über den Play Store oder alternative App Stores zu verbreiten. Bei Windows Phone liege die tiefe Zahl der entdeckten Schwachstellen wohl auch an der geringen Verbreitung des Betriebssystems, so der Studienautor.


    Kommentare

    • Pacman0 27.03.2013, 16.04 Uhr

      Apples restriktive App-Politik müsste ja gegen die Statistik sprechen - wie auch die Tatsache, dass jede Apple APP in ihrer eigenen Sandbox läuft. Android existiert erst seit 10 Jahren - was haben denn die restlichen 15 Jahre auf sich? Diese Statistik erscheint mir höchst unglaubwürdig, auf alle Fälle haben SourceFire ihr Ziel erreicht - Aufmerksamkeit, egal auf welche Kosten.

    • Jaqueline L. 27.03.2013, 16.48 Uhr

      Die Antwort des Studienbetreibers ist dürftig und zudem logisch falsch: Selbst wenn das iOS dermassen lausig ist, dass ... es wegen Apples restriktiver App-Politik schwer sei, mit Malware verseuchte Programme in Umlauf zu bringen. Aus diesem Grund seien die Cyberkriminellen gezwungen, Lücken im Betriebssystem selbst ausfindig zu machen. müsste ja die restriktive App Politik solche Versuche im Code erkennen. Es kann also nur sein, dass die app Politik nur den Zweck der single source verfolgt[...]

    • Gast012324 30.03.2013, 11.52 Uhr

      Diese Statistik erscheint mir höchst unglaubwürdig Es ist eine Weber-News. Hauptsache sie geht gegen Apple! ;-)

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