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UBS will Passwörter abschaffen

Bei der UBS sollen Passwörter abgeschafft werden. Stattdessen will die Grossbank künftig etwa auf Smartcards oder biometrische Authentifizierung setzen.

von Luca Perler 21.02.2020

Die UBS arbeitet offenbar darauf hin, intern die Authentifizierung mittels Passwörter komplett abzuschaffen. Wie die «Handelszeitung» schreibt, hat die Grossbank zu diesem Zweck im letzten Jahr damit begonnen, ihre Identifikations- und Zugangssysteme komplett zu überarbeiten. Dem Bericht zufolge werden zuerst Passwortlösungen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt. Danach sollen diese ganz abgeschafft und mit Multi-Faktor-Authentifizierungen ersetzt werden. Zum Einsatz sollen dann Smartcards und biometrische Anmeldeverfahren kommen. Damit wolle die UBS auch bei der Benutzerfreundlichkeit zulegen und Kosten sparen, heisst es weiter.

Gemäss Olivier Schraner von der UBS gibt es zwei Arten von Passwörtern: schlechte und sehr schlechte. «Die schlechten sind die einfachen, die man leicht knacken kann. Und die sehr schlechten sind die, die so komplex sind, dass man sie aufschreiben muss», erklärte er dem Wirtschaftsblatt. Schraner ist bei der Grossbank als CTO für die IT-Infrastruktur und -Sicherheit verantwortlich.

Im Bericht der «Handelszeitung» heisst es weiter, dass die UBS in Asien nun eine neue Anlage baue, wo ein «friktionsloser Sicherheitsansatz» verfolgt werde. Die dortigen Systeme sollen also ganz ohne Passwörter auskommen. Innerhalb des Konzerns nimmt die UBS Schweiz diesbezüglich offenbar eine Vorreiterrolle ein. Hierzulande kämen bereits passwortlose Anwendungen zum Einsatz, heisst es abschliessend.


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